Balance von Rechten und Pflichten - Gender mal weiter gedacht

Dann ist das Geschlecht also für Dich chirurgisch änderbar. Und bei Knochenfunden läßt sich nicht sicher das Geschlecht bestimmen.
 
Ob sich das chirurgisch nachweisen lässt, zweife ich ja nicht an.

Es geht mir um das, was wir als Menschen "optisch" nachvollziehen können, und wenn du einen Bart trägst, bist du "vermutlich" ein Mann.

Willst du da in Facetten unterscheiden von "Habe weniger Schnupfen bin xyGender." - "Leide chronisch an Schnupfen bin xyGender." - oder "mir hat man gerade die Nase geputzt"-Gender.... ?
Jeder ist Mann oder Frau. - Biologisch gibt es "vielleicht" kaum was anderes!

Das sind ja alles charakterische Merkmale die einen Menschen auszeichnen, aber kein Geschlecht - nur Charakteristiken und kein "Gender" im eigentlichen Sinne. Die ganze Situation ist schwachsinning.
 
Meine Schwiegermutter ist trotz Bart kein Mann.
Chirurgisch änderbar, nicht nachweisbar. Das ergibt keinen Sinn.

Ich habe den Eindruck, daß Dir das Konzept von Geschlechtschromosomen völlig fremd ist?
Ich rede nicht von selbst gewähltem Geschlechtszugehörigkeitsgefühl.
 
Reicht es? - Wenn ich dir sage, dass das X Chromosom männlich, und das Y Chromosom weiblich ist? :unknown:

Edit: Seufz, okay, es war natürlich GENAU andersherum.... :dozey: - entschuldigt - und auch die Tatsache das Männer ein X und ein Y Chromosom haben.
Danke aber für den dezenten "Hinweis".... :o

Anstelle das man angemacht wird, hätte ich mir aber trotzdem mal die 2 Sekunden Google Hinweis gewünscht oder einfach eine minimale Klarstellung, der das ganze dann ja wieder aufklärt. Anstatt den Gesprächspartner unter den Tisch zu putzen.... :o
 
Zuletzt bearbeitet:
Chromosomen haben kein Geschlecht, Menschen haben eins: gesunde Männer haben einen Karyotyp 46,XY und gesunde Frauen 46,XX.

Und wenn Menschen weitere Geschlechter definieren, tun sie das aus Narzissmus: "Hey ich bin nicht Mainstream, ich bin anders!". Wenn wir "anders" dann durch "besser" ersetzen, sind wir beim Rassismus angekommen.
 
Dann ist das Geschlecht also für Dich chirurgisch änderbar.
Der Phänotyp läßt sich (in Grenzen) ändern. Der Genotyp (das genetische Geschlecht) wird bei der Zeugung festgelegt und nur da ist eine einmalige "mikrochirurgische" Intervention möglich.


Und bei Knochenfunden läßt sich nicht sicher das Geschlecht bestimmen.
Bisweilen. Kommt darauf an (Art und Anzahl der Knochen des Individuums, Alter beim Ableben u.ä.).
 


Inwiefern? Das ist die Schlußfolgerung, wenn man wie Split, das Geschlecht über den Phänotyp, nicht aber über den Genotyp definiert.
 
Erst sprichst du über konstruierte Beispiele, jetzt bastelst du selber konstruierte Beispiele, die 0,x% der Menschen betreffen von denen vermutlich 95% überhaupt kein Problem haben.
Für den Alltag ist natürlich der aufgrund der Genetik ausgeprägte Phänotyp von Bedeutung. Andere genetische Marker u.ä. sind nur medizinisch oder akademisch interessant. Das selbe gilt, wenn jemand sein Erscheinungsbild effektiv ändert.
Weitere Einzelfälle (z.B. kein eindeutiges Geschlecht bei Geburt und keine Festlegung bis zur Pubertät) übersteht die Gesellschaft und das Individuum ebenfalls ohne Eingriffe in die Sprache.
Genau so trägt der Oberlippenbart deiner Oma genau null zum Thema bei, außer sie könnte tatsächlich mit einem Mann verwechselt werden, was ich bezweifel.

@Seedy:
Es war auch gar nicht alles so 1:1 an dich gerichtet, du unterstellst mir eine Unterstellung, die ich so gar nicht machen wollte, nämlich dass du es komplett anders siehst als ich es schreibe. Das war sicherlich bei mir begründet, dass ich an dich adressiert habe, dich zitiert habe und dann darauf aufbauend aber z.T. noch meine allgemeine Argumentation ausgeführt habe, die aber gar nicht direkt deinen Standpunkt aufgreifen sollte :D.
 
Es gibt ja phänotypische Frauen mit dem Karyotyp 46,XY. Die meisten werden das gar nicht wissen, sich höchstens wundern, dass sie nicht schwanger werden, eine seltene Krankheit. Es gibt aber keine phänotypischen Männer mit dem Karyotyp 46,XX. Das ist leicht verständlich, wenn man sich mit der Herausbildung des männlichen Phänotyps im Uterus befaßt.
 
Daran ist nichts konstruiert. Das ist real und widerlegt die Aussage, daß es nur eindeutig männlich oder eindeutig weiblich gäbe.

Um mehr ging es dabei nicht
 
Ok. Wenn du daraus kein Argument zum Thema ableiten willst hat sich das dann ja erledigt. "Es ist kompliziert." mit dem Geschlecht, sogar auf biologischer Ebene :D.
 
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  • #54
@KaPiTN: Knochen können sowohl über die eingeschlossene DNA als auch über die Art der Ausbildung (Phänotyp) Rückschlüsse auf das Geschlecht der Person zulassen, allen voran die Beckenstruktur.
 
Für den Alltag ist natürlich der aufgrund der Genetik ausgeprägte Phänotyp von Bedeutung. Andere genetische Marker u.ä. sind nur medizinisch oder akademisch interessant.
“When I see a bird that walks like a duck and swims like a duck and quacks like a duck, I call that bird a duck.”

Damit ist das Problem doch gelöst.


Aus meiner Sicht ist diese ganze Genderkotze zutiefst unvorteilhaft für die tatsächlich betroffenen.

Homosexuelle haben sehr lange dafür gekämpft das sie trotzdem Männer/Frauen sind.
Transsexuelle haben sehr lange dafür gekämpft das sie als sie als Männer/Frauen wahrgenommen werden.

Einem Transsexuellen nun ein eigenes Pronomen zu verpassen, oder sie gesellschaftlich (außer in den Notwendigen Härtefällen) anders zu behandeln ist genau das Gegenteil von dem für das sie gekämpft haben.

Es gibt einen Unterschied zwischen "etwas anderes sein" und "als etwas anderes behandelt werden"

Aus der Sicht kann man sogar soweit gehen, dass der Genderfeminismus die liberale Gesellschaft angreift.
Quasi die Segregation wieder einführt, die wir mit jahrzehntelanger Arbeit versuchen abzuschaffen.
 
Ok. Wenn du daraus kein Argument zum Thema ableiten willst hat sich das dann ja erledigt..

Nein. Hat es nicht. Es ist ja nicht damit getan, wenn jemand eine Meinung zum Thema hat und die hier ausrotzt formuliert.
Die Diskussion kann ja nur dadurch profitieren, wenn dann und wann jemand darauf hinweist, wenn Personen verschiedene Themen verwechseln oder durcheinanderbringen. Noch mehr muß man darauf hinweisen, wenn Fakten verdreht oder falsch dargestellt werden.

Aber wenn man jetzt feststellt, daß sich das Geschlecht nicht immer eindeutig bestimmen läßt, dann ergibt sich daraus nicht, daß es mehr als 2 Geschlechter geben würde.
 
Einem Transsexuellen nun ein eigenes Pronomen zu verpassen, oder sie gesellschaftlich (außer in den Notwendigen Härtefällen) anders zu behandeln ist genau das Gegenteil von dem für das sie gekämpft haben.
Nunja, das mit den Trans habe ich ja eingebracht, die könnten ja ihr gewünschtes "Er/Sie" jeweils behalten, war ein schlecht gewähltes Beispiel von mir ;).

Aus der Sicht kann man sogar soweit gehen, dass der Genderfeminismus die liberale Gesellschaft angreift.
Jedenfalls greifen sie etwas an, für das Homosexuelle jahrelang gekämpft haben, nämlich die Anerkennung, dass Heterosexualität / Homosexualität nicht gewählt ist und nicht anerzogen ist, sondern biologisch begründet ist.
 
Eben beim Zappen bei 3Sat gelandet.


Wenn an dem Thema Gender wissenschaftlich etwas dran wäre, könnte man doch eine sachliche/wissenschaftliche Sendung machen.

Man kann Gender natürlich auch verteidigen, wenn man zeigt, daß AfD, radikale Christen und Europäische Rechtspopulisten klare Gegner sind.

Die Sendung vermittelt dem Zuschauer, daß er, wenn Gender nicht bei ihm angekommen ist, er Angst (vor dem zeitlichen Wandel) haben muß. Oder er steht der Afd nahe, ist christlicher Fundamentalist oder einfach nur äußerst rechts.

Ich sehe mich da keinesfalls angesprochen und sehe es als Bestätigung, das es sich hier bei Gender Studies um eine Pseudowissenschaft handelt.
 
Männer und Frauen haben unterschiedliche Gehirne. Haben unterschiedliche Hormone.
Aber dennoch sollen Männer und Frauen gänzlich gleich sein, alle Unterschiede kommen nur durch Erziehung zustande.
Das ist das Fundament der Gender-Bewegung. Das Fundament ist aber falsch. Daher ist die Bewegung 'Schwachsinn'.
Das heißt nicht, dass jede Aussage, die der Bewegung zugeordnet wird Schwachsinn ist.

Und in Analogie zu einer anderen Bewegung ein paar Jahrhunderte vorher, die ebenfalls Schwachsinn zum Dogma erhob, wird jeder, der das Theater anzweifelt, mit Gewalt zum Schweigen gebracht. :rolleyes:
Es wird Zeit für die nächste Aufklärung


Es gibt btw ein eigenes Meme zum Umgang mit Peterson:
9qEh1Le.jpg



Ich bin da optimistisch. Diese Sprache funktioniert nur geschrieben. selbst ein * oder _ ist fast unmöglich auszusprechen und das sind ja die harmlosen Formen. In die gesprochene Sprache wird es das niemals schaffen und damit auch nicht ins Fernsehen oder ins Radio. Dann mögen einige Gesetze komisch formuliert sein, aber wie Menschen sprechen wird es nicht beeinflussen.
Am Beispiel:
Denn nach deren Logik meiden Frauen tendenziell "Fußgängerzonen", weil sie ja rein sprachlich ausgeschlossen sind aus diesen (es müsste mindestens FußgängerInnenzone heißen).

Würde man das als "Fußgängerinnenzone" aussprechen und schon haben wir ein generisches Feminimum :)
Eben beim Zappen bei 3Sat gelandet.


Wenn an dem Thema Gender wissenschaftlich etwas dran wäre, könnte man doch eine sachliche/wissenschaftliche Sendung machen.

Man kann Gender natürlich auch verteidigen, wenn man zeigt, daß AfD, radikale Christen und Europäische Rechtspopulisten klare Gegner sind.

Die Sendung vermittelt dem Zuschauer, daß er, wenn Gender nicht bei ihm angekommen ist, er Angst (vor dem zeitlichen Wandel) haben muß. Oder er steht der Afd nahe, ist christlicher Fundamentalist oder einfach nur äußerst rechts.

Ich sehe mich da keinesfalls angesprochen und sehe es als Bestätigung, das es sich hier bei Gender Studies um eine Pseudowissenschaft handelt.
Die Gender-Bewegung an sich, also der Versuch, Sprache, Denken,... zu beeinflussen zu diktieren und Abweichungen zu ächten sind ein typischer Vorgang in jeder Diktatur unfreien Gesellschaft und man findet sie überall vor wo Bevölkerung unterdrückt wird.
Das Unterstellen der Zugehörigkeit zum "politischen Gegner" ebenfalls.
Diese Bewegung hat noch keine nennenswerte Macht außerhalb der Bildungsinstitutionen, aber sie verwendet die Methodik von Diktaturen an deren Ende zig Millionen Tote standen, und deshalb ist sie brandgefährlich!


Ganz großes Kino ist BTW auch der Streit zwischen Feministen und m->w-Transgendern, denn erstere wollen letztere nicht als Frauen anerkennen weil man nicht in die "unterdrückte Gruppe joinen" kann :D
 
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