[Politik und Gesellschaft] Baden-Württemberg verbietet Facebook & Co. an Schulen

In Baden-Württemberg wird künftig allen Lehrern die Nutzung von Facebook und diversen anderen sozialen Netzwerken grundsätzlich verboten. Als Begründung werden datenschutzrechtliche Bestimmungen des Landes angegeben. Auch jegliche Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern oder untereinander ist von dem Verbot betroffen. Im Rahmen des Unterrichts dürfen Facebook, Twitter, Google Plus & Co. lediglich ausnahmsweise vorgeführt werden, um die Funktionsweise, Vor- und Nachteile, Risiken und weitere Aspekte pädagogisch aufzuarbeiten.

Auch die Benutzung von Fanpages oder von jeglichen sozialen Plug-ins auf schuleigenen Websites ist untersagt.

( ) Facebook_earth.jpg
 
Is bestimmt ein perfider Plan der allmächtigen Lehrer Lobby die dann ein Vermögen mit dem verkauf von seond hand Smartphones machen will die sie vorher ihren Schülern abzieht.... : D


Edit: oh achso, nur die Lehrer
 
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  • #5
Egal ob mit oder ohne Smartphone. Außer zur Aufklärung darf Facebook nicht als Inhalt des Schulunterrichts vorkommen.
 
beschränkt sich auf den dienstlichen Einsatz, den Austausch von Lehrmitteln, die Organisation von schulichen Belangen, ect.; gilt für Lehrer untereinander und zwischen Lehrer-Schüler.
In der Schule selbst ist die Nutzung nur erlaubt, wenn Schüler sich keinen Account dafür anlegen müßten.
Für weitere Kommunikation werden Mail-Verschlüsselung und Briefverkehr empfohlen. Die Direktive wird von Ministeriumsseite auch mehr als Unterstützung für die Lehrerschaft verstanden, s.Link.
Die Intention dahinter mag gut sein, die Umsetzung für einen zeitgemäßen Schulalltag weniger; immerhin werden Anleitungen zur Verschlüsselung von Ministeriumsseite angeboten.
 
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Find ich gut. Staatliche Einrichtungen müssen nicht die Nutzung von (ausländischen) Privatunternehmen fördern oder gar erzwingen. Deshalb begrüße auch OpenOffice/LibreOffice und andere freie Software, einerseits da die Schüler dann nicht gezwungen sind Office zu kaufen, andererseits dass den Schülern nicht gelehrt wird: MS Office ist DIE office-suite, anderes gibts nicht oder benutzt keiner.
Leider ist es nicht so leicht, von Windows (und Mac) abzusehen...
 
finde ich gut. So müssen sich die Lehrer Alternativen überlegen und die Schüler lernen, dass es auch noch etwas anderes als Facebook geben kann.
 
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  • #9
Aber ob das wirklich helfen wird??
 
bei den meisten bestimmt nicht. Aber wenn sie wegen der Schule z.B. E-Mail nutzen müssen, verschicken sie vielleicht auch privat eher E-Mails statt Facebook Nachrichten
 
Find ich super! Solche Daten haben nichts auf Servern von Datensammlern zu suchen.
Im ernst, die Daten werden dort auf ewig und drei Tage gespeichert und das NSA kann schön die Daten abrufen.

Sowas darf einfach nicht sein und gehört allgemein verboten und geahndet!
 
Was für ein Blödsinn.
Statt den Kids endlich beizubringen, wie man mit solchen Seiten verantwortungsvoll umgeht, werden die Augen verschlossen und solche Sachen grundsätzlich verboten.
Ebenso der generelle Verbot für Lehrer. Habe ich das richtig verstanden, die dürfen da komplett nicht angemeldet sein? Ist das nicht ein recht grober Eingriff in ihr Privatleben?

Kommunikation unter Schülern und auch zwischen Schüler und Lehrer über Internet ist heute vollkommen normal geworden und durchaus hilfreich. Traurige Sache, wie man sich versucht gegen die Entwicklung zu stemmen.
 
Es wird doch lediglich verboten Facebook zur dienstlichen Kommunikation mit den Schülern zu verwenden. Es ist weiterhin erlaubt privat einen Account zu haben oder das Thema Facebook im Unterricht zu behandeln. Die Schüler dürfen nur nicht dazu gedrängt werden dort einen Account einzurichten.

In der Hinsicht finde ich das absolut korrekt. Ein Facebook-.Profil ist etwas Privates das nicht für einen Lehrer zugänglich sein sollte. Übrigens auch nicht für einen Chef, egal wie nett man ihn findet. Wenn die Schule mit ihren Schülern kommunizieren will soll sie es per eMail machen. Was ich erlauben würde wäre eine "Fan-Seite" der Schule auf Facebook wo eben die Neuigkeiten parallel zur Homepage geposted werden.
 
Die Schüler dürfen nur nicht dazu gedrängt werden dort einen Account einzurichten.

Genau aus diesem Grund find ich die Entscheidung gut. Ich hab mir FB mal 2 Wochen angeschaut und entschlossen, es nicht zu nutzten. Man merkt aber schon, dass es sehr verbreitet ist (z.B. berufliches Umfeld).
 
Habe ich das richtig verstanden, die dürfen da komplett nicht angemeldet sein? Ist das nicht ein recht grober Eingriff in ihr Privatleben?
Nein, was die privat machen ist natürlich ihre Sache. Es geht einfach nur darum das Termine etc. nicht per Facebook verbreitet werden sondern auf einem unabhängigen Weg. Und das finde ich auch gut so. Kann gar nicht glauben das es allen ernstes Fälle gab wo das nicht so gewesen sein soll. Gab es dann ne Gruppeneinladung zur Klassenarbeit? Also irgendwo ist es dann ja auch mal gut :m

Mail, Brief, schwarzes Brett. Hat früher doch auch geklappt. Außerdem werden hier ja eindeutig Schüler ausgeschlossen die nicht an sozialen Netzwerken partizipieren möchten.
 
Naja vielleicht brings die Leute wenigstens dazu einmal pro Tag ihre Emails zu lesen. Was nervigeres gibts kaum.
 
Wer es drauf anlegt, sowohl Lehrer als auch Schüler, wird entweder entsprechende Seiten zur Umgehung der Sperre kennen oder früher oder später entdecken.
War doch bei uns nicht anders. Mit einer simplen Blacklist ließen wir uns jedenfalls nicht austricksen! :D
 
@PaRaDoX: Du redest von Facebook-Kids. Die können doch keine Blacklists umgehen :D Anders wie früher braucht man für FB ja gar keine Ahnung.
 
Die Kommunikation zwischen Schule und Eltern ist übrigens auch betroffen, darüber hinaus wird vom Ministerium TrueCrypt für Lehrer und Eltern ins Spiel gebracht.
Den BlockPRISM-Link hab ich mal ans IT-Kultus-BW und LMZ geschickt; und die Entwickler angemailt,
dass BW fette, pralle Spartöpfe hat. (bzw. Probleme mit der Übertragung unverschlüsselter Daten)
 
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