Backupstrategie mit einer Public Cloud

Eigentlich hatte ich den ähnlichen Gedanken den Laui hatte. Momentan wird das nur durch Herrn Born so offensiv kommuniziert. Und was wirklich hinter den gesperrten Accounts steckt, kann niemand wissen. Niemand weiß, ob nicht wirklich auch strafbare Bilder dort gelagert wurden. Der geschädigte Nutzer wird niemals sagen "die haben mich aufgrund von gelagerten Tierpornos (oder schlimmeres) gesperrt". Er wird immer ein harmloses Bild als Verifizierung heranziehen, dass gerade so an der Grenze ist und die KI täuschen könnte. Nacktes eigenes Kind beim Baden vs. Kinderpornographie um es direkt zu sagen. Auch stellt sich die Frage ob die entsprechenden Bilder geteilt wurden bzw. für andere Nutzer freigegeben wurden.

Für mich ist das momentan schlicht und einfach heiße Luft. Denn man darf nicht vergessen: Unter Umständen hat es auch die richtigen getroffen.
 
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  • #42
bei mir sind die einzigen rar wie gesagt sensible Unterlagen (bspw. mit Kundennummern, Vertragsnummern, etc., pepe) und meine PW.rar, mit Passwörter, PinPuks, all so Zahlen halt :D Gehe nicht von aus dass MS die angeht. Alles andere habe ich "offen". Für mich persönlich ist das alles eine Backupstrategie um nochmal auf mein Topic zu kommen, wenn das allgemein nicht so gesehen wird, bin ich eben anderer Meinung. Ich habe tatsächlich alle Externen Datenträger wo ich vorher meine Daten hatte nicht mehr da. Fühle mich sicher, das kann aber jeder für sich beurteilen. BTW Born-IT habe ich hier nicht ohne Grund geblockt, das ist Spam. (Bspw. wer von von Malware oder Viren redet wo keine sind ist nicht seriös)
 
Habe jetzt durch die IPv4 (~5€/Monat) , einer USB Platte an der Fritzbox
Eine für mich brauchbare Cloud / Backup Lösung.

Das 7€ Abo für Office ist gekündigt, und so kann ich trotzdem per FTP und WebDav auch von Unterwegs auf meine Daten zugreifen.
Ist vielleicht etwas Umständlicher da die Anbindung durch Office an OneDrive nichtmehr gegeben ist,
aber damit kann man halt leben.

Musste allerdings ein altes USB-Gehäuse mit Externem Netzteil anschließen, da die Fritz box immer einen Reset gemacht hat, wenn der Zugriff auf die USB-Platte zu „Intensiv“ wurde.
15 Mbit Upload reicht dafür auch voll aus.
 
Fritten sind dafür auch nur halb geeignet. Ich hab selbst eine und der Zugriff auf die Daten ist schon recht gut mit Hürden gespickt und von Performance kann man auch nicht wirklich reden, wenn man das per externer Platte an der Fritte betreibt. Ernsthaft lässt sich das so nicht umsetzen. Eine eigene Cloud liegt im Optimalfall auf dem eigenen Server.

Ich hab bei Vodafone Kabel btw. die IPv4 kostenlos.

Ich weiß nicht welche Fritte du hast, aber bei meiner kann ich die Stromzufuhr umstellen. Das heißt im Menu fälschlicherweise USB3, ist aber nichts anderes, als dass die Box mehr Saft auf den Anschluß gibt. (6591cable, kein Providergerät) Vielleicht hilft dir das.

fritz3.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Einstellung für den Strom habe ich bei meiner Fritzbox leider nicht.
Ich verwende die 7390.
Ist zwar ein altes Modell, aber das vom Provider hat leider kein Gigabit Lan und ist (obwohl Neuer) mit weniger Funktionen ausgestattet.

Der Upload von 15Mbit macht die schäbige USB 2 Unterstützung der FB nicht wirklich bemerkbar,
und auch von der Bedienung her habe ich eigentlich keine Probleme damit gehabt.

Fritz Benutzer angelegt, rechte vergeben, Zugriff freigeschaltet und fertig.
War nicht so schwer.
 
Ich weiß nicht welche Fritte du hast, aber bei meiner kann ich die Stromzufuhr umstellen. Das heißt im Menu fälschlicherweise USB3, ist aber nichts anderes, als dass die Box mehr Saft auf den Anschluß gibt.
Ob da im USB3-Betriebsmodus tatsächlich mehr Strom am Port geliefert wird als im USB2-Modus, wäre noch zu klären. Hilft aber nur wirklich, wenn die eigene Box USB3 unterstützt.

Musste allerdings ein altes USB-Gehäuse mit Externem Netzteil anschließen, da die Fritz box immer einen Reset gemacht hat, wenn der Zugriff auf die USB-Platte zu „Intensiv“ wurde.
Der Neustart der Box bei intensiver Nutzung der angeschlossenen externen HD ist ein Indiez für mangelnde Stromversorgung der Box. Eine Umschaltung auf USB3 um der Platte mehr Strom zu gönnen, wird das Problem nicht lösen.
 
Ok nützt aber nicht, weil die Box von Der3Geist gar kein USB3 hat und das Problem wohl eher ist, dass die Stromversorgung der Box nicht in der Lage ist, die Box und die daran angeschlossene externe HDD zusammen ausreichend zu versorgen. Der externen Platte da eine eigene Stromversorgung zu verpassen, war da schon die richtige Vorgehensweise. Außerdem könnte man sich bei der Gelegenheit auch dem Netzteil der Box annehmen, denn die schwächeln gerne mal nach ein paar Jahren oder fallen gleich ganz aus.
 
Born könnte wenigstens was für die Umwelt tun: Die von ihm produzierte heiße Luft durch einen Wärmetauscher führen und dadurch den Primärenergiebedarf Deutschlands senken.
 
Einem Autor bei Dr Windows wurden scheinbar unabhängig von Born Fälle zugetragen (die beiden stehen laut Deskmodder Kommentar von Born aber in Kontakt):
 
Ich habe in den letzten 5 Jahren 4 E-Mail-Adressen bei Outlook erstellt wovon zwei Adressen einige Wochen nach erstellung einfach dicht gemacht wurden. Dabei habe ich die jeweils nur für einen Dienst genutzt um mir dort einen Account zu erstellen um den Dienst zu nutzen (Twitch und Discord). Niemals habe ich darüber E-Mails versendet oder Spammails bekommen. Ich habe dort nur die E-Mails von dem Dienst bekommen, wir reden hier von einer niedrigen einstelligen Anzahl. Ich denke das ich sagen kann, das Microsoft willkürlich Konten dicht macht. Denn ich kann mir nicht vorstellen das ich mit dem Verhalten auch nur in geringster Weise gegen den Microsoft-Servicevertrag verstoßen habe.
 
Du bist auch nicht gerade auf viele Beiträge eingegangen.
Was genau war denn die Intention?
Es geht dir darum deine Backupstrategie absegnen zu lassen? Oder sie anderen zu empfehlen?
Ein alleiniges Backup (und so liest sich deine "Strategie") in der cloud halte ich nicht für sinnvoll oder ausreichend.
 
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  • #57
Continental ist auch schon auf OneDrive umgestiegen, das hier ist heute von der DB zu lesen. Sie nutzen wohl Infrastructure as a Service, was aber auch die Datenspeicherung in der Cloud bedeutet.
 
Cloud ist ja nicht Grundlegen schlecht. Zumindest ich habe ja nur geschrieben das man sich genau klar sein sollte was man da tut.
Die Werbung verkauft einfach schlicht meist etwas anderes als die meisten denken.

Wie in den Artikeln zur Bahn zu lesen ist wurden hier eigene Verträge ausgehandelt und man hat sich (Vermutlich mit mehreren Juristen, IT-Architekten, Managern usw.) zumindest Gedanken darüber gemacht Welche Daten wo liegen, wie diese Abgesichert sind, was passiert wenn die es einen Ausfall gibt, wie man bei Vertragsende an die Daten kommt usw.

Und auch hier gab es - wenn du in die Presse des Jahres 2016 schaust mehr als genug kritische Stimmen das das eine ziemlich blöde Idee ist das gesamte Rechenzentrum zu Azure / AWS zu verlagern. Viele Unternehmen die schon frühzeitig auf solche Dienste gesetzt haben - machen eher das Gegenteil. Sie ziehen wieder zurück...

Software as a Service, Infrastructure as a Service und ähnliches kann durchaus Sinn machen, keine Frage. Aber zum einen nur für Einsatzzwecke bei denen die Vorteile den Nachteilen überwiegen - und um das Entscheiden zu können sollte man sich über die genauen Leistungen die man einkauft - und welche man nicht einkauft im klaren sein.

Hast du dir schon einmal einen Azure-Account angelegt und dort auch nur 1-2 Tage ein wenig gespielt? Es gibt ja ein Test-Kontingent. Da bekommt man zumindest ein klein wenig ein Gefühl für das ganze... und wie genau dort abgerechnet wird, was man bedenken muss usw.
 
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