[Windows Server] Backup Strategie Anregungen

Sp1xx

NGBler
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Bavaria
Hallo zusammen,

folgendes Szenario:

  • Windows Server 2012R2 Essentials ( Raid 1 - 2*3TB )
  • Synology Nas ( Raid 1 - 2*3TB )
  • Gigabit Verbindung


Derzeitige Backup Strategie:

1. Inkrementelles Vollbackup mit Veeam ( Windows Partition & Daten Partition ) auf Synology über Netzwerkfreigabe (SMB) nachts um 00:30

- Ich denke hier gibt es nicht viel zu meckern. Mit Veeam kann ich dann entsprechend auf Dateiebene Daten zurückspielen, oder sogar mit der Recovery CD/USB Bare Metal Recovery durchführen. Solange ich also an mein Synology komme, ist es kein Problem die Daten zurück zu spielen

2. Jeden Wochentag Vollbackup Datenpartition auf USB Festplatte ( Außerhaus Sicherung )

Dieses würde ich direkt vom Server aus per Windows Server Sicherung machen.

Variante 1:
Um 13:30 Vollbackup der Datenpartition auf USB Festplatte.
Abends wird die Platte dann mitgenommen und eine neue dran geklemmt. Ist der Gedanke richtig? Daten wären somit im Prinzip alle 12 Stunden gesichert.

Variante 2:
Sicherungsordner der Synology NAS auf USB Festplatte. Ähnliche Uhrzeit.

3. Die wichtigste Software Datenbank sichern

Es handelt sich hierbei um eine simple Datei welche alle für die Software nötigen Dateien beinhaltet. Sie ist derzeit bei 300mb und steigt nur langsam.
Diese Datei wird 2x am Tag aus dem Programm auf die Datenpartition gesichert. Um 13:00 und um 23:00. Dadurch wäre sie einmal auf dem Vollbackup über Veeam nachts und einmal auf dem Vollbackup der Datenpartition auf der USB-Festplatte mittags.

Überlegungen:

1. Ich habe über ein Cloud Backup nachgedacht. Natürlich verschlüsselt. Hier geht es im Prinzip nur um die eine Datenbank Datei.

Entweder ich nutze ( 5$ Monat, unlimited storage )
Oder ich bastel mir sowas selbst mit einem angemieteten Cloud Dienst ( Hubic / Dropbox ) und mach das ganze über die Synology Backup Software.
Ich tendiere zu crashplan, hab bis jetzt nur gutes gehört und denke das es für diesen Anwendungsfall gut passt.

2. Ich nehm einen USB-Stick ( 64GB von mir aus ) und stecke den jeden Tag in den Server.

Gibt es hier ein Tool welches mir die eine Datei, oder auch mehrere, automatisch auf den USB-Stick kopiert sobald dieser eingesteckt wurde?


Zusätzlich noch Shadow Copy aktiviert. Weekdays immer um 7:00 und um 13:00 Uhr.

Genau genommen sind es also im Moment 2 Backups.
1. Veeam auf Synology
2. Datenpartition auf USB Festplatte ( Uhrzeit noch nicht klar )

Für einen besseren Schlaf tendiere ich aber zusätzlich noch zu einem offside Backup wie ich es oben genannt habe.
Hier würde mir die Datenbank reichen. Ist die Idee mit Crashplan schlecht?

Ich würde mich über eure Ideen diesbezüglich freuen, ist ja doch immer wieder ein interessantes Thema :)
Verbesserungsvorschläge, Anregungen und sonstige Meinungen sind also gerne gesehen!
Bevor Fragen kommen:

Ich arbeite auf der Arbeit mit weitaus professionelleren Lösungen.

Virtuelle Maschinen. Snapshots. Bandsicherung ( Drecks Backupexec! ). Offside über WAN. Und so weiter.
Hier geht es aber um eine SB Lösung welche auch ohne riesige Kosten effizient aufgezogen werden kann :)
 
Die Frage ist welchen Aufwand man betreiben möchte bzw. eher was man sicher möchte für welchen Fall...
Für was ein Full-Backup des Systems + diese Software-DB?

Aus meiner Erfahrung:

Tägliche manuelle Backups mit wechselnden Medien die man *mitnimmt* geht ein paar wochen / Monate gut... dann schläft das ein. Mag sein das der eine oder andere mehr Disziplin hat, aber da wird mal jemand Krank, man hat was ganz anderes Vor, Urlaub usw.

Einen PC neu zu installieren wenn die Software bekannt ist dauert ein paar Stunden. Inkl. Download aller aktuellen Binarys - wenn man die alle lokal Sammelt veraltet so etwas auch durchaus mal. Und man installiert mal was was man evtl. doch nicht so oft nutzt... >> bei einer Neuistallation fallen Altlasten weg.


Klar man gewöhnt sich an ein gewisses Konzept an *seinem* Computer - wo was liegt, evtl. Icons usw. Aber genau das kann man sich Speichern / Aufschreiben / Dokumentieren. Den Zustand herstellen geht dann wesentlich schneller als die Summe aller Backup-Arbeiten über die Monate oder Jahre *falls* mal was passiert.

Ich Sichere all das was nicht einfach wieder erstellt werden kann. Sprich die rohen Daten (Dokumente, Filme, Bilder, Audio). Die liegen auf dem gespiegelten NAS und laufen über die Cloudstation (Synology) Versioniert bei word,excel usw. um defekten, aus versehn gelöschten oder überschriebenen Dateien vorzubeuten. Das ganze wird automatisiert und ich "Echtzeit" in die Cloud verschlüsselt gespiegelt wobei lokal gelöschte Dateien in der Cloud verbleiben - gegen das Risko das meine Wohnung abfackelt, Wasserschaden, Blitzschaden.
An alle Daten komme ich sowohl auf der HDD im Raid als auch in der Cloud ohne das ich z.B. eine Hardware wie das Synology-NAS brauche oder von einem bestimmten Controller, Hersteller oder ähnlichem Abhängig bin.
 
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