Backup Lösung: möglichst sicher, möglichst plattformunabhängig

Ich hab mir auch eine zugelegt und kann eigentlich nur positives berichten. Managen kannst du die bequem über ein Webinterface, von zu Hause aus oder auch übers Internet wenn du sie entsprechend konfigurierst. Gaaanz wichtige Texte und Bilder (dürften jetzt ja keine 100 GB sein) kannst du ja auch mir einem starken PW in eine Rar packen und in eine Cloud laden. Das sollte ja sicher genug sein...
 
Wenn wir jetzt mal professionelle Umgebungen und DB Systeme weglassen, dann ist ein Online-System wie die vorgeschlagenen NAS _niemals_ eine Datensicherungs-Lösung - was der TS ja eigentlich will. Ein falsches Delete auf dem NAS und alle Daten sind weg. Datensicherung also immer auf Systemen, die Offline sind.

Meine Home-Variante ist die folgende:
- 4-Personen-Haushalt mit mehreren PC's und Laptops.
- Synology NAS mit 2x1,5TB Festplatten im RAID-1 (gespiegelte Platten)
- 2x1TB USB-Platten

Das NAS ist die Masterdatenquelle (im wesentlichen Bilder und MP3-Sammlung + persönliche wichtige Daten) für alle. Im 2-Wochentakt werden ausgewählte wichtige Verzeichnisse der verschiedenen Rechner (z.B. Outlook PST Files) auf dieses NAS gesichert. Natürlich kann jeder in der Familie was ihm wichtig ist, jederzeit in seinem Ordner auf dem NAS ablegen.
Auf die USB-Platten wird alternierend im Quartalstakt ein Full-Backup (ohne MP3s) vom NAS gemacht. Die zweite Platte befindet sich bei meiner Mutter (Georedundanz) und wird im Laufe des Quartals immer durch die mit dem aktuellen Backup getauscht.

Sollte jemand persönliche Daten löschen oder sein Rechner sterben, verliert er max. 2 Wochen - ich habe allen klargemacht, dass sie es ansonsten selber schuld sind, wenn Wichtiges ewig nur in tmp-Ordnern oder auf der SD-Karte der Kamera rumliegt.
Stirbt eine Platte im NAS ist nichts weg. Mache ich einen Admin-Fehler auf dem NAS und lösche ein wichtiges Verzeichnis, wird alles gestohlen oder brennt die Bude ab, sind max 3 Monate verloren.

Das ist für mich persönlich das beste Verhältnis zwischen Kosten (vor 1,5 Jahren etwa 500€ für NAS und USB-Platten), Aufwand und Sicherheit.
 
Man sollte natürlich das NAS nicht direkt als SMB-Share einbinden, sondern nur "in eine Richtung" sichern. Dann macht's auch nichts, wenn man "ein falsches Delete" ausführt, weil man ja nichts auf dem NAS löscht. Man muss schon echt doof sein, wenn man auf seinem NAS [kw]rm -rf /[/kw] eintippt.

Mit geht das recht einfach.
 
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