Backup erstellen

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Guten Tag allerseits, hiermit gebe ich öffentlich zu dass ich bisher noch nie ein Backup meines Systems angelegt habe, Schande über mein Haupt.
Da ich allerdings seit kurzem endlich besitzer zweier externer HDDs bin dachte ich mir dass ich mir den Luxus eines Backups endlich erlauben kann.
Gestern habe ich nun mein System zur Sicherheit nochmal komplett nach Viren etc. durchsuchen lassen, Browser Caches gelöscht, die Festplatte defragmentiert und gleich werde ich noch die installierten Programme durchgehen und alles löschen was sich bisher angesammelt hat und ich gar nicht mehr brauche (wobei ich denke dass dort nichts anfallen wird, aber nachgucken kann man ja mal).

Mein "Problem" ist nun aber, dass ich mir nicht sicher bin wie ich das Backup erstellen soll.
Soll ich dazu die Windowseigene Funktion benutzen oder soll ich doch lieber extra ein Programm dafür installieren und dieses dann das Backup erstellen lassen?
Bisher hab ich gelesen dass ich dann auch noch am besten eine Reparatur-CD erstelle damit ich damit, im Falle eines total zerschossenen Betriebssystems, das Backup überhaupt draufspielen kann.
Reicht dafür nicht auch meine Windows DVD im Schrank?
Oder ist es so zu umständlich und diese Reperatur-CD macht den Prozess etwas schneller?

Ich wäre sehr dankbar für eure Beratung.

Grüße,
Crackstreetboys
 
Eine gründliche Säuberung war schon der wichtigste Punkt. Wenn du einen zweiten PC hast würde ich benutzen. Damit machst du dir zuerst einen Schnappschuss direkt vom laufenden System und sicherst dir das Backup auf die externe Festplatte. Wenn notwendig die Platte an den anderen PC anschließen und zurückspielen. Ist nur aufwändig wenn du dir oft dein System zerschießt.
 
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  • #3
Habe nur meinen einen Laptop, daher ist dies keine Option für mich.
Das letzte mal dass ich etwas zerschossen habe war vor mehreren Jahren mein damaliger Laptop glaube ich, oder eben der PC meiner Mutter damals, als ich noch im jugendlichen Wahn lauter Dinge ausprobiert habe und auch hier und dort mal was runtergeladen habe :D
Muss ehrlich sagen, die brain.exe ist echt die wichtigste Anwendung als Schutz, funktioniert schon recht lange bei mir wo ich gerade so mal drüber nachdenke.

Also ist es eigentlich egal ob ich jetzt irgendwelche Drittprogramme benutze zur Backup Erstellung oder Windows eigene Programme?
Ich frage nach da es ja sein kann dass es vielleicht relativ große Zeitersparnisse bei irgendwelchen Programmen gibt, oder dass ein Programm nur kontrolliert was seit dem letzten Backup geändert wurde und darauf basierend dann halt das Backup nur verändert, statt ein komplett neues zu erstellen.
 
Ist komplett egal. Mit Drive Snapshot habe ich auch gerade erst gute Erfahrungen gemacht.
Das Blöde an der Windows Boardsoftware ist, dass die sich strikt weigert, auf USB-Festplatten zu sichern, was ich genau genommen ziemlich bekloppt finde :dozey:

Was den zweiten Punkt angeht: Du musst darauf achten, dass die Software inkrementelle Backups anfertigen kann. Das heißt nämlich, dass nur Dateien kopiert werden, die sich seit dem letzten Mal geändert haben.

Wenn es dir aber darum geht, dein ganzes System zu sichern, dann glaube ich nicht, dass du da eine Software findest, die davon inkrementelle Backups macht. Wüsste ich jedenfalls nicht.
Aber du musst ja auch nicht ständig dein System sichern. Mach dir eben ein Image von einer laufenden, sauberen und fertig eingerichteten Version und sichere anschließend nur noch einzelne Dateien, wie deinen Ordner Eigene Dateien, deine Musik, Filme oder was weiß ich.
Ich mach das auch getrennt. Und wirklicher Mehraufwand ist das nachher auch nicht. Stellst halt erst das Betriebssystem wieder her und schiebst dann die Dateien zurück.
 
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  • #5
Ok, danke für den Hinweis bezüglich dem inkrementellen arbeiten, hab da jetzt nen Programm namens auf Chip gefunden, werde das mal testen.
Hab bisher immer alles manuell kopiert gehabt :D

Werde dann nachher glaube ich mal mein Backup erstellen, aber erstmal werde ich noch etwas zocken :D

Achja Ken van Gin, unter Systemabbild erstellen finden die Windowseigenen Boardmittel meine externen HDDs und ermöglichen es mir sehr wohl dort nen Backup zu erstellen.
 
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  • #7
Toll, da möchte ich gerade dieses Areca ausprobieren und schon klappt es nicht da es probleme mit Java hat, super :dozey:
Ok, wird extra noch im Artikel von Chip drauf hingewiesen, man sollte eben doch den ganzen Artikel lesen.
 
Ich kann das nur bestätigen. Vor kurzem noch zwei Backups von zwei unterschiedlichen Systemen mit einer alten WD Elements 2TB-Platte angefertigt (USB 2.0), gab keine Probleme (eins Windows 7, eins 8.1).
 
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  • #10
Ich glaube auch dass ich es lassen werde, gibt bestimmt noch andere inkrementell arbeitende Programme, habe jetzt zwei Java Updates installiert und es funzt immer noch nicht.
Darauf habe ich nun wirklich keine Lust im Moment.
 
Java wäre schon mal DER Grund mir das Programm nichteinmal herunter zu laden. Wenn ich mir die Produktbeschreibung auf Chip.de durchlese hat das Programm (bis auf die inkrementellen Backups) die gleichen Features wie das von Microsoft. Das ist halt kein Backup-Programm im klassischen Sinn, ist aber bis Dato das beste Programm dass ich kenne um simple Datei-Backups zu erstellen. Ich verwende es zum Sichern meiner MP3 Sammlung und meiner Dokumente (Echo-Modus).
 
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  • #12
Naja, inkrementelle und automatische Sicherung fände ich halt sehr Angenehm, da ich bisher sonst immer alles manuell kopiert habe.
 
So wie du das haben willst, kannst du dir das auch mit dem Kommandozeilen-Tool per Batch-Datei selbst bauen. Dann schiebstes in den Autostart und fertig.
Kannst ja in der Systemsteuerung in der Aufgabenplanung sogar ziemlich genau regeln, wann das dann ausgeführt werden soll: täglich/wöchentlich/monatlich mit Uhrzeit, bei Anmeldung, beim Starten, beim Runterfahren, ...

Ich will damit nur sagen: Wenn das so einfach ist, dann wirst du mit Sicherheit auch ein brauchbares Programm mit GUI finden, das nicht von Java abhängt.
 
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  • #14
Ich will damit nur sagen: Wenn das so einfach ist, dann wirst du mit Sicherheit auch ein brauchbares Programm mit GUI finden, das nicht von Java abhängt.

Hättest du das nicht geschrieben hätte ich gedacht du machst dich über mich lustig :D
Ich kann kein bisschen programmieren, mich allein mal aus Spaß in die Kommandozeilen Befehle bei Linux oder hier bei Windows einzuarbeiten hatte als Teenager ziemlich lange gedauert und inzwischen habe ich eh wieder alles vergessen.
Ohne GUI geht bei mir nichts.
 
Es dreht sich hier ja nur um die Handhabung eines einzelnen Kommandozeilen-Tools. Die mitgelieferte Hilfe zu dem Programm sieht so aus: Anhang anzeigen robocopy.txt

Um dir die Sache zu vereinfachen, ein Ausschnitt der Batch-Datei könnte z.B. so aussehen:
[src=text]echo Definiere Variablen...
set BackingPath=H:\_BACKUP_
set LogFile=%BackingPath%\LOGS\Backup - %date%.log
set RoboParams=/mir /r:1 /w:1 /LOG+:"%LogFile%"

robocopy "%userprofile%" "%backingpath%\Eigene Dateien" %roboparams%>Nul[/src]

Die einfachsten Parameter, die du nutzen solltest, wären eben /mir, damit das Programm die Quelle 1:1 kopiert (vergleiche engl. mirror), /r:1, damit das Programm bei verweigertem Zugriff auf eine Datei nicht die default Einstellung von 1.000.000 Retrys nutzt, /w:1, damit das Programm nicht vor jedem Retry 30 Sekunden wartet, sondern nur eine.

Ob du ein Logfile anlegen lassen willst, ist ja dir selbst überlassen.

Kleine Bemerkung am Rande: Ich finds ziemlich spaßig, welche Werte Microsoft hier standardmäßig für Retry und Wait setzt. Damit würde das Programm ja so gut wie ewig laufen. Und zwar sobald es auf eine geschützte Systemdatei, wie zum Beispiel Reg-Dateien trifft, was z.B. im Ordner Eigene Dateien ziemlich schnell passieren könnte :rolleyes:
 
Welche Regdateien im Ordner "Eigene Dateien" sollten Probleme bereiten können? Hint: der Userteil der Registry (ntuser.dat, ist bei angemeldetem User gelockt) befindet sich nicht im Ordner "Eigene Dateien". Außerdem lassen sich geschützte Systemdateien (z. B. Desktop.ini) durchaus problemlos kopieren.

Was die Defaultwerte angeht, hast du aber trotzdem Recht.
 
Ich weiß nur, dass ich bei mir zu Anfang genau damit Probleme hatte: Auf gewisse Dateien in diesem Ordner wurde Robocopy der Zugriff verweigert und das Programm lief einfach endlos. Vielleicht war es auch ein Systemordner, keine Ahnung.
 
Benutz doch einfach die Windows eigene Sicherung ausm Watungscenter, ist selbsterklärend.
 
...Auf gewisse Dateien in diesem Ordner wurde Robocopy der Zugriff verweigert und das Programm lief einfach endlos....

Könnte nur die thumbs.db gewesen sein. Hatte mit dem SyncToy von Microsoft Probleme damit. Das Tool hat die aber sofort übersprungen und lediglich einen Fehler im Log geschrieben. Miniaturansichten abgewürgt und schon ging's fehlerfrei.
 
Wozu muss denn die thumbs.db gesichert werden? Die wird im Zweifel doch neu angelegt.
 
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