Avocados - Superfood?

LadyRavenous

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Der britische Arzt W, Hughes hat die Avocado 1672, als er Jamaika bereiste, bereits so beschrieben: „Eine wohltuende Frucht, die den Körper nährt und stärkt“. Knapp 350 Jahre später teilen viele Menschen seine Begeisterung. Die Avocado gilt wegen ihres recht hohen Vitamin- und Kaliumgehalts als „Superfood“ und liegt damit seit Jahren voll im Trend. In Deutschland hat sich die Importmenge von Avocados innerhalb von einem Jahrzehnt mehr als verdreifacht - von weniger als 20.000 Tonnen in 2008 auf rund 71.000 Tonnen in 2017.

Zu den Profiteuren zählt Mexikos Wirtschaft. Durch vulkanische Böden und mildes Klima kann mehrmals im Jahr geerntet werden, was ein entscheidender Vorteil gegenüber der Konkurrenz ist. Folglich ist Mexiko auch der größte Produzent von Avocados. Doch der Boom hat in Mexiko und in anderen Ländern Schattenseiten. In Mexiko hat es beispielsweise das organisierte Verbrechen auf den Plan gerufen. Im Bundesstaat Mochoacán müssen Bauern und Packer Schutzgeld und Steuern an brutale Gangs abdrücken. Zudem wird vermutet, dass die eingesetzten Pestizide und Düngemittel im Zusammenhang mit Leber- und Nierenproblemen der Anwohner stehen. Zudem geht der Anbau gegen die Umwelt. Vor allem Kiefernwälder werden für die Plantagen sukzessive abgeholzt. Dadurch entstehen Monokulturen mit ihren Nachteilen.

Zudem sind Avocados extrem durstig. Während ein Bauer für die Produktion von einem Kilo Tomaten im Durchschnitt 180 Liter Wasser benötigt, sind es für ein Kilo Avocados dagegen - je nach Studie - 320 bis 1.000. Dieser Durst kann nur gedeckt werden, indem illegal Flüsse angezapft werden. Dies ist besonders riskant in Gegenden, in denen das Wasser ohnehin knapp ist. In der chilenischen Provinz Petorca muss die Landbevölkerung inzwischen mit Tanklastzügen mit Wasser versorgt werden.

Quellen:





 
Ja das mit dem hohen Wasserverbrauch habe ich auch gelesen. Darf eigtl nicht sein, 1000 Liter für 1 Kilo Avocados. Aber iwie dieser Tage ein weiterer Raubbau an der Natur.
 
Konstruktiv: Gibt es fair-trade avocados? Welche Marken sind das, wo gibt's die?
 
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  • #4
Gibts
Wo kaufen? Keine Ahnung.

Allgemein heißt Fairtrade nicht unbedingt besser. Die wirtschaftlichen Vorteile werden durch die hohen Zertifizierungskosten wieder aufgefressen. Teils verdienen die Bauern genauso viel wie konventionelle. Die Qualität ist stellenweise schlechter, weil sie einfach die schlechtere Ware zu Fairtrade geben und die bessere auf dem Markt verkaufen. Im Endeffekt muss Fairtrade auch für die Konzerne wirtschaftlich sein und überall gibts schwarze Schafe.
 
Doch der Boom hat in Mexiko und in anderen Ländern Schattenseiten. In Mexiko hat es beispielsweise das organisierte Verbrechen auf den Plan gerufen. Im Bundesstaat Mochoacán müssen Bauern und Packer Schutzgeld und Steuern an brutale Gangs abdrücken. Zudem wird vermutet, dass die eingesetzten Pestizide und Düngemittel im Zusammenhang mit Leber- und Nierenproblemen der Anwohner stehen. Zudem geht der Anbau gegen die Umwelt. Vor allem Kiefernwälder werden für die Plantagen sukzessive abgeholzt. Dadurch entstehen Monokulturen mit ihren Nachteilen.

Damn das merk ich mir für Koks Legalize Debatten.
Da gehts ja auch um die Hersteller Länder.
Wobei die Gangs ohne Koks nur noch Raub und Entführung als Haupteinnahme hätten denk ich, von der auch die Bewaffnung etc der Mitglieder finanziert wird.
Hmmm.

Avocado hab ich ehrlich gesagt nie probiert weil ich bei Obst/Gemüse/Essen allgemein irgendwie speziell und sehr wählerisch bin.
Ingwer find ich grade sehr geil als starken Tee oder als Wachmacher unter der Dusche zum drauf rumkauen :D
Ich glaub da geht auch nicht so viel Wasser für drauf. Avocados auszuprobieren werd ich mir dann noch mal überlegen.
 

hja das gibt auch nicht so viel Knast :D Nein Spaß, Koka ist ohne Gewächshaus nicht zu machen.
Im ernst:
Ist im Vergleich zu den krass überteuerten 0,99ct Shots vom Rewe so als Wurzel echt krass günstig.
Aber ein (rly legaler) Kräutergarten ist echt in Planung, Ingwer ist da jetzt gedanklich inkludiert :)
 
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  • #8
OT: ich steck austreibende Ingwerwurzeln in kleinen Stücken immer in Erde. Muss nicht tief rein, leicht überdeckt reicht aus. 75% werden bei mir was und so hab ich immer frischen Ingwer.
 
Momentan esse ich in meinem morgendlichen Müsli Blaubeeren, Granatapfelkerne, im Sommer Erdbeeren, getrocknete Gojibeeren und Cranberries.
Avocados könnte ich dann auch mal nehmen, wenn die so gut sind.
 
Für Kalium und Magnesium reichen Bananen völlig. Vitamine enthalten alle Früchte in ausreichender Menge - man muss sie nur essen - aber in der heutigen Fastfood Gesellschaft die sich durch Starbucks und Billigpizza ernährt muss es dann eben die Avocado Pizza sein - damit man sich gesund ernährt.

Im Grunde ist das alles nur Lifestyle Geschwätz, um Kohle zu machen.
 
Auch wenn es wenig(er) damit zu tun hat, Omega3-Fettsäuren ist in Fischöl enthalten und sollte eventuell konsumiert werden, wenn man auf dem Veganen Trip ist, um Mängel auszugleichen.

Wobei, dabei spalten sich die Geister ob und wie sinnvoll das langfristig ist. :unknown:
 
Sind doch keine Früchte, also warum sollte ich OT noch erwähnen, was sonst noch reinkommt?

Wenn du es aber wissen möchtest: Chiasamen, Hanfsamen, verschiedene Flocken wie Haferflocken und noch andere, Leinsamen, Kokospulver, Flohsamenschalen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und diverse Nüsse.
Dazu dann Magerquark oder Skyr.
 
2 Avocados, 100g Frischkäse, 2 kleine Schalotten fein geschnitten, etwas Limmete und viel Salz.
Dazu ein Baguett udn der Abend wird ein genuss.
 
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