[Arbeitsthread] Günstiges NAS im Eigenbau

thom53281

SYS64738
Teammitglied
Registriert
14 Juli 2013
Beiträge
6.271
Beiträge abgetrennt aus: Medienserver gesucht

Hier soll es darum gehen, im Eigenbau auf einfache Art und Weise ein günstiges NAS-System zu bauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerne! Würde mich sehr interessieren!

Sollte man dann aber wohl auslagern. ;)

Ist finde ich nicht viel.

Bei Hardware können wir entweder Braswell für günstige + kompakte Systeme machen (kann man sogar als HTPC missbrauchen dank h265 Beschleunigung) oder eine größere CPU von Intel auf Sockel 1151 nehmen. Letzteres wäre besser für Leute die >4x SATA brauchen. PicoPSU direkt aus China für 15-20€ und dazu vom Pollin/Reichelt/Amazon ein sicheres 12V Netzteil (direkt Importieren bereitet da Bauchschmerzen).

Software ist finde ich auch relativ wenig, Debian oder fertige Distris ala Openmediavault, dazu Links auf Samba/NFS/Seafile usw.
 
Re: Medienserver gesucht

Naja, Pico PSU würde ich nur nehmen wenn man ein fast lautloses System bauen will. Kostet mit anständigem Netzteil aber auch ein paar Euro mehr. Habe zwar auch eine Pico verbaut, aber viel Unterschied zum Bequiet ist es nicht. Das letzte NAS Bau habe ich in nem Fractal Node 304 (Einbaurahmen für 6x 3,5") mit Bequiet 300W gemacht, läuft leise und problemlos, zudem sind die Platten gut zugänglich.
 
Re: Medienserver gesucht

Die kleinen PicoPSU können problemlos ihre 100-150W, das sollte für ein stromsparendes System samt 5-6 Festplatten eigentlich locker ausreichen, hab da aber wenig Erfahrungen mit vielen Festplatten an PicoPSU.

12V drin hat halt den Vorteil, dass man sich mit einem 12V Bleiakku eine kostengünstige USV bauen kann. Alternativ kann man auch etwas mit Lipo bauen. ;)
 
Re: Medienserver gesucht

Naja, die vielen Platten sind kein Problem an den Picos, wenn denn das versorgende 12V Netzteil entsprechend ist. Und genau da ist das Problem. Was brauchbares mit gutem Wirkungsgrad kostet dementsprechend (10A wirste nicht unter 30€ finden), da ist ein "normales" Netzteil schnell im Vorteil.
 
Re: Medienserver gesucht

Etwas über das Ziel hinausgeschossen:



Ich denke mal in dem Bereich könnte man durchaus noch kleinere Netzteile finden. Leider findet sich hier selten direkt die Angabe des Wirkungsgrades.

Edit: Angeblich so um die 85%, lastabhängig.

 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Medienserver gesucht

12V drin hat halt den Vorteil, dass man sich mit einem 12V Bleiakku eine kostengünstige USV bauen kann. Alternativ kann man auch etwas mit Lipo bauen. ;)
Um einen Bleiakku richtig zuladen kannst du schon mal auf 14 Volt hochgehen. Ob das gut ist, denn ich glaube die ATX-Norm sieht max 10% vor.
Ich glaube ziemlich viele Leute haben noch nicht gelernt, daß mit zunehmender Effizienz die Haltbarkeit leidet. Und ich spreche jetzt nicht von der geplante Obsoleszenz.
 
Re: Medienserver gesucht

Etwas über das Ziel hinausgeschossen:



Ich denke mal in dem Bereich könnte man durchaus noch kleinere Netzteile finden.[/url]

Das gibt es als Dell DA-1 mit 12,5A .... denn genau das werkelt an meinem NAS mit 6 Platten. Ist aber auch schon etwas überdimensioniert, wollte mir aber den Ausbau auf 8 Platten offen halten. Und der Wirkungsgrad im unteren Bereich ist mehr als gut (denn genau der Bereich ist es was beim NAS zählt).

Nur würde ich mir nicht unbedingt ein gebrauchtes Netzteil kaufen (und auch nicht als Preisvergleich heranziehen, beim zweiten Link siehste was ein neues kostet), mit viel Glück geht dir das beim ersten Start in die Knie. Deshalb auch meine Aussage, das günstigste was teilweise brauchbar ist, wären die Leick Netzteile, biste aber auch wieder bei 30€.
 
Ich habe jetzt seit Jahren einen Eigenbau im Betrieb. Sauber, ruhig, zuverlässig und Stabil.

- ASRock Mobo Sockel 1155, 6x SATA
- Intel i3 2100
- 8 GB Ram
- 3x2 TB HDDs, 1x3 TB HDD
- 120GB SSD (OS und PLEX-DB)
- 256GB 2,5' externe HDD via USB 3.0 als SicherungsLW
- 300W BeQuiet Netzteil
- Coolermaster Case

Verbraucht beim Boot und unter Last rund 55W, im Idle rund 45W wenn alle Platten aktiv sind. BS ist der WHS 2011, die Platten sind mit DriveBender gepoolt, die SSD beinhaltet das OS, eine Hand voll Programme und die Plex-DB. Stromverbrauch wird via LightsOut massiv reduziert, die Clients wecken den Server bei Bedarf, ansonsten ist er im Ruhezustand. HDD-Abschatung spielt keine große Rolle - sind Clients anwesend greifen sie auf den Pool zu und die HDDs sind aktiv, ist >5 Min keine Aktivität (Netzwerktraffic, Client online, Remote-Session) geht der Server direkt wieder in den Ruhezustand.
 
Zurück
Oben