[Netzwelt] Anzeigen gegen Tagesspiegel- und Zeit-Redakteure nach Buchpiraten-Interview.

  • Ersteller Ersteller Mareacho
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Bei den Staatsanwaltschaften Hamburg(Zeit) und Berlin(Tagesspiegel) wurde eine Strafanzeige wegen
mutmaßlicher Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung gegen Redakteure beider Verlagshäuser eingereicht.

Stein des Anstoßes ist ein mit dem Warez-Blog , der gleichzeitig anonymer Betreiber
der E-Book Warez-Plattform aka boox.to ist. In dem wurden die Namen der Plattformen nicht anonymisiert und lt. Anzeige so durch deren Veröffentlichung die Leser zur Nutzung des Angebots mittelbar angeregt.
Angeregt wurden vielleicht auch Leser, die erst unmittelbar durch die Anzeigen-Berichterstattung auf die Plattform aufmerksam wurden.

Hauptkritikpunkte von BerndFleisig dem Pseudonym hinter der Plattform, sind aus Usersicht unattraktive Angebote,
DRM und zu hohe Preise der Verlage. Dass er das nicht allein so sieht, zeigt ein Blick in andere Buch-Blogs,
wie von Ansgar Warner. Warner rechnet z.B. vor, dass das digitale Buchpreis-Bundle mit durchschnittlich 16€ pro Titel gerade 15% unter dem Hardcover-Preis von 18.50€ pro Titel liegt, incl. DRM.

Auch Spiegelbest/TorBoox können nicht komplett for free und führen ab Oktober eine von 10€
für ~3-Monate ein (Server f. Blog, HiddenService, ect.)

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Quellen/Reaktionen:
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Zuletzt bearbeitet:
Zuerst hätte ich gedacht darum, dass man Tagesspiegel und Zeit Redakteure wegen "mutmaßlicher Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung" haftbar machen wll.
Dann um Preismodelle der Buchindustrie und anschließend darum, dass illegale Plattformen (nicht wenig) Geld für ihre Dienste vom Nutzer abknöpfen wollen.
 
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  • #4
Falsch..geht darum das der kleine Simpel und der kleine Acci heute nicht in ihrer Gulli-Krabbelgruppe erschienen sind, jetzt aber hopp hopp...
 
Du scheinst ernsthaft zu glauben, daß man erstmal Dein Bündel an Links lesen sollte, damit man erkennt, was Du überhaupt mitteilen willst?

In dem Interview wurden die Namen der Plattformen nicht anonymisiert und lt. Anzeige so durch deren Veröffentlichung die Leser zur Nutzung des Angebots mittelbar angeregt.

Du wolltest wohl auch nur zum Lesen der Plattformen anregen, ohne sie zu anonymisieren, gelle? :D
 
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  • #6
für die Krabbelgruppe,...nennt sich Hintergrund-Infos..

Regt doch'n geschlossenes Forum an, nur für richtig coole, geile ex-Gs; da könnt ihr dann auch an euch selbst weiter rumspielen.
 


Was ist dein Problem? Man stellt Dir eine Frage und Du wirst beleidigend... sehr erwachsen.
 
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  • #9
Fragen..was für Fragen; der Simpel ist zu blöd dafür und Acci verpackts suptiler, aber das ist ne andere Nr.
Hoffentlich drückt der Fisch bald den Knopf, bevors richtig häßlich wird!!

@KidZler - dem Buchreport-Artikel nach wie's aussieht die Verlegerseite aus Prinzip, ohne Aussicht auf Erfolg; wohl mit dem Wissen, dass Heise vor ein paar Jahren sowas bis zum BGH schon erstritten hat (AnyDVD Link in Heise-Artikeln)
 
Unterlasse es bitte, andere hier zu beleidigen, nur weil sie Deine News kritisieren! So etwas muss nicht sein und ich möchte etwas ähnliches auch nicht mehr lesen!
 
Zur News: Tja, ist doch klar, dass die da rum meckern. Aber dass sie gleich Strafanzeige stellen wegen eines Artikels in Zeitungen, das ist echt schon der Hammer. :m Darf jetzt gar nicht mehr über sowas berichtet werden oder Leute der Scene interviewen und auch den Lesern mitteilen, worum und um welche Seite es überhaupt geht? Die haben sicher nicht PRO Raubmordkopieren berichtet.
 
Ich hab mich gestern auch gefragt, ob man dann jetzt auch die Anzeigeerstatter wegen "Beihilfe zur Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung" belangen könnte. Immerhin wissen ja jetzt noch mehr Leute als vor der Anzeige und der Berichterstattung, dass es Raubmordkopiererseiten gibt. Als Leser ist man ja quasi gezwungen danach zu googlen (wer belangt eigentlich Google wegen Beihilfe?) und sich eBooks im Wert von mehrere Quadrupilionen Eurodollar runterzuladen.

Das macht wirklich keinen Sinn.
 
Womit ist der oftmals höhere Preis eines Ebook gegenüber der Taschenbuchausgabe gerechtfertigt? Ein Taschenbuch kann ich noch in meiner Familie oder Freundeskreis weiterreichen. Durch den DRM-Schutz beim Ebook ist mir das nicht möglich. Ich darf bezahlen, aber nicht frei verfügbar besitzen. Ist es da verwunderlich, dass Spiegelbest solch einen Erfolg mit seiner Plattform hat? Ich glaube kaum, dass diese Anzeige Erfolg hat. Oder ist es der Ärger, dass der Zulauf, nach erscheinen des Artikels, auf boox.to sicher um einiges gestiegen ist.
 
Na ein ebook könntest du kopieren und weitergeben und dann gehen halt Verkaufszahlen zurück. ;) Nicht, dass jeder die Bücher wirklich lesen würde. Aber ist ja wurscht.
 
Fällt bestimmt unter Pressefreiheit. Alles Unfug das.
Bücher in deutscher Sprache sind zu teuer. Was sich noch mal rächen wird.
Im italienischen Amazon gibts deutsche e-Books um die Hälfte.
Aber ich darf da nicht einkaufen.
Dieselben Bücher auf englisch kosten noch weniger.
Schönes freizügiges Europa! Ob das mal so geplant war :m
 
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