[Politik und Gesellschaft] Angriffe in London: Mindestens sechs Tote und 48 Verletzte

In London gab gestern Abend womöglich einen Terroranschlag: Mindestens sechs Menschen wurden getötet, 48 verletzt.

Gegen 23 Uhr soll ein weißer Van auf der London Bridge in Fußgänger gerast sein. Dann soll er weiter zum Borough Market gefahren sein – ein Kneipenviertel einige hundert Meter entfernt. Dort sollen drei Angreifer ausgestiegen sein und Menschen mit Messern attackiert haben.
Acht Minuten nach dem ersten Notruf hätten Polizisten sie erschossen, sagt ein Polizeisprecher. Außerdem sollen die mutmaßlichen Terroristen Attrappen von Sprengstoffwesten getragen haben.

Die Hintergründe sind noch unklar.


Quellen: ,
 
Einem oder gar mehreren mit großen Messern und killing intent stellt sich niemand in den Weg der noch bei Verstand ist wenn es nicht irgendwie vermeidbar ist.

Du willst sagen, daß der Officer der British Transport Police nicht bei Verstand war? Ich sage, daß er echt cojones hat, sich nur mit einem Schlagstock 3 Angreifern entgegenzustellen.

Meinen großen Respekt.
 
Dem kann man sicherlich verschiedene Spins geben.
Jedenfalls wirst du erstmal zum Opfer, wenn du dich in so einer Situation in den Weg stellst, auch als einzelner Polizist. Sicherlich kann man das parallel dazu als heldenhaft bezeichnen.
Ich würde auch sagen, dass die Bombenattrapen waren um sicherzustellen, dass sie erschossen werden. An der Tatausübung an sich würden sie auch ohne nicht so schnell gehindert werden.
 
Wenns die "Richtigen" trifft, gibts keine Regeln mehr, nicht wahr?

Auch wenn Du mir scheinbar unterstellen magst, ich wäre ein Freund von Lynchjustiz, dem ist nicht so. Klar gibt es noch Regeln. Ich bin auch kein Freund von Selbstjustiz oder der gleichen. Nur ist es mir lieber, Polizisten stoppen einen Angreifer, bevor noch mehr Unschuldige getötet werden. Wenn der Angreifer dabei stirbt, bin ich einfach nicht traurig darum. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich diese pauschal tot sehen will. Er/sie hätte/n schließlich die Wahl gehabt, ihr Leben einfach für sich friedlich zu leben, ohne das von anderen beenden zu müssen, die sich eben nicht dafür entscheiden durften.
 
Auch wenn es um solche Täter nicht schade ist und diese ihren Tod zweifelsfrei selbst verursacht haben sollte es doch oberste Priorität haben, diese lebend zu erwischen um die Hintergründe aufzuklären.

Eventuell sollte sich die Polizei dafür mal nach einer Distanzwaffe umsehen die zu sofortiger Bewegungsunfähigkeit/Bewusstlosigkeit führt - ka ob es sowas gibt.
Aber Narkosemittel per Pfeil wie man sie gegen gefährliche Tiere einsetzt wirken wohl zu langsam
 
Phaser auf Betäubung ;)

Wenn es der Taxifahrer geschafft hätte, einen der Terroristen, die gerade dabei waren mit Messern in Hälse und Brustkörbe von Menschen zu säbeln, zu erwischen,
dieser dann tot wäre, hätte mich das nicht mal ein müdes Schulterzucken gekostet. Schlicht Abwehr von garantiert tödlicher Gewalt.

(Er ist tot, Jim :cool:)
 
sollte es doch oberste Priorität haben, diese lebend zu erwischen um die Hintergründe aufzuklären.
Das hat zu Recht eben nicht die oberste Priorität, sondern die Abwehr der unmittelbaren Gefahr und Verhinderung weiterer Opfer.

Eventuell sollte sich die Polizei dafür mal nach einer Distanzwaffe umsehen die zu sofortiger Bewegungsunfähigkeit/Bewusstlosigkeit führt - ka ob es sowas gibt.
Aber Narkosemittel per Pfeil wie man sie gegen gefährliche Tiere einsetzt wirken wohl zu langsam
Bin ich kein Experte drin, aber ich habe ja schon geschrieben, dass selbst (kleinkalibrige) Schusswaffen nicht unbedingt sofort jemanden stoppen können, da kannst du dir ja vorstellen, dass das Problem noch viel größer ist, wenn du von Waffen redest, die den Terroristen nicht tödlich verletzen können.

Ich glaube ja schon, dass durch Fernsehen, PC Games u.ä. eine verklärte Sichtweise auf solche Gefahrensituationen existiert.
 
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