[Born-IT] Amazon verschickt unkontrolliert Alexa-Sprachaufzeichnungen

Durch einen Fehler von Amazon fielen rund 1700 Alexa-Sprachaufzeichnungen in die Hände eines Unbefugten. Das berichtet heise.de im Computermagazin c’t in Ausgabe 1/2019. Das ist wohl der erste bekannt gewordene Fall eines Datenlecks im Zusammenhang mit Alexa. Die Information ist




Autor: Günter Born
 
1700 Aufzeichnungen EINES Benutzers gingen an einen anderen Benutzer. Das sollte nicht passieren, ist aber sicher auch kein Weltuntergang. Wer sowas ausschließen will sollte solche Geräte nicht betreiben.
Das war laut Amazon einfach ein menschlicher Fehler eines Mitarbeiters.
Immerhin bekam sowohl der unbefugte Empfänger als auch der eigentliche "Besitzer" der Daten zur Entschädigung einen Amazon Echo Dot und einen Echo show :D

Ob Amazon bezüglich DSGVO eine Strafe erwartet bleibt abzuwarten.
 
Sinds wenige Fälle, wird man mit einem Firmenprodukt abgespeist, wären es hunerttausend Fälle, dann gibts ein Schulterzucken als Entschädigung. Kosten-Nutzen Abwägung.
Ich persönlich finde diesen Datenreichtum für alle toll. Je mehr gefi... werden, desto mehr Spaß für mich.

EDIT: Soeben gelesen...

Besitzer eines Smart-Lautsprechers vom Typ Alexa aus dem Hause Amazon berichten immer wieder von erschreckenden Erlebnissen mit der Sprachassistentin, wie reuters schreibt. Amazons Sprachinterface ist meistens höflich und langweilig. Immer wieder kommt es aber vor, dass provokante Aussagen getätigt werden. Ein US-Kunde berichtet etwa, dass Alexa ohne erkennbaren Grund "Bring deine Pflegeeltern um" gesagt habe. Andere Besitzer berichten von unaufgeforderten Aussagen über Geschlechtsverkehr und Hundekot.

Bei diesen Episoden handelt es sich nicht etwa um Aussetzer von Amazons System, sondern um gezielte Versuche, Alexa beizubringen, wie man menschlichere Konversation macht. Verbesserte Technologie erlaubt es Alexa grundsätzlich, mit ihren Nutzern über jedes beliebige Thema zu sprechen. Sicherzustellen, dass sie dabei nicht unflätig wird, ist aber eine Herausforderung.

Im normalen Modus sind Alexa enge Grenzen gesetzt, was die Themen und Tonalität einer Konversation betrifft. Wenn Nutzer dem System aber sagen "Let's chat", wird der experimentelle Modus, in dem die verbesserten Konversationsfähigkeiten ausprobiert werden, aktiviert.

Wie man sieht, hat Alexa auch Vorteile, wenn man auf Dirty Talk steht.
Hm, ich glaub ich kauf mir so ein Teil. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben