• Hallo liebe Userinnen und User,

    nach bereits längeren Planungen und Vorbereitungen sind wir nun von vBulletin auf Xenforo umgestiegen. Die Umstellung musste leider aufgrund der Serverprobleme der letzten Tage notgedrungen vorverlegt werden. Das neue Forum ist soweit voll funktionsfähig, allerdings sind noch nicht alle der gewohnten Funktionen vorhanden. Nach Möglichkeit werden wir sie in den nächsten Wochen nachrüsten. Dafür sollte es nun einige der Probleme lösen, die wir in den letzten Tagen, Wochen und Monaten hatten. Auch der Server ist nun potenter als bei unserem alten Hoster, wodurch wir nun langfristig den Tank mit Bytes vollgetankt haben.

    Anfangs mag die neue Boardsoftware etwas ungewohnt sein, aber man findet sich recht schnell ein. Wir wissen, dass ihr alle Gewohnheitstiere seid, aber gebt dem neuen Board eine Chance.
    Sollte etwas der neuen oder auch gewohnten Funktionen unklar sein, könnt ihr den "Wo issn da der Button zu"-Thread im Feedback nutzen. Bugs meldet ihr bitte im Bugtracker, es wird sicher welche geben die uns noch nicht aufgefallen sind. Ich werde das dann versuchen, halbwegs im Startbeitrag übersichtlich zu halten, was an Arbeit noch aussteht.

    Neu ist, dass die Boardsoftware deutlich besser für Mobiltelefone und diverse Endgeräte geeignet ist und nun auch im mobilen Style alle Funktionen verfügbar sind. Am Desktop findet ihr oben rechts sowohl den Umschalter zwischen hellem und dunklem Style. Am Handy ist der Hell-/Dunkelschalter am Ende der Seite. Damit sollte zukünftig jeder sein Board so konfigurieren können, wie es ihm am liebsten ist.


    Die restlichen Funktionen sollten eigentlich soweit wie gewohnt funktionieren. Einfach mal ein wenig damit spielen oder bei Unklarheiten im Thread nachfragen. Viel Spaß im ngb 2.0.

Alternative zu Telefonanlage Ritto 1/1/8 8174/00

Roin

Freier Denker

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Hallo zusammen,

ich habe eine alte Telefonanlage, eine .
Diese Anlage gibt inzwischen leider den Geist auf und ich suche nach einer Alternative.

Die Suche gestaltet sich für mich ein wenig schwierig, da ich immer wieder widersprüchliche Angaben bezüglich der internen ISDN-Anschlüsse finde.
In der aktuellen Installation haben wir eine Türsprechanlage (zwei Gegensprechstellen an den Haustüren) sowie mehrere interne Leitungen.
Wir können also auf 10, 20, 30 jeweils mehrere Geräte haben (die haben wir derzeit nach Etagen aufgeteilt). Mit 40 kommen wir zur Haustür, mit 50 kann man die Türschließung ansteuern.
Zudem haben wir eine zweite Telefonleitung, die nur für ein FAX verwendet wird.

Nun war meine Idee, da Ritto anscheinend keine Telefonanlagen in dieser Form mehr herstellt, auf Auerwald auszuweichen.
Mein erstes Ergebnis wäre dann die .
Sehe ich es richtig, dass ich mit diesem Gerät alles machen kann, was ich bisher machen kann, solange ich mir eins dieser Türmodule dazukaufe?

Die nächsten die ich so finde kosten direkt beinahe doppelt so viel...

Kann mir da jemand weiterhelfen?
 

thom53281

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Wir können also auf 10, 20, 30 jeweils mehrere Geräte haben (die haben wir derzeit nach Etagen aufgeteilt). Mit 40 kommen wir zur Haustür, mit 50 kann man die Türschließung ansteuern.
Also wenn ich das richtig verstehe, hast Du noch klassische ISDN-Geräte am Laufen, wenn die mit 10-30 erreichbar sind. Die Haustür dürfte mit 40 analog sein. 50 find ich jetzt auf die Schnelle nicht in der Anleitung, was das genau für ein Anschluss/Kontakt der Telefonanlage ist. Da wäre ein Foto/Typ/Anschlussbild davon nützlich, solltest Du sowas haben.

Die Auerswald kann das auf jeden Fall, hab ich schon in der Form gesehen. Allerdings wird die ggf. andere interne Nummern haben und ich muss da noch etwas Meinung dazu einwerfen: ISDN ist in Deutschland praktisch tot. Aktuell kann man die ISDN-Anlagen zwar noch an einigen wenigen Routern als Legacy-Hardware betreiben, allerdings werden die Router und auch die Telefonanlagen früher oder später aussterben. Gleiches gilt auch für klassische ISDN-Telefone, wie Du sie vermutlich noch hast. Daher habe ich persönlich mit der IP-Umstellung vieler alter ISDN-Anschlüsse versucht, möglichst viele der Telefonanlagen herauszubekommen. Einige der Anlagen hatten auch bereits ihre kleinen Wehwehchen und die Leute waren froh drum, dass ihr Setup auch mit aktueller Hardware oft möglich war.


Daher würde ich vorschlagen: Mal doch mal bitte auf, welches Telefon in welchem Stockwerk mit welcher internen Nummer ist. Wo interne/externe Telefonie gebraucht wird und wie das restliche Netzwerk-/DSL-Setup aussieht (oder DOCSIS?). Außerdem wären Fotos von allem ganz gut. Vielleicht kann man das Setup mit modernen Geräten eleganter abbilden, ggf. sogar in Verbindung mit mehreren WLAN-Accesspoints (sofern Du dafür bislang Repeater verwendest, beispielsweise). Gerade moderne Fritzboxen sind mittlerweile ziemlich mächtig geworden und haben auch noch einen S0-Bus mit dem man ISDN-Geräte temporär weiterbetreiben könnte, um sie dann ggf. später zu tauschen.
 

Roin

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  • #3
Also im Erdgeschoss haben wir an zwei Stellen ein Telefon, erreichbar ist die Leitung über 30.
In der mittleren Etage haben wir 2 Telefone erreichbar über 20 und derzeit eins erreichbar über die 10 (Büro).
In der oberen Etage haben wir dann noch ein Telefon über die 20 erreichbar und eins über die 10 erreichbar.

Wir haben hier zwar ein großes WLAN-Mesh über diverse Repeater aufgebaut, dennoch reicht das WLAN nicht so weit im Garten. Da funktionieren die Telefone derzeit allerdings regelrecht unbegrenzt.
Aus diesem Grund wollten wir das so beibehalten.
Die Ritto Anlage ist derzeit mit einem Kabel an unseren Router angeschlossen, der die Telefonleitung sozusagen an die Anlage weitergibt.

Zwar müssen wir die Telefonanlage ersetzen, da einige Funktionen nicht mehr funktionieren (Telefonnummeranzeige funktioniert z.B. nicht mehr überall, obwohl im Router die Telefonnummern angezeigt werden) und die Service-Schnittstelle keinen Mucks von sich gibt, allerdings würden wir ungern 1000 Euro in die Hand nehmen, um die Telefone auch alle zu setzen, gerade vor dem Hintergrund, dass das Festnetz im privaten Bereich nach und nach ausstirbt (zumindest ist so mein Eindruck).
 

thom53281

SYS64738
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Bitte mal mit konkreten Geräten (d. h., welcher Router, welche Telefone, etc.). Eine kleine Zeichnung wo welcher Repeater und welches Telefon/Fax ist, wäre auch nicht schlecht, ggf. mit Kabelwegen. Das Setup hört sich ausreichend komplex an, ich will da jetzt nichts falsches sagen. ;)

In wie weit wird die interne Telefonie gebraucht (z. B. an anderes Gerät durchstellen)? Um nur von einem Telefon zum anderen zu rufen, braucht man heutzutage dank Festnetzflatrate ja nicht unbedingt mehr eine Telefonanlage, sondern kann auch einfach über die Festnetznummer intern rufen, sofern es unterschiedliche Nummern sind. Interne Telefonie geht aber auch mit modernen Fritzboxen, je nachdem, *was* man machen möchte.

Die ISDN-Telefone kann man bestimmt auch vorerst weiterbetreiben, aber vielleicht kann man jetzt schon die Basis dafür schaffen, dass das Setup für zuküntige Änderungen oder Defekte von Geräten flexibler wird. Wenn Du jetzt nur die Telefonanlage 1:1 ersetzt, bist Du wieder an ISDN-Hardware gebunden, wenn das nächste Gerät abraucht (z. B. Router). Dazu müsste ich aber alle Infos haben, sonst berate ich Dich falsch. Auch ein Foto der aktuellen Verdrahtung (Telefonanlage) wäre gut. Viele Telefonanlagen wurden früher unnötigerweise eingebaut und sind eigentlich (außer teilweise zum internen telefonieren) zu nichts gut gewesen, weil ein ISDN-S0-Bus alleine auch viele Telefone betreiben kann, wenn man es richtig macht. Daher sollte man auch mit z. B. zwei kaskadierten Fritzboxen (inkl. S0-Bus) grundsätzlich dieses Setup abbilden können -vielleicht reicht sogar auch eine-, aber damit hätte man dann auch die Möglichkeit die alten Telefone irgendwann durch DECT- oder IP-Telefone zu ersetzen. Mit der alten Telefonanlage hat man das nicht.
 

Roin

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  • #5
Telefonanlage.jpg
Das T2 ist ein altes Kabelgebundenes Telefon, steht auch nichts drauf. vermutlich irgendwas Siemens Gigaset, sieht zumindest so ähnlich aus wie ein 4135 ISDN.
Alle anderen Telefone sind, soweit ich das beurteilen kann ebenfalls Siemens Gigaset, allerdings alle in unterschiedlichen Versionen, steht leider auch nicht drauf und ich habe keine Verpackungen mehr zur Hand.
Eins sieht aus wie ein Siemens Gigaset A160 oder etwas ähnliches.
Die anderen sehen wie ein SL750 aus.

Ritto Anlage (2).jpeg Ritto Anlage (1).jpeg

Da die ganzen Kabel schon liegen usw, hätten wir es uns "einfach" gemacht, und nur die Ritto Anlage ersetzt und dann das Problem für die nächsten 20 Jahre vergessen.

Edit: Es wird effektiv von jedem Telefon zu jedem anderen umgeleitet, wenn ein Gespräch weitergegeben werden soll. Entweder wird die passende interne Nummer dafür gewählt oder wir nutzen innerhalb der gleichen Nummer die "intern 1 2 3" Nummern. Wie die Technologie dahinter funktioniert war mir bisher egal, ich gehe davon aus, das regelt die Ritto Anlage ebenfalls im Hintergrund.
 

thom53281

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Ok, dieses Szenario ist echt kacke. :(

Ich ging aufgrund der oben verlinkten Anleitung davon aus, dass Du auch die ISDN-Anlage mit den drei S0-Bus hast und daher die Telefone auch alle am S0-Bus hängen. Tun sie aber nicht. In Wirklichkeit hängt wohl nur (wahrscheinlich) T2 und T5 am S0-Bus und die anderen Endgeräte sind analog. Das ändert das Szenario gewaltig.

Rittoszenario1.png

Damit kann man nämlich tatsächlich nicht einfach den S0-Bus mit ein paar kleinen Umverdrahtungen ändern und alle Telefone zusammenschalten auf einen großen Bus. Hier brauchst Du in der Tat eine Telefonanlage oder musst auf Komfort verzichten. Theoretisch wäre es noch möglich, die analogen Nebenstellen in Teilen parallel zu schalten und über zwei Fritzboxen abzubilden. Damit wäre aber ein Mithören zwischen T1+T3+T4 und T6+T7 möglich und man könnte bei diesen Telefonen wo mitgehört werden kann auch nicht unteinander intern vermitteln. Also nehme ich mal an, nicht das was Du suchen würdest. Außer man wirft noch mehr Fritzboxen auf das Problem.

Rittoszenario2.png

Die Klingelanlage hab ich bei dem Szenario noch nicht berücksichtigt (außer vom Anschluss an der Fritzbox). Das ist nochmal eine ganz andere Baustelle. Da hab ich leider noch nicht wirklich verstanden, wie diese überhaupt bei der Ritto-Anlage funktioniert bzw. zu verdrahten ist. Gibt es da vielleicht irgendwo eine Bezeichnung davon? Aus der Verdrahtungsanleitung der Ritto-Anleitung werd ich aktuell nicht wirklich schlau.


Ganz allgemein müsstest Du, egal ob die Telefonanlage nun bleibt oder nicht, mal die einzelnen analogen Anschlüsse herausprüfen, wo welches Telefon nun genau ist. Schließlich musst Du das in der neuen Anlage dann auch irgendwo programmieren und anklemmen. Dazu müsstest Du mal einzeln die analogen Nebenstellen ausklemmen und schauen, welches Telefon nun tot ist. Meine Vermutung(!) wie das verdrahtet ist:

Rittoszenario3.png

An den einzelnen Telefonen solltest Du am Stecker (Telefonseite) erkennen ob es analog oder ISDN ist. ISDN hat für gewöhnlich einen Westernstecker 8P8C oder 8P4C und analog 6P4C. Ansonsten sind diese Telefone für gewöhnlich bei ISDN an einer IAE und analog an einer TAE angeschlossen aber Ausnahmen bestätigen die Regel.



20 Jahre kannst Du btw. in der heutigen Zeit nicht mehr mit einem System aussitzen. Ich vermute, dass es schon mittelfristig in 5-10 Jahren problematisch werden könnte, noch Ersatz für ISDN-Hardware zu bekommen. Also zumindest bei Neuware. ;)
 

Roin

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  • #7
Ok, dieses Szenario ist echt kacke. :(
Da stimme ich erstmal zu. Das ist halt inzwischen so alte Technik, dass ich da nicht mehr mitbekommen habe, wie das so funktioniert...

Hier brauchst Du in der Tat eine Telefonanlage oder musst auf Komfort verzichten.
Wäre, die Tür mal außen vorgelassen denn die verlinkte Auerwald Anlage etwas passendes oder gibt es was anderes, was sinnvoller wäre?

Die Klingelanlage hab ich bei dem Szenario noch nicht berücksichtigt (außer vom Anschluss an der Fritzbox). Das ist nochmal eine ganz andere Baustelle. Da hab ich leider noch nicht wirklich verstanden, wie diese überhaupt bei der Ritto-Anlage funktioniert bzw. zu verdrahten ist. Gibt es da vielleicht irgendwo eine Bezeichnung davon? Aus der Verdrahtungsanleitung der Ritto-Anleitung werd ich aktuell nicht wirklich schlau.
Ich weß, dass das ein Zusatzmodul zu sein scheint.
Ich denke das wird dar Türadapter 8180/00 sein. In der Anleitung gibt es ein paar Sätze auf Seite 38 dazu.



Ganz allgemein müsstest Du, egal ob die Telefonanlage nun bleibt oder nicht, mal die einzelnen analogen Anschlüsse herausprüfen, wo welches Telefon nun genau ist. Schließlich musst Du das in der neuen Anlage dann auch irgendwo programmieren und anklemmen.
Das würde ich beim Anschließen / Einrichten der Anlage nach und nach machen. Vor dem Abbau würde ich nochmal alles genau fotografieren und die einzelnen Aderpaare auch mit Isoband oder dergleichen beschriften, damit ich die eindeutig zuordnen kann.


An den einzelnen Telefonen solltest Du am Stecker (Telefonseite) erkennen ob es analog oder ISDN ist. ISDN hat für gewöhnlich einen Westernstecker 8P8C oder 8P4C und analog 6P4C. Ansonsten sind diese Telefone für gewöhnlich bei ISDN an einer IAE und analog an einer TAE angeschlossen aber Ausnahmen bestätigen die Regel.
Die meisten Telefone sind an einer TAE angeschlossen, ob das für alle gilt weiß ich nicht.
Die 10er sind allerdings ebenfalls an TAE angeschlossen, genau wie das FAX. Das sind übrigens das Siemens Gigaset C435 und das Siemens Gigaset 3020.
 

thom53281

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Wir sollten es jetzt zunächst mal definitiv klären, welche Telefone Du hast (Anzahl+Typ). Dann scheint das nämlich nicht so zu sein, wie ich angenommen habe. Mindestens eines der Telefone muss imho ein ISDN-Gerät sein und ich nahm an, dass der Bus am ehesten ins Büro im DG geführt hätte (auch von der internen Nummer her). Wenn Du nur analoge Telefone hast, dann hast Du irgendwo eine Parallelschaltung von zwei Telefonen. In der Telefonanlage sind nur sieben Analoge angeschlossen, zähle aber acht Telefone. Bei der Auswahl der Anlage ist das jetzt tatsächlich so eine Frage, ob man dann, wenn man für die Türklingel auch eine Nebenstelle bräuchte, noch mit acht a/b-Nebenstellen auskommen würde. Oder ob man da in der Hinsicht was tricksen müsste.

Ich denke das wird dar Türadapter 8180/00 sein. In der Anleitung gibt es ein paar Sätze auf Seite 38 dazu.
Die Seite 38 ist ja unter anderem das, was ich bislang nicht durchblickt habe. :(

Aber bei der Tür muss es ja ein Gegenstück geben, nehme ich an?

Edit: Gegen DECT-Telefone spricht aber grundsätzlich nichts, oder? Also nur mal ganz doof gefragt, vielleicht saug ich mir bis morgen noch eine Alternative aus den Fingern. Muss aber mal drüber schlafen. :D
Nochmal Edit: Hab gerade gemerkt, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen habe. Muss aber trotzdem noch drüber schlafen. :D

Nochmal nochmal Edit: Sind an der Fritzbox eigentlich Geräte per LAN angeschlossen?
 
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Roin

Freier Denker

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Wir sollten es jetzt zunächst mal definitiv klären, welche Telefone Du hast (Anzahl+Typ).

In der unteren Etage gibt es 3 Anschlüsse an den Wänden, im Wohnzimmer, im Schlafzimmer und im Flur. Aktuell ist nur einer davon verwendet. Dort steckt eine C430 dran und da sind zwei Telefon angebunden. Diese können über die Station mit den Intern 1 / 2 untereinander umleiten. Die untere Etage wird aktuell NUR mit Nummer 30 angewählt.

In der Mittleren Etage gibt es ebenfalls 3 Anschlüsse an den Wänden. Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flur. Auch hier ist nur eine aktuell in Benutzung. Hier steht ebenfalls eine Station, eine C380, an der zwei Telefone angebunden sind. Diese lassen sich auch intern Umschalten und werden über die 30 angewählt. Ein drittes Telefon, welches im Dachgeschoss steht ist aktuell nicht in Benutzung, wird aber anscheinend ebenfalls an dieser Station angemeldet.

Im Dachgeschoss ist das nochmal komplizierter.
Es gibt einen Anschluss nur für das Fax.
Es gibt einen weiteren Anschluss, an dem sowas wie ein Splitter angeschlossen ist, an dem ein 3020 und die Station für das C455 hängt. Die Station für das C455 ist also im Dachgeschoss-Büro, das eigentliche Telefon steht mit der Ladestation allerdings in der mittleren Etage im Büro. Auch hier kann umgeschaltet werden, wobei das bisher selten vorgekommen ist und ich mir da deswegen nicht 100% sicher bin.
Zudem gibt es einen weiteren Anschluss in einem anderen Raum, derzeit unbenutzt.
Faktisch sind im Dachgeschoss also aktuell zwei Kabel an der Wand angeschlossen.

Die Anschlüsse würde ich natürlich gerne nicht "tot" schalten.

Hier nochmal Bilder von der Verdrahtung usw.
RittoAnlage (2).jpeg RittoAnlage (1).jpeg RittoAnlage (3).jpeg




Mindestens eines der Telefone muss imho ein ISDN-Gerät sein
Sehe ich nicht so. Zumindest sind alle Geräte an einer TAE angeschlossen. Kann der nicht einfach in der Luft hängen? Wäre das technisch nicht möglich?

Wenn Du nur analoge Telefone hast, dann hast Du irgendwo eine Parallelschaltung von zwei Telefonen.
Wie beschrieben scheint es so zu sein, dass wir in jeder Etage mindestens eine "Station" haben, bei der mehrere Telefone angemeldet sind. Wenn ich aber alle Anschlüsse an der Wand so zähle, komme ich auf 3+3+3 mögliche Anschlussstellen, wobei ich natürlich nicht nachvollziehen kann, welche nun zusammengedrahtet sind oder nicht. Das ist leider hauptsächlich unterputz und ohne Leerrohre verkabelt.



Aber bei der Tür muss es ja ein Gegenstück geben, nehme ich an?
Wie meinst du das?
Wir haben an der direkten Haustür eine Gegensprechanlage (inklusive Klingel) und noch eine zweite, an einer anderen Tür, die defintiv auch einen Anschluss für eine Türöffnung hat, derzeit nicht in Benutzung, von mir aber geplant wieder zu reaktivieren.

Gegen DECT-Telefone spricht aber grundsätzlich nichts, oder?
Ich zweifel aktuell nur, ob diese auch ausreichend Empfang im Garten haben. Der Garten ist bis zu ~30 Meter von der nächsten Hauswand entfernt und das WLAN bricht dort klassischerweise ein. Zudem haben wir aktuell vermutlich keine passenden Repeater im Hause verteilt und ob die Telefone das alle können ist auch fragwürdig. Das würde demnach übermäßig viel kosten. Das bin ich aktuell nicht bereit zu investieren.

Sind an der Fritzbox eigentlich Geräte per LAN angeschlossen?
Die Fritzbox ist mit mehreren Kabeln verbunden, die sich über Switche über das Haus ein wenig verteilen.
Im Keller sind mehrere Geräte direkt angeschlossen.
Im Erdgeschoss gibt es nur einen WLAN Repeater (Mesh).
Im ersten Obergeschoss gibt es zwei Repeater, die an einem LAN-Kabel hängen (auch Mesh).
und im Dachgeschoss gibt es nochmal einen Switch, der fleißig an die LAN-Kabel im OG sowie DG verteilt. Dort kommt auch ein einzelnes Kabel direkt aus dem Keller an.
 
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thom53281

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Sehe ich nicht so. Zumindest sind alle Geräte an einer TAE angeschlossen. Kann der nicht einfach in der Luft hängen? Wäre das technisch nicht möglich?
Naja, Du hattest mehr Geräte angegeben als in der Telefonanlage angeschlossen sind. Daher müsste ja ein Telefon tatsächlich in der Luft hängen, aber dann hättest Du Dich ja drüber beschwert, dass ein Telefon nicht funktioniert.
Dass mehrere Telefone an einer Basis hängen, ist aber eine gute Erklärung dafür.

Wie meinst du das?
Wir haben an der direkten Haustür eine Gegensprechanlage (inklusive Klingel) und noch eine zweite, an einer anderen Tür, die defintiv auch einen Anschluss für eine Türöffnung hat, derzeit nicht in Benutzung, von mir aber geplant wieder zu reaktivieren.
Ich meinte die Sprechanlage. Die wird ja auch ein Modell haben, oder so. ;)

Ich zweifel aktuell nur, ob diese auch ausreichend Empfang im Garten haben. Der Garten ist bis zu ~30 Meter von der nächsten Hauswand entfernt und das WLAN bricht dort klassischerweise ein. Zudem haben wir aktuell vermutlich keine passenden Repeater im Hause verteilt und ob die Telefone das alle können ist auch fragwürdig. Das würde demnach übermäßig viel kosten. Das bin ich aktuell nicht bereit zu investieren.
Das mit DECT war eigentlich eher eine fast rhetorische Frage. Deine aktuellen Telefone laufen ja fast alle mit DECT. Daher gehe ich einfach mal davon aus, dass Du damit kein Problem hast und dass es aktuell wohl auch nirgends Empfangsprobleme gibt.

DECT-Telefone kann man auch direkt an der Fritzbox anmelden. Eine Kompatibilitätsliste findet man hier:



Wenn man als Basis eine Fritzbox auswählen kann, dann funktionieren sie in der Regel problemlos auch direkt an der Fritzbox. Geräte, die nicht kompatibel sind, lassen sich nur mit großen Einschränkungen (z. B. keine Rufnummernanzeige und keine Anrufliste) betreiben. Das C430 ist laut Liste kompatibel, die anderen nicht. Die Telefone im Dachgeschoss würde ich ganz einfach wieder analog anschließen, da man sowieso auch eine analoge Verbindung für das Faxgerät braucht (=man muss sowieso Kabel zaubern). Die beiden C380 könnte man durch neue kompatible Geräte ersetzen. Dafür spart man sich die Telefonanlage.


Aufgrund Deiner bisherigen Beschreibung könnte ich mir vorstellen, dass man es ohne Probleme wie folgt verdrahten und zusammenstöpseln könnte:

Rittoschema.png

Allerdings kann ich nun von der Ferne nicht beurteilen, ob das jetzt alles örtlich auch an dem Platz ist, dass man es in der Form verbinden könnte. Möglicherweise müsstest Du auch mal die Dosen herausschrauben, wie die genau verbunden sind. Sollte es vom OG zum DG kein direktes Kabel geben, kann man die Analogen auch mit einem Umweg über den Keller verbinden. Die Fritzbox könnte man grundsätzlich auch ins Dachgeschoss verfrachten, könnte aber dann mit DECT im Keller und im EG möglicherweise eng werden. Daher wäre ein Platz in der Mitte des Hauses sicher besser.

Die frei gewordenen Telefonkabel könntest Du dann auch als Netzwerkkabel verwenden, sofern sie kurz genug sind.
https://ngb.to/threads/39749-Ethernet-über-Netzwerk-und-Telefonkabel-Praktische-Montage-und-Fehlersuche

Damit könntest Du dann z. B. den Repeater im Erdgeschoss ersetzen durch den im OG freigewordenen Accesspoint.


Das restliche gesparte Geld für Telefonanlage und Türsprechmodul kannst Du dann in eine neue Sprechanlage investieren. Das müsste man dann nochmal konkret abchecken, sofern Dir der Vorschlag soweit gefallen würde. Eine neue Türsprechanlage könnte dann auf WLAN/LAN (VoIP) oder ggf. auch auf DECT basieren. Je nachdem, was Du Dir da vorstellen würdest.



Ich bin zwar mit der ganzen Sache vermutlich nicht günstiger aber im Grunde hättest Du hier dann folgende Vorteile:

  • Alles alte ISDN-Zeugs ist raus
  • Neue Türsprechanlage nach neuen Standards (= nicht auf dem alten Zeugs rumbasteln)
  • Zwei neue Mobilteile statt zwei alte
  • Repeater fällt weg (Stromersparnis), außer Du würdest ggf. einen Accesspoint im Keller als Ersatz brauchen
Allerdings muss man im Gegenzug das Ganze einmalig umbauen.
 

Roin

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Wir haben nach Bilder die Ritto Elegant Türsprechanlage . Eine Bezeichnung steht allerdings nicht drauf.

Die Telefone werden mit dem von dir beschriebenen Setup dennoch nicht im Garten funktionieren, da die Stationen nicht mehr an den entsprechenden Stellen "senden".
Zudem haben wir nirgendwo in der Nähe der aktuellen Telefone in der mittleren Etage Platz um dort irgendwo den Router unterzubringen.
Das WLAN bzw das Repeater System haben wir erst im letzten Jahr komplett ausgetauscht und dadurch darauf geachtet, dass wir das Netzwerk sehr gut ausbauen. Das würde ich ungern anfassen.
Zudem bin ich mir relativ sicher, dass die normalen Repeater von uns nur WLAN machen und kein DECT, was also die Verbindung sehr schwach macht (wir haben sehr dicke Wände, Decken und eine ganze Menge Holz, was diverse Funksignale extrem dämpft).

Desweiteren bin ich mir relativ sicher, dass über die bestehenden Telefonkabel (sind ja meistens nur zwei Adern, ja da liegen nur die "notwendigen" Adern an den meisten Stellen...) kein 1 Gbit möglich ist... Da wir unsere Computer usw. zum Beispiel regelmäßig über das WLAN Backupen, ist 1Gbit als Backbone für die Ethernetverbindungen zwingend notwendig.

Ich bin weiterhin der Meinung, dass ein Ersatz der Telefonanlage schlichtweg am einfachsten ist. Das was mir wirklich Gedanken macht ist, dass ich einfach nicht weiß, was ich an einer neuen Telefonanlage an Angaben brauche.
Brauche ich eine 1/1/6 ? Was sind das immer für Angaben. Das steht da ehrlicherweise nie besonders gut beschrieben bei.
Welche Anlage von beispielsweise Auerwald könnte da was sein? Derzeit denke ich an die COMpact 4000, bin mir aber noch nicht sicher, ob ich eine Türsteuerung erweitern kann.
 

thom53281

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Die normalen Repeater verstärken in der Regel kein DECT, das ist richtig. Allerdings ist DECT auch nicht WLAN. Kleiner Vorschlag meinerseits: Melde doch einfach mal spaßeshalber eines der kompatiblen Telefone an der Fritzbox an. Die ist zwar im Keller aber dennoch kannst Du Dich damit mal spielen, wie gut die Reichweite im Haus ist. Spätestens beim Wechsel der Telefonanlage wirst Du sicher auch über ein temporäres Telefon froh sein. ;)
Nach dem Experiment kannst Du das Telefon auch wieder an seiner ursprünglichen Basis anmelden.

Zudem haben wir nirgendwo in der Nähe der aktuellen Telefone in der mittleren Etage Platz um dort irgendwo den Router unterzubringen.
Das meinte ich damit, dass ich die örtliche Situation in den einzelnen Räumen nicht beurteilen kann. Aber wenn die DECT-Reichweite ausreichend ist, muss der Router nicht zwingend in der Nähe sein. Der Vorschlag sollte in erster Linie aufzeigen, was denn alles so mit einem modernen Setup möglich wäre.

Desweiteren bin ich mir relativ sicher, dass über die bestehenden Telefonkabel (sind ja meistens nur zwei Adern, ja da liegen nur die "notwendigen" Adern an den meisten Stellen...) kein 1 Gbit möglich ist...
Zumindest von der Telefonanlage weg ist J-Y(St)Y 4x2x0,6 verbaut. Mich würde es sehr wundern, wenn nun jemand für die Verbindung der Dosen zwischen den Räumen, was vermutlich nur wenige Meter sind, extra ein anderes Kabel gekauft hat. Vor allem in einem ehemaligen ISDN-Setup. Kann es natürlich nicht ausschließen. Das kleinste mögliche Kabel ist ein 2x2 und damit geht 100 MBit/s. Mit dem 4x2 geht 1 GBit/s, solange das Kabel nicht zu lang ist.

Ich bin weiterhin der Meinung, dass ein Ersatz der Telefonanlage schlichtweg am einfachsten ist. Das was mir wirklich Gedanken macht ist, dass ich einfach nicht weiß, was ich an einer neuen Telefonanlage an Angaben brauche.
Brauche ich eine 1/1/6 ? Was sind das immer für Angaben. Das steht da ehrlicherweise nie besonders gut beschrieben bei.
1/1/6 steht beispielsweise für:

1 ISDN-Amtsanschluss (Eingang)
1 ISDN S0-Bus (Ausgang)
6 analoge Nebenstellen

Für Dich unter Berücksichtigung des geschilderten Setups vermutlich ausreichend.

Ein Austausch der Anlage wäre am einfachsten, aber eben auch am wenigsten zukunftssicher. Beispielsweise bei HD-Telefonie bist Du damit weiterhin außen vor, neben den anderen Punkten die ich schon angesprochen habe. Liegt aber bei Dir. :)
 

Roin

Freier Denker

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Melde doch einfach mal spaßeshalber eines der kompatiblen Telefone an der Fritzbox an. Die ist zwar im Keller aber dennoch kannst Du Dich damit mal spielen, wie gut die Reichweite im Haus ist.
Mache ich vielleicht in der nächsten Zeit mal. Dennoch würde ich erstmal einen konkreten Vorschlag für ein Gerät haben wollen, damit ich da schauen kann, ob das auch wirklich passt. Kaufen und zurückschicken ist nicht so mein Ding.

Spätestens beim Wechsel der Telefonanlage wirst Du sicher auch über ein temporäres Telefon froh sein
Ich denke, ich werde das an einem Abend umverdrahten. Das geht relativ schnell, solange ich das korrekte Gerät dahabe.

Zumindest von der Telefonanlage weg ist J-Y(St)Y 4x2x0,6 verbaut.
Die kommen im Dachboden zumindest so an. Zwei andere Dosen die ich aufgemacht habe, hatten nur 2 Adern und der Rest war entweder nicht da oder "bündig" abgeschnitten, sodass da nichts mehr zu retten ist.

Das wiederverwenden von Telefonkabeln für einen anderen Zweck oder überhaupt an die Dosen rangehen wiederstrebt mir daher recht dolle, bis es sozusagen nicht mehr anders geht.

Beispielsweise bei HD-Telefonie bist Du damit weiterhin außen vor
Erlicherweise ist "HD" bei Telefonie mir ziemlich egal. Das Alte ist schon ausreichend für die Minute, die man so spricht. Da brauche ich ja keine Musik auf Dauerschleife durch hören, solange ich keine Behörde anrufe...


Ich denke, ich werde bald, sobald ich nunmal einen Ersatz habe, die Anlage austauschen und wenn es sich dann demnächst irgendwann ein Telefon verabschiedet das durch ein entsprechend modernes ersetzen. So kommen nicht so viele Kosten auf einmal auf mich zu.
 

thom53281

SYS64738
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Mit dem, was ich aufgezeichnet habe, müsstest Du keine Telefonanlage kaufen sondern nur zwei neue Telefone (ca. 120€). Aber wie gesagt, das liegt bei Dir.


Schau Dir mal die Auerswald COMpact 3000 ISDN an. Die dürte zumindest etwas moderner sein als die 2206 die Du oben verlinkt hast. Vier analoge Nebenstellen sollten bei dem beschriebenen Setup reichen. Die müsstest Du dann nur herausfinden, welche Adern das sind. Zur Not kann man das Fax auch einfach an den analogen Port der Fritzbox anschließen, das läuft ja sowieso in der Regel autark. Dann hast Du quasi fünf analoge Ports, es bleiben also nach Adam Riese zwei Adernpärchen dann über, die in der aktuellen Telefonanlage noch angeschlossen sind.


Alternativ wenn Du sowieso Legacy-Hardware weiterfährst:


Die hat aber auch nur vier Ports, es gilt also das selbe wie bei der Auerswald.
 
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