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Thema: Linux Fileserver - welches?

  1. #1
    střelec

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    Linux Fileserver - welches?

    Hallo,
    auf meinem Windows7 PC der für die Dateifreigabe verantwortlich ist und der als Media PC genutzt wurde wurden nun Trojaner gefunden. Nun hab ich keine Lust mehr auf Windows.

    Ich habe im Grunde nur drei Anforderungen.
    - Es sind mehrere NTFS Platten von 2 bis 3TB im PC verbaut die sollen im lokalen Netz freigegeben werden.
    - Werden die Dateifreigaben nicht benutzt soll sich der PC in einen Ruhezustand versetzen in dem er kaum Strom verbraucht.
    - Die Daten möchte ich über meinen Windows PC und mein Raspberry PI am Fernseher abspielen können.

    Was nehm ich da am nutzerfreundlichsten für ein Linux-System?

  2. #2
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    Re: Linux Fileserver - welches?

    Am einfachsten würrde ich sagen ein nas projekt.
    http://www.freenas.org/

  3. #3

    Re: Linux Fileserver - welches?

    Ich nutze für Server Debian, für Freigaben wie du sie willst kannst du zum Beispiel Samba oder NFS nutzen. Hat beides Vor- und Nachteile.
    Geändert von foobar (04.02.14 um 10:02 Uhr)

  4. #4
    střelec

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    Re: Linux Fileserver - welches?

    Das mit dem Standbye funktioniert auf den Systemen auch, ja? Muss da was konfiguriert werden für oder is das per default? Mit Samba hab ich minimal Erfahrung wird wohl darauf hinauslaufen.

  5. #5

    Re: Linux Fileserver - welches?

    Natürlich muss alles konfiguriert werden. Sicherlich gibt es auch Systeme bei denen das alles bereits vorkonfiguriert ist, aber da ein aktuelles zu finden welches genau das macht ohne jegliche Konfiguration ist meiner Meinung nach unmöglich.

    Freenas oder sonstige Systeme sind hier natürlich weiter konfiguriert als ein nacktes Debian - dafür sind diese Systeme oft überladen und man hat mehr auf dem System als man braucht.

    Ein Linux System schützt dich übrigens nicht vor Schadsoftware - es stellt sich nämlich hier die Frage wie dein Windows 7 Dateiserver infiziert werden konnte - wurde dieser wie ein normaler PC benutzt oder nur die Freigabe? Bei letzterem ist eine Infektion relativ unwahrscheinlich sofern man nicht Dateien automatisiert auf dem Datenträger ausführt/verarbeitet.

  6. #6
    střelec

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    Re: Linux Fileserver - welches?

    Mein Win7 PC wurde eben als Luder für alles genutzt, da sehe ich den Fehler ganz sicher nicht bei dem OS. Hing halt am Fernseher direkt und ich hab alle möglichen und unmöglichen Player drauf gehabt.

    Darum ja jetzt auch ein Linuxsystem welches nur für die Dateifreigabe gedacht ist und der R-Pi als Mediaplayer. So ist dann alles fein säuberlich getrennt und der Server sollte sauber bleiben. Hmm wobei ich dann eigentlich auch wieder ein Windows nutzen könnte als Server.. mal sehen wie viel Aufwand die Linux konfiguration mit sich bringt. Kann ja eigentlich nicht so viel sein bei den geringen Anforderungen.

  7. #7

    Re: Linux Fileserver - welches?

    http://www.openmediavault.org/

    Basiert auf Linux. Kannst ja mal in einer VM testen.

  8. #8

    Re: Linux Fileserver - welches?

    Kannst auch mal unRaid ausprobieren. Das ist en Fileserver auf Slackware Basis. Für die Dynamix WebGui gibt es auch ein S3 Plugin welches den Server bei nichtbentzung schlafen legt.
    Ich sag dir gleich das unRaid nur bis 3 HDD's kostenlos ist, bei mehr Platten braucht man eine Lizenz. Ich habe mir so eine Lizenz geholt und betreibe damit nun einen 10TB Fileserver der meine Mediacenter versorgt usw.
    FreeNas habe ich mir auch angesehen. Mich haben aber die Anforderungen an den Arbeitsspeicher abgeschreckt. Wenn sich da nicht so viel geändert hat, dann empfehlen die FreeNas Macher bei nutzung von ZFS immer noch ca. 8GB Ram.

    Du kannst das alles natürlich auch mit Debian umsetzen. Es kommt halt drauf an wieviel Zeit du investieren willst bis dein Server richtig läuft.
    Möchtest du eigentlich auch ein Raid aufsetzen?
    Für diesen Beitrag bedankt sich drdebian

  9. #9
    střelec

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    Re: Linux Fileserver - welches?

    Nein kein Raid. Momentan sinds glaub ich 2x 2TB und 2 oder 3x3TB. Alles ist voll gespiegelt und physisch getrennt. Richtig cool wär halt wenn ichs vom Galaxy S2 aus in Standbye setzen könnte.

  10. #10
    Mitglied Avatar von Sp1xx
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    Re: Linux Fileserver - welches?

    Musst du dich mal über WOL bei Freenas informieren. Hab darüber schonmal gelesen und es auch vor 2 Jahren mal probiert zu nutzen.

    Google sollte dir helfen..

    FCKGW-RHQQ2-YXRKT-8TG6W-2B7Q8

  11. #11
    střelec

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    Re: Linux Fileserver - welches?

    Ich werd mir erstmal wohl FreeNAS und wenn das nichts ist ein Debian aufsetzen. Danke für die ersten Infos! Wenn ich irgendwo nicht weiter komme frag ich nochmal nach, erstmal schau ich selber nach obs irgendwie machbar ist.

  12. #12

    Re: Linux Fileserver - welches?

    @darkside40:

    8 GB werden bei ZFS oft empfohlen, da das Dateisystem recht speicherhungrig sein kann (cache/deduplication z. B.). Laufen würde Freenas mit Einschränkungen auch mit weniger.

  13. #13
    střelec

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    Re: Linux Fileserver - welches?

    Ich hab ein E450 und 4GB RAM. Lohnt da das testen mit FreeNAS oder kann ich das gleich lassen? Was bedeutet mit Einschränkungen?

  14. #14

    Re: Linux Fileserver - welches?

    Mich haben die Specheranforderungen von FreeNas halt damals abgeschreckt. Denn als ich meinen Server konzipiert habe war speicher noch vergleichsweise teuer.

    Btw. WOL sollte eigentlich so ziemlich jedes Board heute unterstützen und WOL Clients sollte es auch für Android geben.

  15. #15

    Re: Linux Fileserver - welches?

    Btw. WOL sollte eigentlich so ziemlich jedes Board heute unterstützen
    Sag das nicht zu laut, das Board was ich meiner Ma gekauft habe unterstützt WOL leider nicht ...
    Ich ging auch davon aus, dass soetwas mittlerweile standard ist.

  16. #16

    Re: Linux Fileserver - welches?

    Drum prüfe wer sich ewig bindet

  17. #17

    Re: Linux Fileserver - welches?

    @War-10-ck:

    Lies dir mal http://doc.freenas.org/index.php/Har...ecommendations durch. Besonders den Teil bezüglich des RAM. Testen kannst du es meiner Meinung nach schon.

    Die Frage ist nur, muss es unbedingt ZFS sein? Würde bei deinen Ansprüchen nicht auch einfach ext4 oder btrfs reichen?

    Noch eine Frage die ich mir stelle ist, ob vorhandene Platten mit NTFS unter Freenas überhaupt Sinn machen? Sollte ich http://doc.freenas.org/index.php/Vol...orting_Volumes richtig interpretieren, ist das wohl nur dazu gedacht vorhandene Daten auf das NAS mit ZFS zu kopieren. Aber da solltest du lieber jemanden fragen, der sich mit Freenas auskennt.

  18. #18
    střelec

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    Re: Linux Fileserver - welches?

    Mein rudimentäres Grundwissen in dem Bereich sagt mir, dass ich nicht einfach von NTFS auf ext4 oÄ wechseln kann. Dazu muss die HDD neu formatiert werden?! Und jetzt gute 10TB an Daten fix auszulagern um die Platten zu zu formatieren... ne dazu hab ich keine Lust.

  19. #19

    Re: Linux Fileserver - welches?

    Unter einem normalen Linux könntest du die Platten aber einfach einbinden und weiterhin mit NTFS nutzen. NTFS-3G unterstützt sowohl Lese- als auch Schreibvorgänge. Edit: Allerdings wird hierzu FUSE, was die ganze Sache etwas langsamer macht als unter Windows.

    Wie das mit Freenas aussieht müsste dir jemand mit Freenas-Erfahrungen sagen.
    Geändert von mathmos (04.02.14 um 14:20 Uhr)

  20. #20
    nik

    Re: Linux Fileserver - welches?

    @War-10-ck: Also wenn du vor hast, bei einem unixoiden Betriebssystem zu bleiben, lohnt sich das Umschaufeln definitiv.

    Der Zugriff ist um einiges performanter und wenn du mal Probleme mit dem Dateisystem hast, kann es im schlimmsten Fall auch mal notwendig sein, dass du eine Windows-CD zur Hand nehmen musst, um das Dateisystem zu reparieren.

  21. #21
    střelec

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    Re: Linux Fileserver - welches?

    Vorher teste ich allerdings ob das Linuxgedöns wirklich was für mich ist bevor ich lauter ext4 Platten rumliegen hab und die wieder unter Windows nutzen muss.

  22. #22
    gelöschter Benutzer

    Re: Linux Fileserver - welches?

    Linux-Partitionen unter Windows (ubuntuusers.de Wiki)

    Mit NTFS tust du dir keinen Gefallen, irgendwann würde ich umformatieren. Ausprobieren geht natürlich auch mit NTFS.

  23. #23
    Mitglied Avatar von Mattes0303
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    Re: Linux Fileserver - welches?

    Ich mache meinen Rechner per WOL mit der Net Master app an. ich nutze sie unter iOS, aber die gibts auch für Android. Ausschalten mache ich im Moment leider noch per teamviewer, hätte gerne etwas elegantes wie LightsOut unter Windows. Das Programm hat mir Tedious hier im Forum empfohlen.

    "Die Steuerung erfolgt per LightsOut. Läuft auf allen Clients (Netbook, Notebook, HTPC) und weckt den Server automatisch sobald ein Gerät angeschaltet wird (er ist sonst im Standby). Sind keine Geräte aktiv geht er nach 5 Minuten (einstellbar) wieder in den Standby. Handys und Tablets wecken ihn per WOL, hier läuft als Trigger der Trafic. ist der Trafic 5 Minuten <8Kb/s (MP3-Streaming) geht er wieder in den Standby. Rest läuft zeitgesteuert, so wacht er bspw. um 24 Uhr kurz auf und geht direkt in den Ruhezustand - Morgens um 7 passiert das Gegenteil. Nachmittags um 4 wacht er auf und macht das inkrementelle Backup - alles gesteuert via LightsOut. Steuerung macht auch eine SSD als Systemplatte unnötig, aus dem Standby ist er in wenigen Sekunden da."
    Für diesen Beitrag bedankt sich War-10-ck
    Leichter getan als gesagt

  24. #24
    gelöschter Benutzer

    Re: Linux Fileserver - welches?

    Linux-Server kann man mit UPower/DBus/SSH herunterfahren.

    Was spricht gegen ein Script im Webinterface? Ajenti kann das.
    Für diesen Beitrag bedankt sich War-10-ck

  25. #25
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    Re: Linux Fileserver - welches?

    Zitat Zitat von War-10-ck Beitrag anzeigen
    Mein rudimentäres Grundwissen in dem Bereich sagt mir, dass ich nicht einfach von NTFS auf ext4 oÄ wechseln kann. Dazu muss die HDD neu formatiert werden?! Und jetzt gute 10TB an Daten fix auszulagern um die Platten zu zu formatieren... ne dazu hab ich keine Lust.
    Du willst unter Unix/Linux kein NTFS als dauerhaften Datenspeicher verwenden!

    Wie schon Mathmos erwähnt, funktioniert NTFS im Userspace mit Fuse. Das verursacht wesentlich mehr CPU-Last bei niedriger Performance. NTFS verwendet man nur auf Platten, die man aus Kombatibilitätsgründen an Windowsrechner anstöpseln muss.

    Mit FreeNas und einem richtig dicken Rechner wäre ZFS das Dateisystem der Wahl (hab selbst keine Erfahrung damit). Ansonsten würde ich für große Datenmengen auf einem x86-basierten Linux grundsätzlich XFS einsetzen. Das ist leichtgewichtig und sehr performant. Leider scheint XFS nicht auf ARM zu funktionieren. Hab da sofort beim ersten Kopieren haufenweise korrupte Blöcke bekommen. Da wäre dann ext4 das präferierte Dateisystem.

    Wenn ich übrigens mit meiner Filmeplatte einen Bekannten besuch, dann ist die mit xfs formatiert. Und weil der nur Windows hat, bring ich eben einen USB-Stick mit einer SysrescueCD drauf. Ist weniger lästig, als wenn ich NTFS zu Hause einsetzen müsste.
    Für diesen Beitrag bedanken sich (gelöschter Benutzer), War-10-ck

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