Ich finde es zwar immer schön, wenn Facebook auf die Fresse bekommt. aber ...
Den “cc-datalake”, mit seinen 146 GB und etwa 540 Millionen Datensätzen hat das Unternehmen "Cultura Colectiva" auf einen komplett ungeschützen Amazon-Cloud-Server abgelegt.
Diese Firma hat die Daten von Facebook erhalten, genau so wie damals "Cambridge Analytica", um ihre eigenen "Content-Success-Prediction" Algorithmen zu trainieren, so die
Facebooks ist als für die Verarbeitung verantwortliche Stelle, die die Daten weiter gegeben hat, zu untersuchen. Da werden Millionen an personenbezogenen Datensätzen an Dritte weitergeben, die diese offensichtlich nicht zu schützen wissen. Imho wäre eine Razzia angemessen um vor Ort Informationen über die Geschäftspraktiken einzusammeln. Es würde mich nicht irritieren, wenn eine Untersuchungskommission anhand der dabei sichergestellten Informationen zu dem Ergebnis kommen würde, dass dies laxe Form von Datenweitergabe bei Facebook
hat.
In den Screenshots der Quelle sind große Dateien mit Aufschrift
zu sehen. Es ist durchaus möglich, dass die 146GB von dem Unternehmen "Cultura Colectiva" über die verschiedenen APIs von Facebook über lange Zeit und unterhalb üblicher
gesammelt wurden. Wenn die Daten nur die Interaktionen von Personen mit den Pages/Apps/Ads des mexikanischen Publishers betreffen, bleibt an dem Skandal für Facebook nicht viel übrig.
Der mexikanische Media-Publisher mit Facebook-Spezialisierung hat, laut
, 30 Millionen Follower aus Latein-Amerika und den USA und 10 eigene Data Scientists.
Breaking News: Mexikanisches Unternehmen sammelt Daten über US Bürger.
Gibt es sowas wie die DSGVO auch in Mexiko?
Ja, die
Ley Federal de Protección de Datos Personales en Posesión de los Particulares. Ähnlich wie in Europa müssen auch in Mexiko personenbezogene Daten geschützt werden. Cultura Colectiva kann daher mit einer Strafe in Höhe von 100 bis 320,000 Tages-Mindestlöhnen des zuständigen Federal District rechnen.