28.9.2015: Mondfinsternis/"Blutmond" - Macht jemand Bilder?

Ich hoffe Ihr hattet mehr Glück... Hab mir ne h den Arsch abgefroren und hatte nur ne Wolkendecke. Ärgerlich :(
 
Hier war super klarer Himmel mit ewig vielen Sternen. Ich ärger mich nur, dass ich mir das Sigma 150-500 noch nicht vorher gekauft habe. Jetzt mussten 200mm reichen. Bin gespannt obs was geworden ist.
 
Der Himmel war laut Radio auch super in Stuttgart. Leider hab ich gepennt :D Bin auch eure Aufnahmen gespannt.
 
Das Problem war weniger, den Blutmond zu fotografieren, als den Blutmond scharf zu fotografieren. Ich hab noch nicht alles gesichtet, aber mit meinem Equipment scheint es unmöglich zu sein. Entweder ich bekomme Bewegungsunschärfe oder total verrauschte Bilder. Hier mal ein Beispiel bei Offenblende 5.6, 1 sec, ISO 6400, 600 mm KB:

 
1 Sekunde ist doch nicht Lang! Evtl Spiegelvorauslösung benutzen oder so? Ist aber schon seltsam. Bei einer Sekunde sollte es ja auch keine Bewegungsunschärfe geben...

Ok, bei 600mm hätten es wohl echt nur 0,5s sein dürfen maximal... hab da mal was gelesen.
 
Die Bewegungsunschärfe geht schon unter 1/125 los. Zum Vergleich der "normale" Vollmond gestern abend, unbearbeitetes JPG, ohne Stativ:



Panasonic DMC-GX8 (Formfaktor 2), LUMIX G VARIO 100-300mm F4.0-5.6, ƒ5.6, 1/8000 sec, ISO 200, 600 mm KB
 
Kapier ich jetzt nicht ganz. Wieso kannst du den normalen Mond so aufnehmen, schaffst dies aber beim roten Mond nicht :confused:
 
Weil zu wenig Licht auf den Mond fällt, nur das, was vom Staub in der Erdatmosphäre zum Mond gelenkt wird. Wäre das nicht, würden wir gar nichts sehen.
 
Ach Ok, der ist dann dunkler? Hätte es nicht geklappt einfach 20 oder 30 Fotos zu machen und die per Stacking zusammen zu basteln? Dachte das die Helligkeit jetzt ungefähr gleich wäre da man ihn am Himmel ja "normal" sieht. Aber Weiß ist dann halt doch noch was anderes wie Rot.
 
Am Himmel ist der Blutmond viel dunkler. Das Atmosphärenstreulicht fällt auch in den ersten Phasen der Finsternis auf den Mond, wird aber von der Reflektion der noch "ordentlich" belichteten Fläche komplett überstrahlt. Unbearbeitetes JPG kurz vor Beginn det totalen Finsternis:



Panasonic DMC-GX8 (Formfaktor 2), LUMIX G VARIO 100-300mm F4.0-5.6, ƒ5.6, 1/320 sec, ISO 400, 600 mm KB


Stacking hilft bei solchen Fotos nicht:



OLYMPUS E-M5MarkII (Formfaktor 2), Lumix G Vario 100-300mm F4.0-5.6 Mega OIS, ƒ5.6, 1/125 sec, ISO 25600, 600 mm KB


Kräftig verstärkt sieht das so aus:

 
Das Problem war weniger, den Blutmond zu fotografieren, als den Blutmond scharf zu fotografieren. Ich hab noch nicht alles gesichtet, aber mit meinem Equipment scheint es unmöglich zu sein. Entweder ich bekomme Bewegungsunschärfe oder total verrauschte Bilder. Hier mal ein Beispiel bei Offenblende 5.6, 1 sec, ISO 6400, 600 mm KB:


Obwohl ich keine Bilder machen konnte, habe ich diese Spektakel heute Morgen genossen. Einzigartig :T wirklich klasse. von Bordorot ins Schwarze und dann zum Vollmond. echt ein geiles Erlebnis :beer:

edit sagt: da kommt man sich so klein vor und die probleme unbedeutend....
 
Das konnte ich nur rausholen. Leider nur 70 mm und wie gesagt ständig Wolken.
blutmond.jpg
 
Ich wollte eigentlich auch erst fotografieren.. aber es gibt so viele Fotos davon, da hab ich mich lieber noch mal umgedreht im Bett. :D
 
Ja ja. Nur die harten Fotografen stehen nachts im Bademantel aufn Balkon und klappern für nen Foto. :D
Ihr Pippis :p
 
Hrhr.. ich bin stolz auf dich. :D

Aber aufgrund des fehlenden Teleobjektives wäre es eh nichts geworden. ;)
 
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