[Sonstiges] 19 Jähriger ersticht 9 jährigen Nachbarsjungen - Täter auf der Flucht

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In Herne hat der 19 jährige Marcel Heße vermutlich einen Nachbarsjungen erstochen und die Tat anschließend im Darknet veröffentlicht. Ein Nutzer hat der Polizei einen Hinweis gegeben, woraufhin sie zum Haus der Tat fuhren und dort im Keller die Leiche des Jungen gefunden haben.
Der mutmaßliche Täter Marcel Heße befindet sich weiterhin auf der Flucht.

 
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@TBow:
Die geringe Rückfallquote bei Tötungsdelikten liegt eher daran das wir sehr wenig Psychos da draußen haben.

Ein Tötungsdelikt hat meistens eine Täter-Opfer Beziehung, eine Vorgeschichte. Selten mordet jemand "einfach so", oder aus läppischen Gründen.
Da das Opfer nur einmal sterben kann, warum sollte er erneut morden?
Schau dir lieber die Rückfallquoten bei Körperverletzung und Drogenhandel an - da hast du das genaue Gegenteil
 
@TBow: Und du glaubst bei so einem Täter, mit diesem Profil, werden 15 Jahre intensive Betreuung etwas bringen? Ich bezweifel das ganz stark.
Was denn für ein Profil?
Hast du schon ein forensisches Gutachten in Händen und es auch richtig interpretiert?
Sexuelle Sadisten sind wohl die einzige Gruppe, die meist (noch) nicht erfolgreich therapierbar sind. Das ist er jedoch nicht.

Was würdest du mit einer Person machen, die einen Mann mit ihrem Partner in ihre Wohnung lockt, ihn misshandeln und dann mit 66 Messerstichen nach "Satanistenart" opfern. Sie ist in der Szene tief verankert, zeigt vor Gericht keinerlei Reue und missbraucht die Verhandlung für ihre satanistischen Aussagen und Handlungen. Als Sahnehäubchen wird noch eine narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Diese Person wird verurteilt und in den Maßregelvollzug überstellt. Ziemlich heftig, nicht wahr? Das spielt locker in der Heße Liga. Die läuft nun aber schon seit längerem wieder frei herum, nachdem sie therapiert wurde. Kannst ja mal nach Manuela Ruda googeln. Sehr interessanter Fall.

@Seedy
Das mit den sonstigen Gewaltdelikten habe ich im abgespaltenen Thread auch schon thematisiert.
In der Tat ist diese Personengruppe am gefährlichsten, da sie zahlenmäßig stark vertreten ist und eine hohe einschlägige Rückfallquote aufweist.
Ich vermute, dass hier wohl wenig therapiert wird. Hab schon mal gesucht, aber ich hab damals nicht viel dazu gefunden.
Bei Sexualstraftaten, die nahezu flächendeckend therapiert werden, ist die Rückfallquote viel geringer.


EDIT: Jetzt scheint es "offiziell" zu sein, dass die Darknet Meldungen allesamt "Fakenews" waren.

Welche Rolle spielt das Darknet?

Die Polizei kassiert im Laufe der Ermittlungen einige Informationen. So hieß es zunächst, es gebe ein Video der Tat, das im Darknet kursiere, einem abgeschlossenen Bereich des Internets. Später teilte die Polizei mit, es gebe kein Video. Und auch das Darknet spielte in diesem Fall keine Rolle. Die Bilder waren im frei zugänglichen Netz zu sehen.

 
Zuletzt bearbeitet:
@TBow: Und du glaubst bei so einem Täter, mit diesem Profil, werden 15 Jahre intensive Betreuung etwas bringen? Ich bezweifel das ganz stark.
Zu viel BILD gelesen? Nach 15 Jahren erfolgt eine erste vorgeschriebene Haftprüfung, die keinesfalls bedeutet, dass der Typ dann entlassen wird. Die durchschnittliche Haftdauer bei "lebenslänglich" beträgt in Deutschland knapp 22 Jahre.
Und lebenslänglich heißt unter ungünstigen Umständen genau das - ein Leben lang. Dann ist noch nicht mal eine Sicherungsverwahrung nötig.

Was hälst Du denn bitte für sehr wenig Psychos?
Vor allen Dingen, was führt zu dieser Annahme. Lese ich mir einige Beiträge hier durch, würde ich auf sehr viel mehr "Psychos" tippen. :rolleyes:
 
@bevoller: Es wurde weiter vorher über 15 Jahre und resozialisiert geredet. Lies halt alles und nicht nur einen Teil. Kam nicht von mir ;) Das eigentliche weitere Vorgehen ist mir sehr wohl bewusst.
 
@U.S.C.H.:
Und wie viele gehen davon raus auf die Straße un töten ohne von außen ersichtlichen Zusammenhang Leute?
Deutschland ist mit auf den letzten Plätzen was die Mordrate angeht.
 


Komm hör auf, Psychopath sein bedeutet nicht auf die Straße zu gehen und zu töten. Die "geringe" Rückfallquote steht in keinem Zusammenhang mit der Anzahl der Psychopathen.
 
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Komm hör auf, Psychopath sein bedeutet nicht auf die Straße zu gehen und zu töten. Die "geringe" Rückfallquote steht in keinem Zusammenhang mit der Anzahl der Psychopathen.

Ich glaub wir haben grade aneinander vorbei geredet.
Ich meinte mit Psychos jetzt explizit die Psycho-Mörder.


Das "normale" Psychos durchaus häufiger vorkommen ist mir klar:
Die werden nur normalerweise auch nicht zu Mördern.

Ist aber mein Fehler, ich hab mich sehr unklar ausgedrückt.
 
Er habe sich am Montagabend umbringen wollen, erzählte Heße den Ermittlern. Als Grund gab er seine Frustration an, weil die Bundeswehr ihn abgelehnt hatte. Außerdem habe er Angst gehabt, nach einem geplanten Umzug keinen Internetzugang mehr zu haben. Er sei computer- und videospielsüchtig, so Heße laut Polizei.

Wenn der "Killerspiele" gezockt hat, dann ist Jaaackpooot angesagt.
 
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  • #97
Man kann von den Bandidos und auch Hells halten was man möchte, eins muss man ihnen lassen: Sie halten zusammen.
Interessant finde ich, dass auch Mitglieder der Hells zur Trauerfeier erschienen sind, um zu nehmen. Auch die härtesten Kerle haben wohl noch ein Herz.
 
Müssen wir jetzt loben, dass sich bei der Trauerfeier alle menschlich verhalten haben und niemand irgendwen zusammengeschlagen hat?
 
Auch die härtesten Kerle haben wohl noch ein Herz.
Eher nicht, da ihre Gruppierung bekannt für Gewaltdelikte aller Art, inklusive Anschläge und Morde ist. Da werden sie wohl auch wenig Anteilnahme für die hinterbliebenen Kinder haben.
 
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