14 Zoll Notebook welche Auflösung?

333

Neu angemeldet
Registriert
14 Juli 2013
Beiträge
258
Ort
Österreich
Hallo,

mich würde interessieren welche Auflösung für ein 14 Zoll Notebook angemessen ist, ohne dass alles gleich zu klein ist. Klar spricht alles immer von mindestens Full-HD und selbst weit kleinere Smartphones haben schon Ultra-HD, aber irgendwie denk ich mir dann hey das wird doch irgendwie zu klein zum Lesen. Hab jetzt nicht die besten Augen und daher einen Bildschirm der gut zu lesen ist, bisher komm ich mit einem 15,6 Zoll Notebook mit 1376 x 768 Auflösung gut zu recht und mein 21 Zoll Desktop hat Full-HD.

Aber ist 1376 x 768 auf einem 14 Zoll Notebook heute noch zeitgemäß oder muss man doch zu Full-HD greifen? Notebook sollte vor allem für die Uni sein, daheim arbeite ich sowieso am Desktop. Und Verwenden werde ich es daher auch nur für Office, Programmieren und surfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich selbst hab nen 14" Notebook mit 1366x768. Beim normalen Surfen oder nen bisschen Word/Excel/Powerpoint macht die Größe keine Probleme, aber bei der Programmierung bzw. Bildbearbeitung ist die Auflösung schon ein wenig zu klein und ich hätte lieber Full HD bzw. ne höhere Auflösung...
 
Ich gehör zu der Fraktion, die FullHD oder höher für ein 14" (oder kleiner) haben will.

Das Ganze ist zwar momentan noch in der Entwicklung bei den Betriebssystemen. Aber die Schriftgröße wird eigentlich nicht anhand der Auflösung bestimmt sondern anhand des DPI-Wertes. Eine (wesentlich) höhere Auflösung sollte sich dann in feineren Buchstaben bemerkbar machen und nicht in kleineren - eben wie bei den Smartphones.

bei das Arch-Wiki. Für alle OS, siehe .

Meine Schwester hatte sich letztes Jahr ein 15,6"-Notebook im Mediamarkt gekauft. Das Teil hat auch eine Auflösung von 1366x768. Kurz: Die Buchstaben auf dem Teil sehen Scheiße aus. Das hilft auch kein Subpixel-Hinting. Die Klötze kriegt man bei dieser Auflösung auch mit den raffiniertesten Bildverbesserungsalgorithmen nicht weg.
 
Ich hab' auf meinem Netbook mit 11,6 Zoll FullHD Auflösung und mir taugts. Man kann ja jederzeit die Schriftgröße ändern.
 
Man kann ja jederzeit die Schriftgröße ändern.

Das sollte man beachten und wird für den TS ausschlaggebend sein. Dementsprechend würde ich zu Full HD greifen und dafür aber die Schriftgröße ändern.

Ob man jetzt für Bild/Video Bearbeitung Full HD braucht oder nicht finde ich gar nicht entscheidend. Hier ist es wichtiger einen entsprechend großen Bildschirm zu haben um auch dementsprechend ordentlich arbeiten zu können.
 
Wenn der DPI-Wert korrekt eingestellt / ausgelesen wird, sollte die Einstellung der Schriftgröße eigentlich gar nicht notwendig sein.
 
musv, bei Linux ist das recht einfach und funktioniert. Bei Windows ist die DPI-Einstellung imho bis heute nicht ausgereift. Sollte sich da nicht zufälligerweise was mit Windows 8 geändert haben.

Mein X230 von Lenovo hat auch nur 1366x768. Full-HD vermisse ich jetzt ehrlich gesagt nicht wirklich.
Ich dafür schon. 1366x768 ist schon recht wenig Platz, vor allem wenn man noch ein altes Thinkpad T42 14" mit 1400x1050 zum Vergleich hat.

Ich bin eigentlich der Meinung, dass 1366x768 nicht mehr zeitgemäß ist. Von Subnotebooks <12" mal abgesehen. Ja, man kann damir zwar arbeiten und threoretisch auch leben, aber dennoch würde ich auch auf 14" eine höhere Auflösung anraten. Einzige Ausnahme ist eben, wenn man größere Probleme damit hat, kleine Buchstaben zu lesen. Evtl. wäre das aber auch ein Fall für einen Optiker.
 
Mein Lenovo L440 (14") hat eine Auflösung von 1600x900. Für den normalen Gebrauch optimal. Zum Programmieren auch, nach einigen Stunden jedoch, kann es durchaus mal anstrengend werden, wenn die Augen langsam müde werden. Eintauschen gegen eine kleinere Auflösung würde ich es aber trotzdem nicht mehr. 1366x768 wäre mir für einen Arbeitscomputer mit 14" zu wenig.
 
Seitdem in Kombination mit einer SSD selbst der mikrigste Prozessor reicht um eine Programmierumgebung flott zu verarbeiten ist meiner Meinung nach der Bildschirm eine der zentralsten Kompnenten bei einem Notebook. Man schaut ihn die ganze zeit an. Ein zu langsamer Prozessor macht sich v.a. beim starten von programmen bemerkbar, fehlende Anschlüsse kompensiert man mit einem Hub.

Aber unter einem mangelhaften Bildschirm leidet man jede Sekunde der Benutzung. Schlechte Auflösung geht meist mit einem dunklen, kontrastarmen, Blickwinkelabhängigen TN-Panel einher. Da sich die DPI wie erwähnt einstellen lassen und man unter 1920 Pixeln kaum zwei Fenster nebeneinander anzeigen kann und ein Laptop auch unter schwierigen Lichtverhältnissen funktionieren sollte, halte ich alles außer entspiegelte IPS-Panels in mindestens Full-HD für einen Fehlkauf.
 
Bei Windows ist die DPI-Einstellung imho bis heute nicht ausgereift. Sollte sich da nicht zufälligerweise was mit Windows 8 geändert haben.
Naja, frei angeben kann man es scheinbar noch immer nicht. Hab's mal auf meinem Arbeitsrechner (Win 8.1) ausprobiert.

Die Anleitung:

Man kann den DPI-Wert halt auf 100%, 125% und 150% stellen. Aber es funktioniert zumindest.

Aber mal hier so insgesamt betrachtet, ist es schon erstaunlich, wie leicht sich die Leute von der Industrie beeinflussen lassen. Bei Handys wurde am Anfang über den Auflösungswahnsinn (besonders des iPhones) gemeckert. Mittlerweile hat sich jeder daran gewöhnt. Die Schärfe der Displays will auch niemand mehr missen. Ich hab mal vor 3 Jahren in Südamerika ein Samsung Duo gesehen. Das war ein Dual-Sim-Smartphone, was man in Deutschland offiziell gar nicht bekommt. Die Auflösung war etwa die Hälfte des Galaxy S3 bei 5" Displaygröße, was wir damals hatten. Es war erschreckend, wie matschig die Texte auf dem Ding aussahen.

Bei Notebooks hingegen ist die Industrie einen anderen Weg gegangen. In den letzten Jahren hat sich 1366x768 zur Standardauflösung der Notebooks sogar bis 17" gemausert. Die Priorität lag hier halt einfach auf billig. Die Leute entscheiden anhand von Displaygröße, CPU, RAM und vielleicht noch Akku als Kaufkriterium. Windows kostet auch noch mal knapp 100€. Also mussten die Dinger billiger werden. Und es scheint zu funktionieren. Bei Notebookdisplays stört sich der 0815-Käufer nicht an den matschigen Pixelblöcken, aus denen dann irgendwie die Buchstaben nach dem Lego-Prinzip geformt werden.

Wenn man viel mit dem Notebook arbeiten muss, sind für mich die wichtigsten Kriterien:
  1. vernünftiges Display: bei 13" mind. FullHD, besser noch höher.
  2. SSD
  3. mind. 4 GB Ram

Die CPU und die Grafikkarte hingegen sind irrelevant, außer man will das Paradoxon eines Gaming-Notebooks. Eine Intel HD genügt derzeit für die Videobeschleunigung von FullHD-Filmen. Und die CPU langweilt sich bei den üblichen Office-Aufgaben sowieso.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben