Österreich: 2015 ein Rekordjahr an den Kinokassen


2015 die österreichischen Kinos deutlich mehr Besucher als das Jahr zuvor. Obwohl bei der Zählung nicht alle Kinos berücksichtigt werden konnten, entspricht dies einem Plus von 12,1 Prozent. Der Umsatz der Kinobetreiber stieg um 15,3 Prozent auf 136 Millionen Euro an. Ein Jahr zuvor ging die Besucherzahl noch um 5,8 Prozent zurück.
Unabhängig von der Tatsache, dass , ist dies mal wieder eine Meldung, die der Verein für Anti-Piraterie der Film- und Videobranche (VAP) sicher nicht bringen wird. Trotz der anhaltenden Online-Piraterie haben fast 16 Millionen Österreicher im vergangenen Jahr die Kinos ihres Landes besucht, das sind um 12,1 . Die endgültigen Zahlen liegen noch nicht vor, weil die Statistiken der Sommerkinos und Spezialvorstellungen erst in einigen Wochen fertiggestellt sind. In den letzten Jahren musste man einen . Laut den nun vorliegenden Zahlen stieg der Gesamtumsatz aller Lichtspielhäuser auf 136 Millionen Euro an. Die Situation in Deutschland

Die Blockbuster, die 2015 die meisten Besucher in die Kinos lockten, waren: „Minions“ (787.821 Besucher), „ “ (745.595), „Fack Ju Göhte 2“ (630.955), „Fifty Shades of Grey“ (595.283) sowie „Fast and Furious 7“ (546.032) und „Star Wars VII – Das Erwachen der Macht“ (540.557). Der erfolgreichste österreichische Film war Wolfgang Murnbergers Verfilmung des Krimis von Wolf Haas „Das ewige Leben“ mit immerhin 270.066 Besuchern.


Wirtschaftskammer verlangt härteres Vorgehen gegen KinoX & Co.


Der Kinosprecher der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Christian Dörfler, hofft auf mehr Unterstützung aus den Reihen der Politik. Die Steuerreform unseres Nachbarlandes habe die Betriebe laut Dörfler sowohl massiv als auch nachhaltig belastet: „Wir fordern, dass die Politik die Kinos nicht weiter steuerlich belastet, sondern endlich entlastet, wie etwa durch Abschaffung der Vergnügungssteuer.“ In diesem Zusammenhang wendet sich der Sprecher an die politisch Verantwortlichen, die vor allem sehr viel aktiver gegen Betreiber von Warez-Portalen und Streaming-Webseiten wie Movie4k, KinoX & Co. vorgehen sollen, weil diese „der Branche massiven Schaden zufügen“.

Bei den richtigen Rahmenbedingungen sieht der Kinosprecher der WKÖ durchaus gute Chancen für eine Fortsetzung der Rekordumsätze. Verglichen mit den anderen europäischen Kinos sollen sich die Lichtspielhäuser Österreichs „im Spitzenfeld“ befinden.




Autor: Lars Sobiraj
 
Unabhängig von der Tatsache, dass , ist dies mal wieder eine Meldung, die der Verein für Anti-Piraterie der Film- und Videobranche (VAP) sicher nicht bringen wird. Trotz der anhaltenden Online-Piraterie haben fast 16 Millionen Österreicher im vergangenen Jahr die Kinos ihres Landes besucht, das sind um 12,1 .

Warum sollte sich der Anti-Piraterie-Verein den Erfolg nicht zuschreiben? Es sind schließlich mehr Leute in die Kinos gegangen. Was heißt denn "anhaltende Online-Piraterie"?
 
Naja, du kannst schlecht Lobbyarbeit betreiben mit der Info, dass Menschen immer öfter ins Kino gehen.
Das wird gemacht mit 'kostenlose filmangebote kosten und millionen/milliarden' oder 'wegen illegaler angebote gehen menschen immer weniger ins kino'.
So die reinen Besucherzahlen sind zu diffus um das als Erfolg zu bewerben.
 
Die Minions hatten mehr Besucher als 50 Shades of Grey. :cool: Sehr gut. :T

Ich weiß nicht, wie es in Österreich ist, aber vielleicht sollten sich die Kinobetreiber und Filmgesellschaften dazu durchringen, verbilligte Tickets anzubieten für arme Menschen.

Einen ermäßigten Tarif, wie er z.B. auch bei Theatern angeboten wird. Vielleicht nicht in den ersten paar Wochen von Topfilmen, aber wenn die Kinosäle leerer werden, wäre das doch eine Option und könnte auch Leute mit wenig Geld locken und somit Mehreinnahmen regenerieren.
 
Vielleicht liegt es auch einfach daran das viele Filme heutzutage in 3D erscheinen und man das, außer man hat daheim einen 300" TV, einfach im Kino besser genießen kann :unknown: Nicht jeder hat Bock daheim nen miesen Camrip zu schauen nur um die paar Kröten gespart zu haben (weils ums Prinzip geht oder so).

Ich weiß nicht, wie es in Österreich ist, aber vielleicht sollten sich die Kinobetreiber und Filmgesellschaften dazu durchringen, verbilligte Tickets anzubieten für arme Menschen.
Ach - so lange das Geld noch für Kippen langt. Muss man halt ein oder zwei Mal im Jahr auf paar Schachteln HB verzichten *duck*
 


Im Kino darf man doch gar nicht rauchen. :confused:


Aber wo du 3D erwähnst: Da wird ja auch immer ein Zuschlag fällig. Also auch mehr Geld. Zuschlag wegen 3D, Zuschlag wegen Überlänge...
 
Kino ist Luxus, war schon immer so. Warum dann verbilligte Karten? Bekomme ich dann demnächst mein Traumauto auch zum halben Preis?
 


Verbilligte Tickets gibts auch bei Theatern, Zoos, Schwimmbädern, Museen... Warum also auch nicht beim Kino?
 
Das sind jedenfalls grundverschiedene Dinge. Wie Alfred richtig sagt sind das a) kulturelle Angebote die b) von der Stadt angeboten werden und generell stark von Steuern finanziert werden.
Kino ist reines Entertainment / Marktwirtschaft. Warum diese keine entsprechenden vergünstigten Angebote haben, weiß ich nicht, aber man kann es schlecht mit Theatern oder Schwimmbädern vergleichen und der einzige Grund, warum sie so etwas machen würden ist, um noch mehr Geld einzunehmen, was btw. auch völlig legitim ist.
 
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