Ökologische oder konventionelle Landwirtschaft - Was ist besser?

Das hat weniger mit Netiquette zu tun, als wie man eine Diskussion führt.
Dabei werden in der Regel Meinungen ausgetauscht.

Wer gut ist, kann seine Meinung allgemeinverständlich formulieren.
Wer besser ist, kann Sachverhalte nennen, die seine Meinung begründen.
Wer noch besser ist, kann für die Sachverhalte Quellen verlinken.

Die Empfehlung für einen Paradigmenwechsel, wonach nach die Nennung des Themas jeder erst einmal im Internet surft, man gemeinsam oder durch besonders fleißige Einzelne eine Menge Links zu Information zusammenträgt, und sich dann, nach einigen Tagen oder Wochen, gegenseitig versichert, daß man, nach der Investition einer wirklich sehr sehr großen Menge an Zeit(für jeden Einzelnen), jetzt möglicherweise auf dem gleichen Informationsstand ist, man dann gemeinsam oder einzeln entscheidet, ob man jetzt vielleicht noch diktieren sollte, ist, weil sie der Natur einer threadbasierenden Diskussion in einem Form zuwider läuft, abzulehnen.

Ganz anders sieht es aus, wenn dem Threadersteller offensichtlich nicht direkt an einer Diskussion gelegen ist, sondern er erklärt, daß er Interesse an einem Thema hat und er explizit nach Quellen und Literaturempfehlungen fragt.
 


Ich habe das nur der Vollständigkeit erwähnt, und dabei an entsprechende Threads aus anderen Bereichen gedacht, z.B. Programmieren, wo wirklich nach Quellen gefragt werden und dort ergeben Linksammlungen auch Sinn.
Ich hatte dabei Null an Dich und Deinen Opener gedacht und somit Dir auch keinen mangelnden Diskussionswillen unterstellen wollen.

Aber ich freue mich sicherlich, wenn Du das Thema später noch einmal etwas breiter aufstellen wirst.
 
Da wurde angemerkt, dass es laut FiBL ginge, aber nur unter offenbar drastischen und nicht praktikablen Regulierungen.
Das steht da nicht.
Ich habe angemerkt, dass die Vorteile oft stark übertrieben werden
Hast Du nicht.
und nicht dem Stand der Wissenschaft entsprechen.
Quellen?
Glyphosat als gut bekanntes Thema habe ich da speziell rausgegriffen und den Stand der Wissenschaft anhand des BfR belegt.
Nein.
Weiter der Hinweis, wenn das schädliche Kupfersulfat verboten wird, dann kann Bio-Landwirtschaft laut eigener Aussage sowieso dicht machen.
Fud oder hast Du Quellen? Nein?

Von daher scheint sich die Frage bezgl. Bio ja gar nicht zu stellen, so man denn aufhören will, bewiesenermaßen stark schädliche Umweltgifte auch in der Bio-Landwirtschaft zu verwenden.
Teilweise korrekt. Nur ist Dein Alibibeispiel Glyphosat nicht so unschädlich wie Du suggerierst. Du weisst nicht mal was das überhaupt ist, siehe:
Glyphosat ist ein Totalherbizid, das schützt vor genau garnix.
Kupfersulfat ist ein Fungizid, das schützt (!) vor Pilzen. (Bevor Du jetzt Schaum vorm Mund bekommst, ich bewerte Kupfersulfat nicht als harmlos und die Biolandwirtschaft tut das auch nicht)

Totalherbizide töten per Definition sämtliche Pflanzen. Also auch sämtliche Blütenpflanzen. Ich könnte versuchen, zu erklären, was das für Insekten bedeutet, aber ich bezweifle, dass Du Deinen Aluhut abnimmst.

Kupfersulfat ist ein grosses Problem in der Landwirtschaft, der Unterschied zwischen konventionell und Bio ist, dass das Problem in der konventionellen LW im Optimalfall nur ein Randthema ist. Öko/Bio wird das kontrovers diskutiert und grossflächlich sehr kritisch gesehen.
 
Was soll ich jetzt mit dieser einsilbigen Trotzigkeit anfangen?
Ich habe z.B. Links vom BfR geliefert, liefer du doch bitte irgendwas abgesehen von Emotionen.
 
Links zum BfR kann ich auch:

In den Medien wurden vereinzelt Vorwürfe erhoben, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) habe signifikante Teile seiner Bewertung von Glyphosat unkritisch aus dem Dossier der Antragsteller [...] übernommen.
Diese Vorwürfe weist das Institut mit Nachdruck zurück. „Dies ist ein erneuter Versuch, die Glaubwürdigkeit der wissenschaftlichen Institutionen zu diskreditieren
Soviel zu Trotzigkeit... :uglyngb:


Es ist dabei üblich und anerkannt, dass die Bewertungsbehörden nach kritischer Prüfung der Originalstudien auch Passagen aus eingereichten Dokumenten in ihre Bewertungsberichte integrieren.
Anerkannt heisst in dem Falle, dass die Bewertung von Studien mit anderen Ergebnissen als nicht relevant vom BfR übernommen und nicht einzeln geprüft wurde.
Anerkannt heisst auch, dass das BfR 80.000 Steuergeld dafür ausgibt, dem MDR zu verbieten, Dokumente, die etwas mehr Licht ins "Übliche" bringen zu veröffentlichen. ( )

Fassen wir zusammen: Die Kritik am BfR in dem Falle ist ungerechtfertigt, weil "haben wir immer schon so gemacht". Gehen Sie weiter, es gibt nix zu sehen!

Jetz besser?
 
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