Suche Stift zum beschriften von Edelstahl und Plastik

Frodoo

wongh-nga
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Wie aus dem Titel ersichtlich suche ich etwas zum beschriften von Metallen (überwiegend Edelstahl) und Plastik.
Das Problem an der Sache ist, dass die Flächen jeden Tag mit einem Hochdruckreiniger ca. 12-14 Bar/60 Grad Temperatur gereinigt werden. Das trifft zumindest auf die Metalloberflächen zu.

Vielleicht kennt ja jemand etwas, was in dem Umfeld dauerhaft funktioniert. Ein normaler Edding ist echt sinnlos und gravieren eher unpraktisch.
 
Autolack?

Nicht wirklich Stiftartig, sollte aber halten, Beschriftung mit Schablone und Sprühpistole.

Kompressor sollte ohnehin irgendwo rumliegen und Sprühpistolen kosten nicht die Welt, genauso wenig wie eine kleine Dose Lack.
 
im fachhandel gibt es spezielle lackstifte zur metallbeschriftung, die sollten halten
 
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  • #4
Sprühfarben fallen generell weg. Wahrscheinlich eh zu groß und zum anderen besteht die Gefahr, dass sich die Farbe oder Sprühnebel auch auf andere Flächen legt. Das könnte im Lebensmittelbereich etwas problematisch sein.
An eine Art Lackstift habe ich auch schon gedacht, da mir aber auch nichts anderes eingefallen ist. Es gibt zwar noch die Möglichkeit Beschriftungen zu ätzen, aber das wäre noch umfangreicher als eine Gravur.
 
Folie welche auch für die Beschriftung von Autos verwendet werden.
Bei selbstklebefolie.com habe ich schon bestellt und war sehr zufrieden.
Anfangs halten die Folien praktisch nicht... werden auf Wasserfilm aufgetragen verschoben... bis Position stimmt und gerackelt (wasser rausschieben).
Nach einigen Tagen hält das Ding Bombenfest.
Die haben auch Anleitungsvideos und liefern auch Schriftzüge.... aber ich habe immer selbst geschnitten. Mit so einem drehbaren Japanmesser (ich glaube von Stabilo - falls interessiert schau ich mal nach) geht es super auch bei ganz kleinen Schriften.
BG quarktorte
 
die folien kann man auch relativ günstig plottern lassen, am besten mal in der mittagspause fragen gehn
 
Ja das mit dem Plottern ist ok aber schau dir unbedingt die Erklärvideos an wie du die Dinger aufbringen sollst, damit das Resultat dann Blasen- und knitterfrei wird.
Messer zum selbstzuschneiden heisst Schablonenmesser und kriegst du auch in einer Papeterie.
 
Ich habe da bisher immer zur Cheap-Trick-Methode gegriffen. Erst Fläche mit Edding beschriften und dann mit Klarlack drüberlackieren. Damit ist dann der Edding abriebfest.

Allerdings müsste man hier ebenfalls zur Sprühflasche greifen, da der Klarlack den Edding sofort anlöst und ein Lackieren mit Pinsel daher nur Geschmiere gibt. Andere Flächen, die nicht lackiert werden sollen, müsste man dementsprechend größzügig abdecken/abkleben.

Edit: Am besten aber erst auf einer "ungefährlichen" Oberfläche ausprobieren, ob sich der gewünschte Klarlacktyp/Fabrikat auch mit dem Edding verträgt.


Grüße
Thomas
 
Wie wäre es damit Kunststoff oder Metallschilder zu gravieren. Diese Können dann dauerhaft geklebt oder verschraubt werden.
 
Für kleine Beschriftungen (Seriennummer usw.) gibt es Ätzsets. Ich hab mal ein Zippo damit beschriftet da wurde die Chromschicht minimal weggeätzt.
 
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  • #11
Ich habe ein paar mögliche Sachen gefunden und lasse mir von den Infomaterial zuschicken.

Im Moment liegt mein Verdacht auf einem Ätzstift, der würde sich auch gut zur Beschiftung von Wellen, Lagern etc. innerhalb von Maschinen eignen (denke ich ;) )
 
Die Ätzstifte sind aber nur für Stähle und Buntmetalle geeignet.
Im Prinzip würde ich hartstempeln bei Stählen vorziehen. Kunststoffteile gravieren. Oder beides beschriften
Notfalls mit einem Dremel und einem ganz kleinen Kugelfräser. (Einen solchen habe ich mal bei einem Zahnarzt geschnorrt)
 
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  • #13
Stimmt. Für Plastik sind Ätzstifte auf jeden Fall nicht geeignet, könnten für Metall das richtige sein. Da ich diese Stifte nun überhaupt nicht kenne, werde ich um einen Testkauf und ausprobieren nicht herum kommen.
 
Mehr Infos wären toll. Schlagzahlen für Metall respektive diese erwärmen für Kunststoff, Kratzen mit einer Anreißnadel würde evtl. auch gehen. ansonsten ist Lasern mitlerweile sehr billig geworden...


Wire
 
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  • #15
Es geht überwiegend um Teilebeschriftungen von solchen und ähnlichen Maschinen.
cortex-cb-496-k.jpg
Bei Teilen innerhalb des Gehäuses käme es auf starke Haltbarkeit gegen Fett, Öl etc. an und außerhalb eben auf die Wasserbeständigkeit. Schlagzahlen würden sich allein wegen der Anzahl der Maschinen eher nicht eignen. Und ich bekomme Schlagzahlen auch nie gerade hin ;)
 
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  • #17
Hab ich selbstverständlich gemacht, aber mir wäre eine stromlose Möglichkeit lieber. Ansonsten scheint das Ding nicht schlecht zu sein und ist auch leichter als ein Dremel z.B.
 
Wenn es Stromlos sein soll, fällt mir nichts mehr ein.

Mit den Ätzstiften habe ich keine Erfahrung. Laut der Kurzbeschreibung muss noch vorbehandelt und nach dem beschriften/einwirken noch neutralisiert und gereinigt werden. Hört sich nach viel Aufwand an.

Dann gibt es noch was nettes: Auch für Kunststoffe. Zwar wieder mit Strom, Aber leider ziemlich teuer.
Aber von den Möglichkeiten her und dem Schriftbild unschlagbar.
 
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  • #19
Das Nadelprägen scheint eine schicke Sache zu sein. Sauber sieht es auf jeden Fall aus.
Ich bin da noch nichts weiter. Im Moment wird intern darüber beratschlagt was und wie wir das machen (machen sollen) ;)
 
Wie groß sind die Teile? Kannst du die demontieren bzw. sind die mobil?
Lasern is echt eine Supersache, damit kann man fast alle Oberflächen sinnvoll beschriften, ob Rundbeschriftung oder Flächen usw.
 
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