Ok, paar Tipps von mir:
Weniger HDR. HDR macht zwar bei (fast) allen Motriven auf den ersten Blick einen "Oha"-Effekt, auf den zweiten zerstört es aber häufig die einzigartige Atmosphäre, weil es Farben vermanscht oder hervorbringt, die so eigentlich nicht da sind. Bestes Beispiel ist dafür das Bild aus dem Park in deinem ersten Post. Statt HDR hätte ich dort eher warme Töne hervorgebracht. Es sieht auch so als, wie als wäre das Ursprungslicht recht warm gewesen. Hätte ich eher zum Vorschein gebracht.
Ich persönlich stehe aber mit HDR auch auf Kriegsfuß, weil es - meiner Meinung nach - bei schlechten Motiven fast schon Schummeln ist, und bei gute Szenerien eben den Eigencharakter kaputt macht indem es ihnen ihre Realität entzieht (viele Laien beschreiben HDR-Bilder nicht umsonst als "surreal"). Es gibt nur wenige Motive, die wirklich von HDR profitieren, finde ich.
Den zweiten Tipp kann ich dir geben, weil ich diesen Fehler leider häufig selber mache:
Weniger Symmetrie bezüglich des Hauptmotivs deines Bildes. Eine symmetrische Anordnung eines einzigen Hauptmotivs, z.B. Zentrierung genau in der Mitte vertikal wie horizontal, macht die Bilder langweilig. Ich versuche nur noch eine Punktsymmetrie zur Mitte des Bildes dann herzustellen, wenn die Mitte auch einen guten perspektivischen Fluchtpunkt hergibt (z.B. bei Tunneln oder ähnlichem). Ein gutes Beispiel für korrekt eingesetzte Symmetrie ist das Bild in der Kirche. Ein schlechtes der Sonnenuntergang in deinem ersten Post.
Das graue HDR-Bild auf der Brücke im Wald (Bild Nr. 2 im ersten Post) wäre übrigens ein guter Kandidat für Fischaugeneffekt gewesen - kannst ja mal nen Software-Filter drüberlaufen lassen und gucken, wie sich das so macht.
Mache leider den Fehler mit der "langweiligen Symmetrie" selber häufig genug.