[Sonstiges] Kurios: Fahrschüler fährt mit Auto zur Fahrschule

drivers-license-3605411_640.jpg Da er das Geld für die bevorstehende Fahrprüfung am kommenden Tag schon im Voraus bezahlen wollte, kam ein 18-jähriger Fahrschüler aus Neuwied im Auto seines Vaters zur Fahrschule. Der Vater saß dabei auf dem Beifahrersitz.

Allerdings wurde das von einem Fahrlehrer bemerkt, der die Polizei verständigte. Diese überprüften den Vater und seinen Sohn zu Hause. Nun erwarten beide eine Strafanzeige. Nach Polizeiangaben wurde die Fahrprüfung nun erst mal "auf zunächst unbestimmte Zeit" verschoben.


Bild:
Quelle:
 
Die Aktion war dumm, aber man kanns auch übertreiben.

Wer so eine Scheisse anzeigt ist echt nicht mehr als ne lächerliche Petze.
 
Interessant: mein erster Gedanke war "und wo ist nun das Problem?", dann nochmals kurz Nachdenken, schliesslich ... wie, geht das in Deutschland nicht?
In ist das nicht nur kein Problem, sondern explizit erlaubt und erwünscht :cool:
 
@Dr. M.: Begleitete Lernfahrten gibt es in DE auch, aber NACH der Prüfung (Führerschein mit 17).

Das, was die zwei da abgezogen haben, ist schon wirklich hohl wie Brot.
 
Wenn ein Fahrlehrer, der ja die Ausbildung im Straßenverkehr durchführen soll, einen solche Verstoß einfach "ignoriert", dann hat er zum einen seinen Beruf verfehlt und zum anderen seine berufliche Grundlage ziemlich krass gef#hrdet.
 
Ja, aber in der Schweiz geht das eben auch schon vor der (praktischen) Prüfung. Ab 18 kannst du den Lernfahrausweis beantragen, dazu musst du eine theoretische Prüfung bestehen (Multiple-Choice - Verkehrsregelkunde, Vortritt, etc.).
Danach darfst du dich ans Steuer setzen, vorausgesetzt eine Begleitperson mit Führerschein sitzt im Beifahrersitz. Egal ob Fahrlehrer oder Privatperson. Auch ob man ein Fahrschul- oder Privatfahrzeug fährt ist egal, solange es das blaue "L"-Kennzeichen trägt (eine Magnettafel, gibt's hier in jedem Supermarkt zu kaufen). Es ist hier sehr üblich, erst mal mit den Eltern oder Bekannten etwas zu üben, bevor man die erste (teure) Fahrstunde nimmt. Wer anfahren am Berg und einparkieren zum ersten Mal in der Fahrschule übt, hat zu viel Geld :D
Und eben auch dass Fahrschüler (in Begleitung) mit dem Auto zur Fahrschule fahren ist kein Problem.
 
Eventuell liegt es daran, dass ich so halb vom Land komme und genug leute kennen, die mit 15 den dicken Trecker über Landstraße geballert haben,
aber mmn. kann man auch schon ab 15-16 fahren.

Wir haben eine vergleichsweise exessive Fahrausbildung: Wer die besteht sollte fahren dürfen, unabhängig vom alter.

Begleitetes Fahren ist mmn. Schwachfug:
Entweder kannste fahren, oder net.


Ändert trotzdem nix daran, dass die beiden, Vater und Sohn, Deppen sind.
 
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  • #9
Denke ich auch. Zwar bin ich durchaus der Auffassung, dass man tatsächlich nicht jeden Mist anzeigen muss, aber in dem Fall hatte er als Fahrlehrer doch gar keine andere Wahl.
Und die beiden waren zugegebenermaßen auch ziemlich dämlich und die daraus resultierende Strafe ist auch mehr als verdient. Was hätte denn dagegen gesprochen, wenn der Vater gefahren und sein 18-jähriger Sprössling der Beifahrer gewesen wäre? Ein Zeitproblem o.ä. war es sicher nicht, sonst wäre der Vater ja gar nicht erst mitgefahren.
 
Ich bin fast jede Theoriestunde mit dem Motorrad vorgefahren.
Mit anderen Spazierfahrten hatte ich bis zum Führerschein ca. 1500 Km Fahrpraxis.
War allerdings 1980. :D
 
Was ist eine Fahrschule, sowas gibts in den Philippinen (noch) nicht.
Hier kauft man sich für 60EUR ne "Professional Drivers License"...
 


Ihr habt ja auch keine Autos sondern nur Motol-Likschas.
 
Jo, Standpauke und drohen dass man den Sprössling nicht für die Prüfung zulässt hätten da meiner Meinung nach gereicht.
Klar, das ist fahren ohne Fahrerlaubnis, aber da direkt die Polizei rufen und dem Jungen die Zukunft verbauen ist meiner Meinung nach Überkorrekt und assozial. Gut, assozial war die Tour von Vater und Sohn auch, schließlich hätte der Junge auf dem Weg alles vergessen können was er bisher in der Fahrschule gelernt hat und blindlinks ganze Schulklassen mit seinem Mordauto vom Bürgersteig fegen können, aber ja... ich finde es übertrieben.
 
Mal schaun wenn der nächste Bengel ohne Führerschein bei Euch ins Auto kracht und hoffentlich dann nur nen Materialschaden verursacht ob Ihr es dann auch nur übertrieben,Überkorrekt oder assozial findet @Ungesund und Co.
Da zahlt keine Versicherung und dann schaut mal wie Ihr an Euer Geld kommt.
Von einem Personen Schaden rede ich erst mal lieber nicht.
Wer schon vor dem Führerschein überhaupt erhalten zu haben so ein dummes Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung begeht hat hinter nem Steuer nix zu suchen.
 
War er bei der Fahrt dabei? Wurde ihm geschadet? Hat er jemand anderem geschadet?

Blöd war es, aber wenn nichts passiert ist dann kann man das doch ignorieren.
 
Da gibt es nichts zu ignorieren. Wir haben hier Gesetze an welchen man sich zu halten hat. Wo fängt das an und wo hört das auf? Nach der Logik kann ich ja ruhig bei rot fahren, wenn niemand Schaden nimmt.

Nach meiner Auffassung ist sowohl Fahrschüler und auch der Vater zu dumm um eine Fahrerlaubnis zu besitzen. Sie verstehen die einfachsten Regeln nicht.

Asozial schreibt man übrigens so.
 
Führerschein = Fahrerlaubnis. Und ohne gültige Erlaubnis = Nicht erlaubt => Verboten.

Es ist wirklich unverantwortlich dass der Vater seinen Sohn fahren lässt, nur weil letzterer glaubt er dürfte schon fahren, hat er doch die Theorie und oder (An)Teile der Praxis intus?
Und nur weil er glaubt, "er könnte", heißt es nicht das er darf. Aus gutem Grund.
 
Gut, assozial war die Tour von Vater und Sohn auch, schließlich hätte der Junge auf dem Weg alles vergessen können was er bisher in der Fahrschule gelernt hat und blindlinks ganze Schulklassen mit seinem Mordauto vom Bürgersteig fegen können, aber ja... ich finde es übertrieben.
Dass er zur Prüfung zugelassen war, muss noch lange nicht heißen, dass er die Prüfung auch geschafft hätte.
 
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