[Politik und Gesellschaft] Legalisierung von Cannabis wird in Luxemburg vorbereitet

Luxemburg geht als erster den Schritt in Europa: Die Legalisierung von Cannabis. So soll es im Großherzogtum bald erlaubt sein für den privaten Gebraucht Cannabis anbauen, kaufen, besitzen und konsumieren zu dürfen. Wie genau das umgesetzt werden soll ist allerdings noch offen. Man will aber durch engen Kontakt mit den Niederlande und Kanada an einem Modell arbeiten. Luxemburg erhofft sich durch die Legalisierung das Ende des Schwarzmarktes. Dadurch sollen die gesundheitlichen Risiken gesenkt werden. Die einnahmen der staatlichen Kontrolle sollen ausschließlich in die Suchtprävention fliesen.

Quelle:
 
Bin gespannt ob das zu erweiterten Kontrollen an der Grenze führt und in welchem Umfang...

Und in 10 Jahren gehts dann in Deutschland immer noch nicht. Man hat ja schließlich keine Beweise das es funktioniert. Luxemburg ist kulturell schließlich ganz was anders, glaubt mir, ich war da, ist als würde man mit Marsmenschen reden. Marsmenschen die fließend deutsch sprechen und in den Ferien zum Phantasialand in Brühl fahren. Wie in Men in Black.

Aber vielleicht hat unsere Regierung ja auch bis dahin die Bots ausgerottet. Polizeiaufgebengesetz V2.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke mal, das hängt in erster Linie davon ab, wie lange hier noch weiter CDU (und SPD) an die Macht gewählt werden. Denn mit der CDU wird wohl auch Frau Mortler bleiben. Ich komme mir da ein bisschen vor wie im Fegefeuer. Jeden Tag aufs Neue der gleiche Albtraum - bis in alle Ewigkeit. Trotzdem schön zu hören, dass wenigstens andere Länder da was auf die Kette kriegen.
 
In Luxemburg erwägt man die Legalisierung von Cannabis, während man sich in Deutschland Probleme schafft, die eigentlich gar keine sind: :rolleyes:
 
Ja die FDP ist beim Thema Cannabis ziemlich liberal.
Ich denk mal weil viele von deren Mitgliedern selbst kiffen und wegen der Steuern.

@Loki: Geht btw noch viel schlimmer, hier extra Vice weil die hier mal finde ich gut berichten. 40 Cops auf einen kleinen Kiosk, der nur CBD Produkte verkauft. Seitdem haben Rossman und DM wohl auch die CBD Öle aus ihren Online Shops genommen:


Geil für Luxemburger, übrigens am 4.5. gibts wieder viele Demos zum Global Marijuana March 2019.
Bei geilem Wetter echt nett, nüchtern oder wers mag mit Tüte oder sogar Bong (je nach Stadt :D) mit chilliger Musik für die Legalisierung zu demonstrieren. Bin entweder in Dortmund oder in Mainz wieder dabei dieses Jahr :)

E: Hier die bisher angemeldeten Städte in Deutschland:
Bisher wurden uns folgende Veranstaltungen gemeldet:

Annaberg-B., Braunschweig, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Duisburg, Erfurt, Erlangen, Frankfurt, Freiburg, Fürth, Halle (Saale), Hamburg, Heidelberg, Kitzingen, Koblenz, Köln, Konstanz, Mainz, Mönchengladbach, München, Münster, Passau, Regensburg, Rostock, Saarbrücken, Solingen, Stuttgart, Ulm, Viersen, Wildeshausen
Quelle:
 
Ich hab es gestern zu nem Kumpel gesagt:
Mit Sicherheit in den nächsten 10, Wahrscheinlich in den nächsten 5 Jahren.

Ich bin mir da sehr sehr sicher.
Aber wenn ich das nochmal erklären muss:

Geld.

USA und Kanada zeigen wie viel Geld da zu hohlen ist und wenn Politiker eines Mögen, dann ist es Geld.
 
Ja, nur die Anbaugenehmigungen für medizinisches Cannabis gingen afair beide an kanadische Unternehmen.
:unknown:
 


Wenn in einem Lebensmittel ein Inhaltsstoff keine Zulassung hat, dann ist das ein Problem, egal, um was es sich dabei handelt.

Wieso sind da aus Hanf gewonnene Inhaltsstoffe enthalten und wieso wird das auf er Verpackung beworben?
 


Wenn in einem Lebensmittel ein Inhaltsstoff keine Zulassung hat, dann ist das ein Problem, egal, um was es sich dabei handelt.

Wieso sind da aus Hanf gewonnene Inhaltsstoffe enthalten [...]

Aus dem Artikel:
Das Unternehmen, das mit Medropharm, einem Spezialisten für cannabidoidhaltige Produkte zusammenarbeitet, verweist auf die „ausschließlich positiven Eigenschaften“ allen voran von CBD.



[...] und wieso wird das auf er Verpackung beworben?

Vermutlich weil die Marketingabteilung des Unternehmens denkt, dass so die meisten Kunden zum Kauf bewegt werden können :unknown:
 


Aus dem Artikel:

im sogenannten Novel-Food-Katalog der EU-Kommission werden Extrakte der Hanfpflanze und daraus gewonnene Produkte – sofern sie keine Arzneimittel sind – als neuartige Lebensmittel angesehen. Diese müssen gesundheitlich bewertet und zugelassen sein, bevor sie in den Verkehr gebracht werden. Wie es von Seiten des Bundesinstituts für Risikobewertung heißt, gibt es bisher aber keine Zulassung.

Entweder kann die Marketingabteilung einen objektiven Mehrwert für den Kunden anpreisen, für den ich keine Hinweise sehe, oder die Marketingabteilung möchte bewußt den subjektiven Eindruck beim Kunden nutzen, also evtl. einen Coolnessfaktor durch ein wenig Verruchtheit, auf Grund der Illegalität von Hanfprodukten als Betäubungsmittel.
 
Ja, nur die Anbaugenehmigungen für medizinisches Cannabis gingen afair beide an kanadische Unternehmen. :unknown:

Das wurde ja ausgeschrieben und gegen diese Ausschreibungen gab es teilweise Gegenwind, aber nicht von den Verhinderern sondern den Interessenten. Ich bekomme es nicht mehr ganz zusammen, aber in den Anforderungen an potentielle Teilnehmer war eine gewisse Mindestanforderung im Anbau gefordert, wodurch sich deutsche Unternehmen natürlich benachteiligt gesehen haben, da sie aufgrund der Rechtslage ja keine Erfahrung haben durften.

Das lief glaub ich mal in der Lokalzeit im WDR.
 
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