Mit Rauchen ein Ende setzen

Wenn jemand in Abhängigkeit raucht, sich also mit einer Zigarette auf den Balkon, in den Garten oder die Raucherecke verzieht, schädigt er nur sich selber.

Vor einer Verschärfung des Nichtraucherschutzes qualmten die Nikotinjunkies die Anderen quasi immer voll. Meistens ohne Rücksicht und Einsicht, siehe Restaurant, Arbeitsplatz, Wohnung, etc.

Und es gibt immer noch viele uneinsichtige Raucher, die andere vollqualmen.



Jemand, der abhängig trinkt, sei es Spiegel- Quartals- oder Dauersäufer, der schädigt alles.

Es macht das Rauchen oder den Konsum von Drogen nicht besser.
Alkoholismus ist eine Volkskrankheit, keine Frage. Aber muss nicht beständig den Konsum anderer Rauschmittel relativieren.
 
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Wenn jemand in Abhängigkeit raucht, sich also mit einer Zigarette auf den Balkon, in den Garten oder die Raucherecke verzieht, schädigt er nur sich selber.
Und seinen Geldbeutel.
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Stimmt wohl nur solange bis sein Rauch-Pensum ihn krank macht, dann bezahlt auch die Allgemeinheit.
Klar kann man das auf etliche Dinge ausdehnen wie zb. übermäßigen Sport egal in welcher Disziplin.

ps: ich hab vor ~14 Jahren mit der Qualmerei aufgehört - seitdem trink ich mehr Tee :coffee:
 
Ich habs auch jahrelang probiert und nie geschafft. Also Abends vorgenommen nicht mehr zu rauchen und dann früh morgens zum Kaffee direkt wieder eine angezündet.
Man braucht Selbstdisziplin und auch den Willen dazu. Anfangs dachte ich nur an die Schadstoffe, die meinem Körper immer mehr zusetzen (Asthma).
Das alleine hat nicht gereicht, da ich z.B. auf Arbeit in den Pausen "gerne" geraucht habe. Zumindest hab ich mir das immer eingeredet.

Und dann, eines Nachmittags in meinem Urlaub, hat mich der Gedanke mit dem Aufhören wieder gepackt.
Hatte gerade eine ausgedrückt und schon die nächste angezündet. Aus Langeweile wohlgemerkt. Hab diese dann mal ganz "bewusst" geraucht und mir die Nachteile nochmal vor Augen geführt.
Atemnot, der Gestank überall in der Wohnung und am Körper, überall Asche verstreut (wer am PC raucht weiß was ich meine) usw

Und dann dachte ich mir das aller erste mal so, "Jetzt will ich wissen, wie weit ich ohne komme."
Jedes mal, wenn ich dran dachte eine zu rauchen, hab ich mir innerlich die Nachteile nochmal vor Augen geführt und mir gleichzeitig immer gedacht "SCHEISS ZIGARETTEN"
Und siehe da, seitdem (Anfang 2017) habe ich keine Zigarette mehr angerührt. Die Schachtel liegt samt Feuerzeug und Aschenbecher immer noch Griffbereit in der Schublade.

Los bin ich allerdings noch nicht davon... Gerade auf Partys mit Alkohol muss ich mich immer noch am Riemen reissen, denn gerade da schmeckte die Ziggi immer "besonders" gut.
Letzten Sommer im Bierzelt hab ich mir ne kleine Zigarre "gegönnt" ... War total eklig und nach 5 Zügen wieder aus.

Auf Arbeit hab ich es so geregelt, dass ich weiterhin mit den Rauchern raus geh und in den 5min ein paar Schritte laufe und/oder etwas Gymnastik mache.
So muss ich auf die kleinen Pausen nicht verzichten und tu mir dabei gleich noch was gutes.


Wie gesagt, der Wille muss da sein... Nur so ein "ja eigentlich wärs besser wenn ich aufhör" reicht da nicht aus.
Kenne soviele Raucher, die gerade wegen ihrer Gesundheit aufhören wollen aber dennoch sagen, dass sie ja eigentlich gerne rauchen.
Und wer dann feststellt, dass das totaler Blödsinn ist, kommt auch davon los.

Wünsche viel Erfolg :T
 
Hat sich mal jemand mit dem Thema Regenerationsfähigkeit des Körpers nach Rauch-Stopp näher beschäftigt? Ich finde auf allen möglichen Seiten im Grunde nur eine Auflistung der amerikanischen Krebsgesellschaft ( ), die besagt, was sich im Körper alles nach so und so viel Zeit erholt. Aber erholt sich denn tatsächlich alles, und kann man das so überhaupt pauschalisieren? Was begünstigt die Regeneration, was nicht? Woher weiß man, wie weit der Körper bereits in Mitleidenschaft gezogen wurde?

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Rauche selbst ganz gerne Wasserpfeife, wochenends mit Freunden vorm Feiern. Habe das bisher relativ entspannt gesehen, von wegen, wenn ich mit 30 aufhör, passt das schon. Suchtdruck habe ich keinen, rauche nicht alleine und es ist ok wenn ich auch mal ein paar Wochen nicht rauche. Auch keine Beeinträchtigung im Alltag beim Sport oder so. Soweit jedenfalls. Habe in letzter Zeit trotzdem doch häufiger Mindfuck, ob es nicht besser sei es direkt ganz sein zu lassen.
 
Da habe ich jetzt am Dienstag noch genau dieses Thema mit einem Arzt gehabt, weil meine Großmutter 30 Jahre nachdem sie aufgehört hat mit Kettenrauchen Probleme mit der Lunge hat. Kein Lungenkrebs, sondern eine Art Verjüngung der Atemwege, was sich dann durch Einnahme von Medikamenten beheben lässt. Sie ist 83.

Er sagt, dass man dies durchaus messen kann anhand der Jahre, die geraucht worden sind. Da gibt es eine Kennzahl für, die alle zehn Jahre um 1 steigt. Weiß jetzt nicht mehr genau, wie er das nannte.
Das heißt, dass die Lunge geschädigt wird, je nachdem, wie lange man bereits geraucht hat. Natürlich nicht mehr so stark, als wenn man gar nicht aufhören würde, dennoch können bleibende Schäden vorhanden sein, die sich dann vor allem im Alter bemerkbar machen.
 
Das A und O zum aufhören ist ein eiserner Wille, ohne den kann man es direkt vergessen.
Mir fehlt er,deswegen rauche ich weiter.
Sollte ich am Rauch einmal sterben, freuen sich die Erben! :D
 
Aber nicht wenn sie dir dabei zusehen müssen wie du elendig erstickst. Außer du bist ein Vollarsch dann vlt ^^
Mir fehlt der Wille auch, deswegen bin ich schon länger aufs Dampfen umgestiegen.
Konditionsverbesserung merkt man direkt und der Rest zum Thema steht entweder weiter oben oder da: https://ngb.to/threads/1879-E-Zigaretten
 
Ganz unwissenschaftlich hau ich einfach mal raus. In Maßen genossen ist (ziemlich) Alles erlaubt und unbedenklich.

Allerdings machen nicht viel der Genussmittel bereits nach recht wenig Konsum so schwerstabhängig wie Nikotin.
Bedenkt man dann auch noch die doch recht milde Wirkung von Nikotin, muss man sich doch Fragen warum man sich davon abhängig machen sollte.
Um es mal sarkastisch überspitzt zu sagen, Alkohol macht wenigstens besoffen, Heroin high und Kokain hat auch ne starke Wirkung.
Nikotin? Verglichen mit dem Suchtpotential und der damit einhergehenden Gefahr richtig krank zu werden ist das doch echt ziemlich sinnlos.
 
Wobei die Suchtgefahr auch stark Abhängig vom Alter ist. Hab ich zumindest mal so gelernt.

Wenn ich hin und wieder mal eine Zigarette rauche werd ich da nicht mal im Ansatz abhängig von. Mag aber sicherlich auch von Person zu Person unterschiedlich sein.
 
Wobei die Suchtgefahr auch stark Abhängig vom Alter ist. Hab ich zumindest mal so gelernt.

Wenn ich hin und wieder mal eine Zigarette rauche werd ich da nicht mal im Ansatz abhängig von. Mag aber sicherlich auch von Person zu Person unterschiedlich sein.

Disziplin und persönliches Suchpotential ist sicher bei jedem anders, wie man mit einer Sucht umgeht auch. Das Suchtpotential des Nervengifts Nikotin ist aber einfach extrem hoch. Auf einem Level mit Morphium oder so wenn ich mich richtig erinnere.
Das dann für sich selbst runter zu spielen spricht einfach schon für eine persönliche Sucht ;-)
 


Das hat ja nichts mit für sich selbst runter zu spielen zu tun.
Das Suchpotential bedeutet, daß ein großer teil der Konsumenten auch abhängig werden. Das sollen bei Nikotin 68% sein. Ein enorm hoher Wert. Für sich, aber auch im Verhältnis zu anderen Drogen.

Aber 68% bedeuten auf der anderen Seite dann aber auch, daß etwas jeder 3. nicht abhängig wird.
Somit eine hinreichend hohe Wahrscheinlichkeit dafür, daß War-10-ck da nicht mal im Ansatz abhängig von wird.
 
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  • #74
Hallo Jungs und Mädels,

ich melde mich mochmal zurück.

Seit vier Monaten bin ich nun auf E-Zigaretten umgestiegen.
Seit dem klappt es sehr gut. Anfang mit 6 mg Nikotin, danach niedrigste Dosis auf 3 mg runtergestuft und jetzt seit letzte Woche 0 mg Nikotin.
Im Moment klappt das noch recht gut. Bin gespannt wie das nächsten Tagen und Wochen ausgeht. Wenn ich merke, dass ich ohne Nikotin auskomme, dann werde ich so versuchen komplett aufzuhören.
 
Verhaltenssucht ist finde ich fast mehr Thema als Nikotinsucht. Ansonsten würden Nikotinpflaster bei mehr Menschen funktionieren.
Ich persönlich brauch den Druck in der Lunge, meine erste Sub Ohm Dampfe (aka Nebelmaschine) hab ich die erste Woche ohne NIkotin und ohne Entzug benutzt weil das Kratzen im Hals zu stark war.
 
Werd es jetzt auch nochmal mit einer E-Dampfe probieren. Wollte nur mal was anderes als Kangertech ausprobieren. Mal einlesen. Hatte ja schonmal für ca. ein Jahr funktioniert.
 
OT: SMOK TV12 Prince mit T10 Verdampfer auf Evic Primo 2.0 habe ich derzeit in Gebrauch und kann diese Kombi nur empfehlen!
Man sollte sich aber einen guten Vorrat an 18650 Akkus zulegen. Rotiere hier mit 14 Stück.
 
In einem anderen Thread habe ich ja auch schon etwas zum Thema Rauchen geschrieben. Ich würde auch echt gerne aufhören, aber bekomme es momentan nicht hin. Immer wenn ich Stress habe, greife ich dann doch wieder zum Glimmstengel. Hat es zufällig jemand schon mal mit Hypnose probiert? Das könnte ich mir vielleicht noch als weiteren Ansatz vorstellen...
 
Seit 16 Tagen Rauchfrei ........aber eben nicht Nikotinfrei (Nautilus(1) mit einem iStick Pico).
Sicherlich habe ich hier und da mal das Verlangen noch einer richtigen Zigarette ,aber es geht. Es waren ja nur 3-4 Zigaretten pro Tag seit dem ich Anfang August mit dem Dampfen angefangen habe.
 
@triptil:

Was mir geholfen hat, ist es zu verstehen, dass Rauchen den Stress nicht mindert, sondern diesen noch verschlimmert.
Als Raucher bist du z.B. beim Arbeiten weit weniger konzentriert und gestresster, weil du immer nur daran denkst, wann du endlich deine nächste Kippe rauchen kannst.
Das Nikotin wirkt ja erstmal entspannend, aber halt nur sehr kurz. Danach willst du wieder die nächste anzünden.
 
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