[Technik] Congstar plant Einführung der DSL-Drossel

HBfSOqOz_52479a1a00a5_Pxgen_r_1100xA.jpg Die Telekomtochter Congstar plant bis spätestens 2014 wie ihre Muttergesellschaft ebenfalls eine Drosselung des Internettarifs ab einem gewissen Datenkontingent einzuführen. Dies bestätigte ein Unternehmenssprecher von Congstar gegenüber dem FOCUS: "Wir planen die Einführung einer Datenobergrenze für Festnetzkunden." Im April diesen Jahres wurde noch , dass eine Einführung einer solchen Drosselung nicht geplant sei.

Ein genauer Zeitrahmen wurde nicht genannt, aber aus Telekomkreisen wurde bekannt, dass eine Anpassung der AGB spätestens 2014 durchgeführt wird. Zwei Jahre später soll dann die eigentliche Begrenzung des Datenvolumens umgesetzt werden. Vermutlich werden dann ähnliche Begrenzungen wie schon beim Mutterkonzern vorhanden sein.



Quelle:
 
Voll zukunftsorientiert und so, besonders da in den nächsten Jahren TV und Printmedien einen neuen Aufschwung erleben was dazu führt das die Leute viel weniger Zeit im überbewerteten #Neuland verbringen werden und zum Glück steht auch grad kein neues Video Format vor der Tür das noch größer ist als Full HD.
In Schland nix neues....
 
Da wird wohl mein Traffic nicht mithalten können.
Hab zwar eine miese Leitung mit nur ~750 kb/s Download, aber immerhin 1,42 TB diesen Monat gesaugt. Es gab auch manchmal Zeiten mit 60 GB/Tag..

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Verdammte DSL-Drossel kacke! Dennen sollen die mal in die Racks Kacken! .. Das war bestimmt wieder ein Bayrischer user der sich so eine Kacke ausgedacht hatte. Von dort kommt eh nix gutes ... nenene ich werd wohl auch welchsln müßen -.-

MfG
 
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  • #5
Ist halt die Frage, wohin man noch wechseln soll. Laut dem Bericht kam ja das Gerücht auf, das z.B. Vodafone, nach seiner Übernahme von Kabel Deutschland, jetzt auch eine Drossel plant.

Hatte erst vor ein paar Tagen so´n Klinkenputzer von Vodafone vor der Haustür (wollte erst Strom verkaufen, danach ging´s an den Internettarif) und wollte mir erklären, das 30 GB bei LTE (mit 50 MBit/s) massenhaft ausreicht, und jeder der mehr braucht sowieso nur ein illegales Zeug runter lädt. Hab ihn dann mal ausgefragt, was er denn so alles an Internetfähigen Geräten zu Hause habe (2 PCs, mehrere Handys, PS3...), ihm dann mal vorgerechnet, was die so verbrauchen, und ihn dann gefragt, ob er so einen Tarif nehmen wolle. Er hat dann das Thema gewechselt.
 
Nehmt einfach die großen Pakete mit Multimedia und so weiter, da wird nichts gedrosselt.


MfG KLDKO
 


2-Parteien-Diktatur in Deutschland.

Das hab ich schon befürchtet, das Telekom und Kabel Deutschland die einzigen Internetanbieter sein werden. Bleibt nur noch telecolumbus im Osten (wo ich wohne), hoffentlich drosseln die auch nicht.
 
Hab vor wenigen Monaten erst notgedrungen zu Congstar gewechselt. "Damals" wurde per Twitter mehrfach bestätigt das man keinerlei DSL Drosselungspläne hätte und da sicher nichts dergleichen kommen werde. Einige der Tweets sind interessanter Weise inzwischen verschwunden. Leider Gottes haben wir einen 2 Jahres Vertrag an der Backe.

Bin gespannt ob wir es schaffen aus diesem aufgrund der falschen Aussagen auf Twitter herauszumogeln da eben diese Aussagen uns dazu bewogen haben Congstar zu wählen. Auch wenn beinahe (~~) klar ist das während unserer VL keine Drosselung umgesetzt werden wird.

Welchen Anbieter kann man noch nehmen? Das wird sich wie im Mobilfunk verhalten. Einer fing damals an die Flatrates aufzugeben. Alle haben gemerkt wie gut das klappt und was damit an Geld zu machen ist und zack gab es binnen 2 Jahren keinen einzigen Anbieter mehr der keine Drosselungen in seinen neuen Verträgen hatte. Die Ausrede war exakt die gleiche wie jetzt mit dem DSL.

Am Ende ist daher leider völlig egal welchen Anbieter man wählt.

@KLDKO was in den Multimediaverträgen nicht gedrosselt wird sind die MM Inhalte der jeweiligen Anbieters, mehr aber auch nicht. Die Verträge die dann großes Traffic Kontingent haben werden, dürften für die meisten leider unbezahlbar sein, auch wenn die deutschen im europäischen Durchschnitt ein "reiches" Volk sein sollen.
 
Alternativ kann man Präventivmaßnahmen treffen und schon mal anfangen das Netzwerk der Nachbarn anzuknüpfen, den Verteilerkasten aufbrechen oder auch den OUTDOOR DSLAM gewaltsam öffnen und ein bisschen herumpfuschen :unknown:
 
Nein, ist alles leichter als gedacht - man👎 muss nur nicht so blöd sein um sich erwischen lassen :unknown:
 
Bin gespannt ob wir es schaffen aus diesem aufgrund der falschen Aussagen auf Twitter herauszumogeln da eben diese Aussagen uns dazu bewogen haben Congstar zu wählen. Auch wenn beinahe (~~) klar ist das während unserer VL keine Drosselung umgesetzt werden wird.
Wieso herausmogeln? Die Änderung der AGB (und andere Änderungen des Vertrages zu Ungunsten des Kunden) erfordert, dass man dich darüber informiert und bedarf deiner Zustimmung. Die gilt allerdings als erteilt, wenn du nicht innerhalb einer bestimmten Frist widersprichst. Bei einem Widerspruch darfst du aber damit rechnen, dass man dir regulär zum Ablauf der Mindestlaufzeit kündigt.
 
Stimmt! O2 ist ja auch noch da!
Jedoch bezweifle ich nicht das auch dieses Unternehmen geschluckt wird :coffee:
 
Ich bin jetzt zu einem regionalen Anbieter gewechselt... Ich hab zwar noch Restlaufzeit bei einem T-Com Reseller, aber bei dem Netz tut sich nichts mehr.
Mein Reseller hat zum Glück keinerlei Drosselung, aber mehr als 16mb DSL kann das T-Com-Netz nicht liefern, und ein Ausbau ist nicht geplant und wird auch als nicht notwendig angesehen (hatte da mal bei der Abteilung für Netzausbau eine Anfrage gestellt).... warum auch, wer braucht schon ordentliches Internet in Zeiten von Full-HD-Streams, alles neumodischen Krams.

Der Regionale kann mir dafür jetzt schon irgendwas zwischen 40 und 50 liefern (bei 8 bis 10mb up), ab nächstes Jahr dann wohl sogar Glasfaser mit 100mb down und 30mb up. Alles ohne Beschränkungen. Ich habe das Gefühl T-Com und ihre Tochterfirmen legen es aktiv darauf an, das ihnen der Privatkundensektor komplett wegbricht.
 
Alternativ kann man Präventivmaßnahmen treffen und schon mal anfangen das Netzwerk der Nachbarn anzuknüpfen, den Verteilerkasten aufbrechen oder auch den OUTDOOR DSLAM gewaltsam öffnen und ein bisschen herumpfuschen :unknown:
Und was bringt Dir das? Du kannst den DSLAM-Port wechseln so oft wie Du willst, die Drossel greift anhand Deiner DSL-Zugangsdaten und die bleiben immer gleich. Könntest höchstens die Zugangsdaten immer halbmonatig mit denen von $Eltern oder $Rentner tauschen.


Zum Thema:
War absehbar, dass das passiert. Ich halte eine Begrenzung prinzipell gar nicht mal für so verkert, wenn ich immer lese, dass Leute mehrere TB im Monat durchhauen oder sich gar Firmen den billigsten Privatkundenanschluss kaufen um günstig (ohne den Business-Tarif) ihre Anbindung zu haben. Das gehört in der Tat etwas eingedämmt, da die Allgemeinheit hier diese Kosten tragen muss.

Solange aber die Grenze für den Maximaltraffic so niedrig gesetzt ist, wie es nun der Fall ist, bin ich ebenfalls strikt dagegen, denn jetzt gerade kann jeder problemlos drüberkommen. Die Grenze sollte so hoch sein, dass sich ein normaler Kunde, der Surfen/Youtube/Facebook/etc. macht, keine Gedanken über den Traffic machen muss. Alles andere ist Blödsinn und versetzt uns nur in die Stein-Modem-zeit zurück.


Grüße
Thomas
 
sich gar Firmen den billigsten Privatkundenanschluss kaufen um günstig (ohne den Business-Tarif) ihre Anbindung zu haben. Das gehört in der Tat etwas eingedämmt, da die Allgemeinheit hier diese Kosten tragen muss.

Au ja... die Heinis habe ich immer auf Arbeit - gerade im Störfall. Regel Entstörzeit beim Privatkunden Anschluß sind 72 Stunden. Verklicker das mal den "Geschäftskunden", das sie drei Tage lang nicht telefonieren/Surfen können... XD
 
Zum Thema:
War absehbar, dass das passiert. Ich halte eine Begrenzung prinzipell gar nicht mal für so verkert, wenn ich immer lese, dass Leute mehrere TB im Monat durchhauen oder sich gar Firmen den billigsten Privatkundenanschluss kaufen um günstig (ohne den Business-Tarif) ihre Anbindung zu haben. Das gehört in der Tat etwas eingedämmt, da die Allgemeinheit hier diese Kosten tragen muss.

Dass Geschäftskunden Privatanschlüsse kaufen, das finde ich echt daneben. Sollte unterbunden werden.

Aber warum sollte der Privatkunde seine Leitung nicht ausnutzen? Warum muss beschränkt werden? Weil Omi halt nur online shoppen geht und e-mails abruft? Dafür sollen also diejenigen, die ihre Leitung ausnutzen, jetzt bluten? Es ist ja nicht so, dass die Leitung nur für illegale Dinge genutzt wird. Maxdome, MyVideo, Youtube, Streams der TV Sender, Online Radios, Skypen... das ist alles legal, frisst aber bei täglicher Benutzung auch eine Menge. Aber dafür bezahlt man schließlich eine Flat.
 
Die Drosselkom verkauft Flatrates und beschwert sich dann, wenn sie jemand nutzt...
Sollen sie doch Volumentarife verkaufen und es auch so nennen.
Das Problem ist wiedermal, dass es offenbar keine echte Konkurrenz gibt.

Solche Beschränkungen wie 100GB/Tag bei Kabel Deutschland (oder irre ich mich da?) finde ich noch halbwegs akzeptabel, aber <100GB für einen Monat ist eine Frechheit.

Wenn da alle nachziehen ist Deutschland nicht nur mehr in ländlichen Regionen ein digitales Entwicklungsland.
 
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