[Sonstiges] EU beschließt neue Acrylamid-Richtlinie

[TABLE="width: 100%, align: left"]
[TR]
[TD]
french_fries_salt_food-698965.jpg
[/TD]
[TD] Ab Mittwoch müssen Restaurants, Imbissbuden und Bäckereien sich an einer neuen Acrylamid-Richtlinie orientieren, die zu dunklem Brot und zu stark gebräunten Pommes-Frites Einhalt gebieten soll. Auch soll in der Produktion von z.B. Pommes-Frites die Herstellung so angepasst werden das bei sachgemäßer Zubereitung zu Hause die krebserregenden Acrylamide nicht bzw. nur in sehr geringen Mengen entstehen können.

Um dies zu erreichen soll in diversen Produkten wie Brot und z.B. Keksen der Zukergehalt und in Produkten wie Pommes-Frites der Stärkegehalt gesenkt werden.

Verbraucher müssen sich angeblich aber keine Sorgen machen nur noch labbrige Pommes in die Tüte zu kommen. Hersteller, die auch früher schon auf die Qualität ihrer Zutaten und eine korrekte Zubereitung geachtet haben, sollten mit dem neuen Gesetzt wenig probleme bekommen laut Armin Valet, Sprecher für den Bereich Ernährung und Lebensmittel bei der Verbraucherzentrale Hamburg.

Quelle [/TD]
[/TR]
[/TABLE]
 
Zuletzt bearbeitet:
@Bruder Mad: Das ist noch nen ganz anderes Problem, da jammern zu viele Leute über Kosten und Planungsänderungen etc., die Stromkonzerne reden sich raus und am Ende bekommen sie es von der Bundesregierung wieder vorn und hinten reingeschoben. Daher würd ich auch die ganze Bande wegen Hochverrats aufhängen. Aber mich macht hier ja keiner zum Diktator... :p
 
Eigentlich haben wir momentan keine wirklich funktionierende Alternative zum Atomstrom. Der ist zumindest *erst mal* sauber. Mit den Brutreaktoren hätte man sogar einen Großteil des Abfalls vermeiden können afaik.
Und wir müssten nicht Strom sparen, damit die Kohlekraftwerke nicht die Umwelt verpesten. Und somit auch nicht bei der Herstellung heikle Leuchtmittel nutzen.
 
Ach, die bekommen hier doch nicht mal die Stromtrassen von den Offshore-Parks in der Nordsee bis runter nach Süddeutschland hin.

Ganz ohne Ironie:
Das liegt am Föderalstaat:
Etwas, dass für alle gut ist, wird von den Bayern blockiert.

Eigentlich ein großes Für EU Argument.
 
@darksider3:
Nun, ich vermute das liegt am frühkindlichen Weißbiergenuss.

Mir ist es schon Graus, dass die CSU als Landespartei im Bundesparlament sitzt und auch noch den Innenminister stellen darf.
Ein CSU Minister wird immer das Wohl Bayerns vor das Wohl Deutschlands stellen.

In meinen feuchten Träumen haben sich die CDU und CSU auch geschieden und sie ist zurück unter die 5% gefallen.
Liegt übrigens auch daran (imo) das die CSU soweit nach rechts gerutscht ist: Wären sie das nicht, hätte sie Gefahr gelaufen in Bayern unter die 35% zu rutschen, die sie ca. brauch um in den Bundestag zu kommen.
 
Liegt übrigens auch daran (imo) das die CSU soweit nach rechts gerutscht ist: Wären sie das nicht, hätte sie Gefahr gelaufen in Bayern unter die 35% zu rutschen, die sie ca. brauch um in den Bundestag zu kommen.
Das macht es IMHO nicht besser :ugly:
An mir liegts nicht... ich wähl die Arschgesichter nicht.
Same, aber ich wohn auch nicht in Bayern! :beer:
 
Warum ist es eigentlich immer Bayern, das derart negativ auffällt?

Das ist genetisch.

Die Bayern sind die Nachfahren derjenigen Karthager, die bereits damals dermaßen quer geschossen sind, daß Hannibal sie auf dem Weg über die Alpen zurückgelassen hat.
 
Scheint allerdings irgendwie nicht auf sonderlich große Akzeptanz zu stoßen. Genauso wenig wie als Treibstoff für PKW. Fragt sich dann, warum das so ist.
 
Eine Alternative wäre den überschüssigen Strom aus Windrädern für Elektrolyse zu benutzen. Den gewonnen Wasserstoff kann man dann zwischenspeichern und bei Bedarf wieder zu Strom verfeuern. Klappt aber leider nur in Küstennähe, da haben wir wieder das Bayernproblem mit den Stromtrassen.
Info:
 
Da gibt es auch noch weitere Möglichkeiten. Wasserstoff zusammen mit CO2 zu Methan und Sauerstoff zu prozessieren (P2G), und das Methan ins Erdgasnetz einzuspeissen.
Die Speicherkapazität des Erdgasnetzes ist echt gigantisch. Und die Übertragungskapazität würde für die komplette Versorgung des Südens (Strom & Wärme) problemlos ausreichen.
 
Mal ein paar Fakten, als Brennstoff für das Thema:


Gas , Wind und Kern machen je ca. 12% der Erzeugung aus.

Braun- und Steinkohle sind mit 23% und 17% die beiden größten.

Gerechnet kommen wir auf 76

Komplett aufgeschlüsselt.
23,1% Braunkohle
17,2% Steinkohle
13,1% Kernenergie
12,4% Gas
12,1% Wind
6,9% Biomasse
6,1% Sonstiges
5,9% Photovoltaik
3,2% Wasser
------------
100% 648,3mrd kWh

Dazu:



Dazu noch interessant: Heizwert (MJ/Kg).
Kohle (variiert nach Sorte) 30 für Stein bis 10 Rohbraunkohle)
Erdöl 42
Heizöl/Diesel 41
Benzin 40
Methan 50
Acetylen 50
Propan 46
Butan 45
(Wasserstoff 120)

Moral von der Geschichte:
Aus Gas bekommt man bei gleicher Menge mehr raus.

Warum das bei Autos nicht so geil ist:
Transport, Benzin und Diesel sind ziemlich sicher zu transportieren.
Gase sind da eher unhandlich und der leicht erhöhte Brennwert rechnet sich kaum mit dem Aufwand.


Wenn wir überproduzieren, würde ich auch kurzfristig auf bestehendes Atom.
mittelfristig auf Gas und langfristig auf erneuerbar setzen.

Selbst wem die Umwelt egal ist, sollte den Nutzen der Unabhängigkeit erkennen.
Wind muss man eben nicht von den Russen kaufen.

Bei Atom wird mir kodderig, da sich in letzter Zeit die "Vorfälle" häufen.
Ich hätte nix gegen Atommeiler, wenn die vernünftig in Schuss gehalten, Saniert und kontrolliert werden.
Das ist durch den ganzen Hickhack mit Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg leider nicht der Fall.
 
Bei Atom wird mir kodderig, da sich in letzter Zeit die "Vorfälle" häufen.
Das kenn ich irgendwo her. Leibstadt (1984), Gösgen (1979) , Beznau (1969) und Fessenheim (1977) sind alle weniger als 50km von mir entfernt. Lebe praktisch im Zentrum des Nuklearmuseums.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben