Programm u. Format für OS-übergreifende Backups

gender

gend♀r mich nicht v♂ll
Registriert
18 Dez. 2017
Beiträge
13
Hi,

die Frage ist total simpel.
Und nachgedacht hab ich auch nicht groß (Ihr sollt also meine Hausaufgaben machen ;P, ach, haalt, heute is ja schon der 2.te April ...)

Ich möchte gerne Backups machen, die ich notfalls auch mit anderer Hardware/ Software/ Betriebssystem(Linux) wieder 1:1 lesbar machen kann.

... und zwar denk ich mir das, so daß ich unter Windows mit einer Oberfläche (GUI) ein paar Ordner auswähle,
und die dann nicht gespiegelt/kopiert, sondern in auf ner z.B. ext. Festplatte 1 Datei gespeichert werden.
Einmal manuell reicht. Tägliche/wiederholende Ausführung durch unnötig.

Einige Backupprogramme verwenden da proprietäre Formate oder allenfalls den ZIP-Algorithmus, seltenst aber sogar 7zip.
Eigene Speicherformate sind aber unpraktisch, wenn man mal unabhängig vom Hersteller wieder daran möchte.
ZIP Format speichert nicht immer korrekt das Ordner-Datum mit. (je nach beim Programmieren eingebundener Lib)
Das 7zip Format- speichert zwar alles, allerdings dauert das Auslesen auch sehr viel länger. (selbst bei Kompression 0) wegen des Auslesens des Dateibaumes.
Gut wäre auch, wenn per default bereits komprimierte Dateien (7z,RAR, jpg ,mp3,mp4) nicht nochmals komprimiert würden.

Bisher hab ich zuletzt das ISO-Format benutzt. (vormals, RAR/7z, dann 7zip-ZIP)
Allerdings ist das etwas umständlich zu erzeugen. Der Vorteil davon war daß man nicht temporär entpacken, sondern das direkt so zurückspiegeln konnte.
Die Programm-Oberflächen die es gibt, enthalten aber alle Fehler im GUI und werden da leider trotz mehrfachem Bitten (und sogar Bezahlen) nicht mehr verbessert.

Es gibt zwar
Backup4all
Easeus Todo Backup (6 Monate "Home Version")
TrueImage (etwas fett oder?)
aber so dolle sind die alle nicht.

Anforderungen:
  • nicht nötig: tägliche Spiegelung/ Kopieren
  • unter Win/Linux lesbares Format (gut: .ISO , ...... zip°)
  • zeitlich unbegrenzt
  • möglichst kostenlos
  • sinnvoll gestaltetes GUI

°= wenn das Ordnerdatum korrekt gespeichert wird!
Besser wäre ISO, wo das Entpacken der Daten und auch des Verzeichnisbaumes wegfällt.
 
Bisher hab ich zuletzt das ISO-Format benutzt. (vormals, RAR/7z, dann 7zip-ZIP)
Allerdings ist das etwas umständlich zu erzeugen. Der Vorteil davon war daß man nicht temporär entpacken, sondern das direkt so zurückspiegeln konnte.
Auch bei RAR- und ZIP-Archive muss man nichts temporär entpacken und kann das gewünschte direkt zurück spielen. ISO ist im diesem Sinne auch nur ein Archiv, dass allerdings von neueren Windowsen wie ZIP direkt unterstützt wird.

Und wenn dich das entpacken so stört, lege im Backup die Dateien doch 1:1 im Dateisystem ab.


PS: Wozu ist das Ordnerdatum so wichtig?
 
/

/

Eine der anderen Backup-Lösungen von dieser Liste:

Einmal manuell reicht. Tägliche/wiederholende Ausführung durch unnötig.
Warum genau? Ist dir möglicher Datenverlust wichtig?
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #4
erstmal Danke für die Antworten.

Auch bei RAR- und ZIP-Archive muss man nichts temporär entpacken und kann das gewünschte direkt zurück spielen. ISO ist im diesem Sinne auch nur ein Archiv, dass allerdings von neueren Windowsen wie ZIP direkt unterstützt wird.

Und wenn dich das entpacken so stört, lege im Backup die Dateien doch 1:1 im Dateisystem ab.


PS: Wozu ist das Ordnerdatum so wichtig?

1:1 wäre "Syncen"/ Kopieren.
Mit 1:1 fiele auch das proprietäre Archiv-Format von Shareware-Software flach. (Easeus gibt ne 6 Monats Promo-Programmlizenz, die normale Trial läuft nur ein paar Tage, klar Kaufversion gibt's vielleicht schon für je 12 Monate. "Lebenslanglizenz" - war "1999")

OK, stimmt - das Entpacken ansich ist bei allen Archiven (Zip, RAR, ISo, usw.) dasselbe.
Beim normalen 1:1-Zurückspielen gewinnt sogar WinRAR, weil es auch gleich sämtliche Berechtigungen, Benutzerrechte[?!] usw. setzt.
1:1 hin- und zurückklatschen, macht es mit der größten Sorgfalt (7z arbeitet auch sorgfältig, setzt aber jene Berechtigungen und Datenströme nicht) ... und
ZIP - je nach Impementierung (die von WinRAR/7zip sind schon die in der Hinsicht genauesten/besten auf dem Markt) unterschlägt ZIP auch schon mal beim Auspacken das Change-Ordnerdatum, weil das nicht so genau gespeichert wird. Den anderen beiden passiert das nicht.

Was ich eigentlich meinte und nicht geschrieben hatte ...
und manche Implementierungen achten da überhaupt nicht drauf ...

Das, worum ist mir geht ist, daß man ISO-Dateien einfach als Laufwerk mounten kann. Das geht mit einigen Tricks zwar auch mit ZIP und RAR/7z, aber da muß dann jedes Mal der Bereich oder bei Packmethode "solid" - das ganze Archiv für 1 Datei durchlaufen und temporär entpackt werden. Im schlechtesten Fall braucht man bei denen zum Entpacken nochmals 100% temporären Speicher, solange das "Image"(archiv) gemountet ist. Und sogar wenn man nur 1 Datei zurückkopiert.
Bei iso-Archiv fallen da keine temprorären Dateien an.

Das Ordnerdatum (v.a. LastChanged) gibt mir beim Wiederherstellen / Browsen der Archive und darin enthaltnen Ordner eine zeitliche Orientierung.
Während LastChanged teilweise noch von einigen "ZIP" implementierungen umgesetzt wird, ist denen gar "Created" oft ganz unwichtig. (da kommt dann einfach das aktuelle)

Aber sagen wir mal so ... wenn später alle Ordner: LastChanged 29.03.2018, 29.03.2018, 29.03.2018, 29.03.2018, 29.03.2018, 29.03.2018, 29.03.2018 hätten, könntest Du die Ordner gar nicht mehr auf oder absteigend sortieren, sondern müßtest rein am Namen unterscheiden, welcher Inhalt darin wann verändert/ welcher Ordner wann erstellt sein könnte.
Falls man z.B. verschiedene Versionen erstellter PDFs in getrennten Ordnern hatte.
In jedem billigen Dateibrowser kann man mittlerweile die Ordner nach Verändert oder Erstellt anzeigen lassen.
Falls beim "Archivieren" aufgrund fehlerhafter /schlampiger Implementierung darauf verzichtet wurde, das mitzusichern - fällt die Möglichkeit dieser Suche flach.
Klar, verfügt heutzutage jedes OS über eine Datei-Suche mit zahlreichen Kriterien oder sogar Tagged/Volltextsuche. Aber das ginge ja auch schneller, wenn die Implementierung das einfach berücksichtigen würde.

/

/

Eine der anderen Backup-Lösungen von dieser Liste:

Warum genau? Ist dir möglicher Datenverlust wichtig?

Du meinst sicher Datenverlust un-wichtig?!
nunja, ich weiß, manche spiegeln täglich mehrmals. Beruflich und privat. und haben zahlreiche NAS, etc.
Ich muß von ner Platte erstmal ein komplettes Image sichern. Dann sichten/ausmisten.
Aber -
leicht vorsortiert, damit man ungefähr weiß, welches Image man öffnen muß (TVmitschnitte, mp3s, Dokumente, Fotos....Downloads)

mhh, ja, da sind viele Kommandozeilen (ginge auch, aber ein bißchen GUI wäre doch nicht schlecht) Syncing Tools.
Das ist aber eher Spiegeln.
Dabei wird glaub ich nicht alles in 1 Datei je Vorgang gepackt, sondern 1:1 kopiert (unter Linux sicher mit Original-Ordnerdatum)
Unter Windows ist das denke ich Glückssache - je nach Implementierung. Ich glaube TAR setzt unter Windows auch immer nur das aktuelle Datum. ...

Aber dann hab ich 600.000 Dateien auf dem andern Datenträger. (OK, da ist sicher jederzeit voller Suchzugriff möglich.)
Allerdings - nicht unveränderbar. .... und eben so viele Dateien. Hätte gerne nur "1" Archivdatei, mountbar, viel Datei/Ordner-Infos. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe die Problematik nicht. Phre4k hat die passenden Tools geliefert.
Wendung einzelne Dateien willst kombiniere das mit einem tar. Willst du komprimieren dann schalte das dahinter.
GUIs gibt es. Willst du flexibel deinen Sonderfall abbilden nimm die cli.
Einmal zusammenhacken und gut ist.
 
mhh, ja, da sind viele Kommandozeilen (ginge auch, aber ein bißchen GUI wäre doch nicht schlecht) Syncing Tools.
Das ist aber eher Spiegeln.
Du möchtest doch aber auch spiegeln, oder nicht?

Dabei wird glaub ich nicht alles in 1 Datei je Vorgang gepackt, sondern 1:1 kopiert (unter Linux sicher mit Original-Ordnerdatum)
Korrekt.

Unter Windows ist das denke ich Glückssache
Nö.

TAR setzt unter Windows auch immer nur das aktuelle Datum. ...
Ist das so? Schön. Habe tar aber gar nicht erwähnt ;)

Aber dann hab ich 600.000 Dateien auf dem andern Datenträger. (OK, da ist sicher jederzeit voller Suchzugriff möglich.)
Cool, oder?

Allerdings - nicht unveränderbar. ....
[kw]chmod 550[/kw]

PC Welt – Windows für Noobs schrieb:
Und so geht's: Wechseln Sie im Windows-Explorer in den Ordner, in dem die Datei gespeichert ist, die Sie schützen wollen. Klicken Sie sie mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie im daraufhin erscheinenden Menü den Punkt „Eigenschaften“. Im zugehörigen Fenster schalten Sie auf der Registerkarte „Allgemein“ mit einem Mausklick das Attribut „Schreibgeschützt“ ein und bestätigen die Einstellung mit einem Klick auf „OK“.

und eben so viele Dateien. Hätte gerne nur "1" Archivdatei, mountbar, viel Datei/Ordner-Infos.
Du kannst auch Ordner in Laufwerke mounten. Warum man sowas tut entzieht sich meinem Vorstellungsvermögen, aber es ist möglich. Was meinst du mit "viel Datei/Ordner-Infos"? Welche Infos hast du denn in einer ISO-Datei, die du im Dateisystem nicht hast?
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim normalen 1:1-Zurückspielen gewinnt sogar WinRAR, weil es auch gleich sämtliche Berechtigungen, Benutzerrechte[?!] usw. setzt.
Vorausgesetzt das wurde ins Archiv übernommen und man lässt das wiederherstellen.


Das, worum ist mir geht ist, daß man ISO-Dateien einfach als Laufwerk mounten kann. Das geht mit einigen Tricks zwar auch mit ZIP und RAR/7z, aber da muß dann jedes Mal der Bereich oder bei Packmethode "solid" - das ganze Archiv für 1 Datei durchlaufen und temporär entpackt werden. Im schlechtesten Fall braucht man bei denen zum Entpacken nochmals 100% temporären Speicher, solange das "Image"(archiv) gemountet ist. Und sogar wenn man nur 1 Datei zurückkopiert. Bei iso-Archiv fallen da keine temprorären Dateien an.
Temporäre Dateien hatte ich bei WinRAR selbst beim Entpacken einer einzigen Datei aus einen soliden Archiv noch nie. Lediglich bei Drag & Drop gibts temporäre Dateien, aber das sind dann auch nur jene die von der Aktion betroffen sind.
 
Du kannst mit
eine virtuelle Festplatte erzeugen.

Diese lässt sich sowohl unter Windows als auch unter Linux als ganz normale Festplatte mounten.
Verhält sich im Prinzip dann wie eine echte Festplatte.

Das Tool kann das über einen Aufgabenplaner und per Command-line automatisiert 1x im Monat oder so machen oder auch per Gui von Hand.
Zumindest unter Windows 10 und sicherlich auch unter Linux lässt sich eine VHD auch Read-Only Mounten.
 
Zurück
Oben