Sicherer Job, keine Chance

@tschangoo:
3,5 bis 4 Jahre sind ein überschaubarer Zeitraum.

Bei Studium in einer Behörde wirst du idr. verbeamtet.
Das bietet viel Sicherheit, aber hält dich auch gefangen.

Wenn du erst mal Beamter bist, hast du einen Job auf Lebenszeit sicher, der auch nicht schlecht bezahlt wird.
Es kommt allerdings auch mit dem Abstrich der Bindung/Verpflichtung und du bist auch Deutschlandweit versetzbar.
In wie weit du um die Verbeamtung rum kommst, dich beurlauben lassen kannst und was du zurück zahlen musst, solltest du selber nachschauen.
Die Regulierungen dazu sind nicht einheitlich und variieren von Tätigkeit zu Tätigkeit.


Die Entscheidung, besonders im Bezug Familie/Freundin/Kinder musst du am Ende natürlich selber treffen.

Edit:
Ich werd mal versuchen Kontakt zu meinen alten Mitschülern zu bekommen, eventuell kommen da noch Informationen bei rum, verspreche kann ich nix - ist ne weile her.

Edit2:
Schon mal darüber nach gedacht dich anders fort zu bilden?
Wenn du in deinem Job ein Ende erreicht hast, aber damit nicht zufrieden bist, gibt es noch mehr Möglichkeiten.
z.B. Ein Fernstudium, bzw. ein Aufbaustudium, oder eine andere Fortbildung, welche dich nicht gleich komplett raus reißt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es kommt allerdings auch mit dem Abstrich der Bindung/Verpflichtung und du bist auch Deutschlandweit versetzbar.

So einfach ist das mit der Versetzung nicht. Zumal auch immer erst Freiwillige gesucht werden,, wenn's woanders mal eng ist personell.
(Freiwillig macht sich in der PErsonalakte aber ganz gut ;) )

Und es gibt es da noch den Unterschied zwischen Landes- und Bundesbehörden, zum anderen fließen da Sozialpunkte mit ein.
Also Ehepartner, minderjährige Kinder, Pflegebedürftige, etc.
Klar, in eine nahegelegene Behörde, z.B. in der Nachbarstadt, das könnte durchaus sein.
 
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  • #23
Ich werde auch mal schauen, ob ich jemand finde, den ich zu Tätigkeiten im Finanzamt befragen kann.

Das mit der Verbeamtung ist auch noch nicht sicher. Kann gut sein, dass es an gesundheitlichen Einschränkungen hängen bleibt. Habe gehört die wären da sehr restriktiv, je nach Arzt den man erwischt.

Momentan tendiere ich zu der Ausbildung. Erstens will ich aus meinem momentanen Rahmen irgendwie ausbrechen, meine Freundin nervt mich auch irgendwie und ich will etwas anderes sehen. Ist wohl ne Middlifecrisis^^.
 
Ich würde mich mit vielen Leuten unterhalten und versuchen fstzustellen, ob das mit dem Finanzat was für Dich ist. Ich habe sowohl in der Verwaltung als auch in der Privatwirtschaft gearbeitet, da gibt es große kulterelle Unterschiede, die ich nicht klein reden würde.

Wie sieht es denn mit der Sicherung Deiner bisherigen Tätigkeit aus? Zum Beispiel Ersthelfer, Brandhelfer oder Ausbilderschein? Hat man eine solche Zusatzqaulifikation, steigert man seinen Wert ganz beträchtlich und der Arbeitgeber überlegt zweimal einen zu kündigen.

Du hast gesundheitliche Probleme erwähnt, wie siet es mit einer Schwerbeschädigungsstufe aus?

Viel Erfolg!
 
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  • #25
Ich bin als Schwerbehindert eingestuft. Bin aber deswegen schon Jahre nicht mehr krank gewesen. Naja muss ich abwarten was der Arzt dann sagt.

Mein bisheriger Arbeitsplatz ist absolut sicher. Das ist ja nicht das Problem. Ich versuche mich mal umzuhören, vllt bekomme ich Kontakt zu jemandem der beim örtlichen Finanzamt arbeitet.
 
Du brauchst zwar bei einer Bewerbung die Schwerbehinderung nicht angeben, aber -hey- das ist das Finanzamt.
(Soll heißen, die können eh alles sehen :D)

Allerdings muss so eine große Behörde auch ihre Prozentzahlen an Schwerbehinderten einhalten.
Das einzige, was alle etwas nervt sind die 5 Tage TU die jemand ab 50% mehr bekommt.

Ansonsten würde ich sagen: Trau dich.
 
Pol.Führung und so was musste eh abliefern bei der Bewerbung.
Und so'n Schufadings macht eh jeder AG und Facebook-Sauf- und Absturzfotos suchen sowieso.

Alles andere wird man nie erfahren. Man ist ja an Gesetze gebunden, nicht wahr? ;)
 
Was ich nicht verstehe... Warum sieht man sich bei 1h Fahrzeit nicht täglich und muss umziehen und eine Fernbeziehung führen??
 
Ist Offtopic. Wäre evtl einen neuen Thread wert.
1h Fahrzeit jeden Tag würde ich auch nicht machen. Ist das in DE so normal?
 
Äh, geh mal von je einer halben Stunde hin und zurück aus. Wo ist da das Problem?
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommst du da überhaupt nicht weit...
 
Auch 1h einfach ist nicht viel - in meinem Bereich dürften das 20-30% der Kollegen machen.
Gerade mit öffentlichen ist das ja auch keine Tote Zeit. Dank Internet und genug elektronischer Geräte kann man die Zeit für fast alles Nutzen.

Der eine liest statt am Frühstückstisch seine Tageszeitung, der nächste Surft im Internet... Das was man sonst daheim am Sofa macht.
Bin fast 10 Jahre lang 1h rein Zug gefahren + zum Bahnhof etc. - jetzt nur 20min Tür:Tür zu haben ist deutlich flotter das ist klar - aber hat auch Nachteile.

1h einfach im Auto würde ich aber z.B. nicht machen - da finde ich dann auch 30min schon grenzwertig.
 
Also ich hatte in Stuttgart und jetzt in München immer 1 h Wegzeit einfach, seit also über 7 Jahren :eek:
Mehr würde ich auch nicht wollen, aber es geht, weil man in den Öffis lesen oder Musik hören kann.

Um München rum kenne ich auch einige, die bis zu 2 1/2 h einfach mit den Öffis fahren. Verrückt, aber wenns den Leuten gefällt :unknown: Dafür wohnens günstiger und sind schneller in den Alpen.
 
Wenn du - wie hier im Pott - schon 20 Minuten auf die nächste BAhn/den nächsten Bus warten musst, relativiert sich das.
Und eine Stunde auf der A40 bringt dich auch nicht allzu weit unter Umständen... :D
 
Bei uns bist du in 1h schon recht weit. (Je nach Bundesland) Deswegen auch meine Frage.
(Ich fahre ja auch 1h/Rcihtung zur Arbeit - aber nur 1x/Woche)
 
1h Pro Fahrt finde ich an der oberen Grenze des Rahmens.
Liegt eventuell daran, dass ich aus nem Vorort komme und daher eh an Fahrzeiten und Anschlusswarten gewöhnt bin.
1h Auto ist eventuell noch mal was anderes als 5 min weg, 20 min fahren, 5 min weg, 5 min warten, 20 min fahren, 5 min weg. Das fühlt sich halt durch den Wechsel kürzer an.
 
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  • #38
Also eine Stunde mit dem Auto, würde das bei mir bedeuten. Einfache Wegstrecke. Dies ist mir persönlich zuviel um dies jeden Tag zu fahren. Daher Fernbeziehung.
Wenn ich dann in der Uni bin, wären es 3,5h Fahrzeit. Das macht die ganze Sache schon schwierig.


Die ganze Sache ist daher immer noch nicht entschieden.
 
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