Passt der (alte) Lüfter zu dieser (neuen) CPU?

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  • #21
Mir ist bewußt, dass das mit der Umgebung (Case) zu tun hat, aber in wie weit sich etwas erhitzt, zum Beispiel die Kühlkörper des Lüfters, und damit einbezogen die "Gesamtwärme" steigt, weiß ich nicht.
Ist aber auch ziemlich wissenschaftlich.

Also gibt es immer nur ein, ein Teil kann nur so kalt sein wie seine Umgebung, plus die Wärme, die es "aufnimmt" im Gegenzug? - Wenn ich 30 Celsius umgebung habe, aber ein 60 Celsius spender, wird das Teil maximal wie heiß?
Und ja, da kommt wohl auf Luftstrom und Bewegung innerhalb zu tragen.

Aber das Case was ich hier habe, hat einen großen "in" Lüfter.

Aber man heizt ja auch gerade im Winter, oder im Sommer, wo die Außen-/ Zimmertemperatur höher ist versucht man zu kühlen, auch wenn das hier weniger einspielt. Ich würde vom "maximum" ausgehen, wenn wir es 30 Grad draußen haben, im Zimmer sind es 40 Grad... wie warm oder kalt bleibt ein Lüfter, wohl nicht deutlich weniger, aber auch nicht mehr?

Schon komisch, in solchen extremen zu denken, sagt aber natürlich nicht aus, ob der Lüfter das bei 45 Grad "Außentemperatur" schafft und wie sich die Wärme direkt entwickelt und überträgt.

Wird mir persönlich aber auch zu sehr wissenschaftlich :D
 
Der "Brocken Eco" ist schon ein recht großer Kühler im Vergleich zu Stock, wenn du nicht übertaktest, sollte der locker reichen.

Mach' doch einfach mal einen Burn-In-Test und schau, wie aktuell der ΔT-Wert ist. Vergleich' das dann mit Tests zum Brocken Eco.

. Leider haben sie die Umgebungstemperatur nicht angegeben – wenn die PCGH-Leute halbwegs wissenschaftlich arbeiten sind das 25°C.

Dein i7 4790K hätte 88W TDP.

Mit Pech drosselt jede CPU bei 40°C im Sommer, daher kauf' dir einfach ne Klimaanlage ;)

@theSplit: Die Drossel kommt AFAIK erst über 65°C zum Tragen, davor dürftest du fein raus sein.

Quelle? Ich hatte mal was mit 80°C im Kopf, aber das ist ja bei jeder CPU unterschiedlich. Warum eigentlich?
 
Zuletzt bearbeitet:
@phre4k: Quelle Erfahrung - kann sein, dass das mal für nen Celeron damals die Temperatur war, weil ichs da nachgeschaut hab, ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr. Drunter dürfte die Drossel aber nicht liegen, 60°C ist relativ normal für ne hohe Auslastung.

Warum die Abregelung unterschiedliche Schwellen für unterschiedliche CPUs hat, kann ich nur vermuten. Zum Einen kann es sein, dass die Temperaturfühler an verschiedenen Stellen liegen, die tatsächliche Kerntemperatur daher mehr oder weniger vom angezeigten Wert abweicht, zum Anderen kann es auch die Empfindlichkeit des Einbettmaterials sein. Bei nVidia gab es mal Reihen, die im Normalbetrieb ihre 120°C geknackt haben, unter Belastung bist du dann gern bei 140°C gewesen (die GeForce 5700 GTS war da so ein Fall). Das war den Chips aber egal, (in-)offizielle Aussage zur Reparatur kalter Lötstellen war: Bei 130°C für ne halbe Stunde in den Backofen.
 
Ich hatte mal was mit 80°C im Kopf, aber das ist ja bei jeder CPU unterschiedlich. Warum eigentlich?
Richtig, es sind 82°C direkt im einzelnen Kern. Die andere Temperatur ist 71, irgendwas in der CPU am Heatspreader. Erreicht ein Kern die 100°C ,wird einfach ausgeschaltet.
Der 4770/4570 wird direkt in den Kernen einfach wärmer als der 4790 ........ist wohl dem anderen Chipdesign geschuldet. Kurz, der 4790 wird nicht drosseln
Die 65°C beziehen sich auf die alten mobilen AMD-CPUs mit dem "Q"
 
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  • #25
Schöne Erklärung und hilft ja schon weiter. die genauen Zahlen hatte ich selbst nicht im Hinterkopf. Aber das ist schon eine sehr gute Information.
Interessant wäre natürlich, wie sich die Wärme entwickelt, also "ausgehend" von innerer Gehäusetemperatur und dann wie die Cores bei einem möglichen "Stresstest" (CPU-Z/Burn?) laufen.

Wobei, nen gutes Tool zur Ermittlung der Temperaturen kenne ich aktuell unter Windows nicht (mehr), aber da sollte kurzes suchen schon Abhilfe schaffen. :)
 
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