Bundestagswahl 2017

Wie wird sich die SPD-Basis entscheiden?

  • Ja zur GroKo

    Stimmen: 10 34,5%
  • Nein zur GroKo

    Stimmen: 19 65,5%

  • Umfrageteilnehmer
    29
  • Umfrage geschlossen .
Man hat die Uhr danach stellen können:

Welche Rolle spielt SPD-Chef Martin Schulz in einer möglichen GroKo? Nach SPIEGEL-Informationen zeigt er sich intern entschlossen, Minister zu werden. Auch Horst Seehofer ist prinzipiell bereit fürs Kabinett.
Sowohl SPD-Chef Martin Schulz als auch der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer streben einen Posten im Bundeskabinett an. Vor dem Hintergrund parteiinterner Appelle, er solle auf ein Ministeramt verzichten, hat Schulz nach SPIEGEL-Informationen gegenüber mehreren Mitgliedern der Parteispitze zu verstehen gegeben, dass ein Verzicht für ihn nicht infrage komme.
So eine _maximale_ Verarsche..
Schulz erteilt einer neuen GroKo eine klare Absage.
Schulz bietet Merkel an, Ministerin in seinem Kabinett zu werden.
Schulz lehnt es ab, in ein Kabinett unter Merkel einzutreten.

Ergebnis:
GroKo. Mit Schulz. Als Minister. Unter Merkel.

Was für eine unglaubliche Witzfigur.
 
Ist eben ein Wasch-, äh, Martinslappen :cool:

Die Politiker fallen nie durchs soziale Netz, die fallen auf alle acht Standbeine, die sie sich während ihrer Ministerzeit zulegen.
Zuletzt hatten wir Pofallala und die entmachtete, traurige Hannelore Kraft.

Wer große Posten in der Politik hatte, bekommt große Posten in der Wirtschaft.
Also ist das irgendwie so eine Art Rentenversicherung :D
 
Es kommt ja noch der SPD-Mitgliederentscheid.
Dann werden vllt. nicht Posten sondern Wahlzettel verteilt. :T
 
Wenn, dann wohl das Außenministerium.
Egal ob umstritten oder teilweise schon gehaßt, hier macht das Amt den Mann, und man kann ohne großes Zutun vom Politiker zum Staatsmann werden.

Da kann die Politik diesmal wohl diesmal gar nichts dafür, sondern die Tagesschau*.

*bzw. sich visuell beeinflussende Wähler
 
Rein von der Logik her kann es nur das Außenministerium sein.

Er hat mächtig viele Kontakte im EU-Parlament, auch durch seine lange Mitgliedschaft und Präsidentschaft, die andere nicht haben.
Merkel wäre ja schön blöd, wenn sie die nicht nutzen würde. Ihr Oettinger kann da lange nicht mithalten.

Und hier es ist ja auch Tradition, wenn auch nicht festgeschrieben, dass der/die Außenminister/in auch Vizekanzler/in ist.
Das wird vermutlich auch mit eine der Bedingungen vom Martinslappen sein. Wenn auch unausgesprochen und nur angedeutet.
 
Das GG sieht einen "Vizekanzler" nicht vor, sondern spricht davon, dass der Bundeskanzler einen "Stellvertreter" ernennt, der während seiner Abwesenheit oder Arbeitsunfähigkeit die Geschäfte führt. Dieser Stellvertreter muss ein Bundesminister sein. Nichtsdestotrotz spricht sogar Wikipedia von einem , schreibt dann aber im Text richtig, dass dieser Titel inoffiziell ist.

Traditionell ist der Stellvertreter der Außenminister ("Auswärtiges Amt"), der im Falle von Koalitionen aus der Partei stammt, die nicht den Kanzler stellt. Unser aktueller "Vizekanzler" ist Gabriel, der aber auch schon als Wirtschaftsminister "Vizekanzler" war und erst mit dem Wechsel Steinmeiers ins Präsidialamt Außenminister wurde.
 
Ungefähr. Nur gibt es offiziell halt keinen Vizekanzler sondern einen Stellvertreter des Kanzlers, der vom Kanzler ernannt wird.
 
einen Stellvertreter des Kanzlers, der vom Kanzler ernannt wird.
Also einen Vizekanzler.

Ich weiß nicht genau, was ich davon halten soll. Zum einen hat er es erst ausgeschlossen, in ein Merkel-Kabinett einzutreten. Nun hat sich die SPD aber komplett um 180 Grad gedreht, also die Ausgangslage ist völlig anders. Und wenn das Amt des Außenministers selbst Sigmar Gabriel beliebt gemacht hat...
 
Der Unterschied ist maginal und eigentlich nicht der Rede wert.

Es gibt im deutschen Parlament halt keine offizielle Funktion: "Vizekanzler" sondern nur nen Minister, der im Bedarfsfall einspringt.
Biden/Pence/Gore waren ja "nur" Vizepräsi und nicht Minister und Vize zugleich.


Chulz selber als Außenminister ... ich weiß ja nicht.
Pro: der Bauer kennt sein Vieh, er war ja schon Europaparlamtskapitänsgedöns
Contra: SPD
 
In Deutschland ernennt also der vom Bundestag gewählte Bundeskanzler seinen Vizekanzler(ohne das der Titel in der Verfassung vorkommt).
In Österreich werde Kanzler und Vizekanzler vom Bundespräsidenten ernannt.(theoretisch frei, praktisch abhängig von den Mehrheitsverhältnissen im Nationalrat )

Wo liegt da jetzt die zusätzliche Legitimation?
 
Ist das wirklich wichtig? Im allgemeinen Sprachgebrauch heißt der Vertreter "Vize..." - fertig.
 
Diese Bezeichnung suggeriert, dass dieses Amt in Deutschland über eine zusätzliche demokratische Legitimation außer der Ernennung durch den Kanzler verfüg
Nö. Aus den Bezeichnungen kannst du keine Legitimation herauslesen. Ob ich mich nun stellvertretender Reichskanzler oder Vizereichskanzler nenne, ist vollkommen egal. Sind beides Bullshit-Titel.

Ansonsten hier, der Duden:
Vi*ze*kanz*ler, der

Bedeutungsübersicht
Stellvertreter des Kanzlers
 
Selbst wenn dem so wäre/sein sollte, sehe ich daraus keine höhere demokratische Legitimation.

Aber meines Wissens nach hat Österreich die Verfassungsorgane Bundespräsident, die Bundesregierung und das Bundesparlament.

Und in D ist auch der Bundeskanzler kein Verfassungsorgan.
 

Nur noch 18 Prozent: Diesen Wert weist der jüngste ARD-Deutschlandtrend für die SPD auschlechterchlechter hat die Partei noch nie bei der Sonntagsfrage abgeschnitten.
Die SPD ist im neuen ARD-Deutschlandtrend auf 18 Prozent gefallen. Dieser Wert in der Sonntagsfrage ist der schlechteste, der für die Sozialdemokraten in der Umfrage jemals gemessen wurde.

Die Union würde wie Anfang Januar 33 Prozent erreichen. Die AfD käme auf 14 Prozent, die FDP auf 10 Prozent, die Linke und die Grünen auf jeweils 11 Prozent.

Oho, erstaunlich. Die SPD liegt noch bei über 15% - Respekt und Anerkennung!
 
Schon krass, Volkspartei ist das nicht mehr. Mehrparteiensystem hasse es, Demokratie ja brauchen wir, wir haben aber zu viele Parteien, die sich auch noch wichtig machen, so funktioniert nicht
 

Willst du nach Gutdünken nur noch zwei Parteien zulassen und dann mit farbigen Stimmzetteln, die man hochhält, abstimmen?
Eine Regierungspatei und eine (anstandshalber) in der Opposition?

Ich sehe eher das Problem bei den Nichtwählern, oder auch denen, die zum ersten mal im Leben zur Wahl gegangen sind, nur um rechten Protest zu wählen.
Um dann rumzugröhlen: harhar, denen habe ich es aber gegeben! Ich bin ein Held, ich mach zwar sonst nix, aber ich war für zwei Kreuzchen ein Held.
 
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