Stalking und sexuelle Belästigung - was tun?

@Kottan
"Nazis sind Scheisse, aber zum Verprügeln anderer sind sie gut genug".
Was habt ihr denn alle immer mit eurer Selbstjustiz?
Der Threadersteller hat nun mehrfach gute Vorschläge erhalten. Mal sehen, was er daraus macht.

Für solche Menschen habe ich keinerlei Mitleid übrig. Das Schwein soll von mir aus in der Hölle schmoren, aber wem sag ich das...
Und wer sagt, dass dem wirklich so ist?
Schon mal was von Heidi K und Horst Arnold gehört?
 


Solang's keine "Nazis" im Sinne von...naja "Nazis" sind, habe ich mit denen gar kein Problem. Rechts =/= Nazi.

Da reichen schon ein paar von den Autonomen Nationalen, dann wird sich das Ar...... schnell überlegen ob er das nochmal macht.
 
Alles klar, dann ists ja eine gute Idee. :m

Hier ein berühmter Fall aus Österreich.

Frau erfindet Vergewaltigung, der unschuldig Verdächtigte wird vom Freund der Falschbeschuldigerin ermordet.
 
Herrje, ich wolltte damit nur aufzeigen, dass du nicht einmal hinterfragst, ob die Schilderungen überhaupt der Wahrheit entsprechen bevor du irgend welche Schläger los schickst. Dann stehen die Auftraggeber blöde vorm Richter eiern rum und werden verknackt.
Aber egal, für wen es anscheinend keinerlei Problem darstellt, an anderen Menschen schwere Straftaten zu verüben, der hat sich für jegliche Diskussion selbst disqualifiziert.
Mir ist schleierhaft, wie man solche Aussagen öffentlich tätigen kann und diese dann auch noch verteidigt.

EDIT: Ansonsten verweise ich auf die Ausführungen von 1Bratwurstbitte, der eine nicht unrealistische Möglichkeit aufgezeigt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin der einzige, der es weiss. Und ich wohne nicht gerade in der Nähe. Weder ihre Familie, noch Nachbarn oder wer auch immer kommen in Frage. Wer kann bzw. will denn schon jeden Freitag bzw. Samstag Nacht sie begleiten ohne dabei irgendeine Bedrohung zu sehen (denn wenn jemand dabei ist erscheint er nicht)...?
Würde ich ohne zu zögern machen. Wieso auch nicht? Sowas macht eine Freundschaft aus - der Rest sind eben nur Bekanntschaften.

Wieso weiß es außer dir eigentlich niemand? (Sorry wenn ich hier was überlesen habe). Auf jeden Fall Anzeige erstatten und sie eben Begleiten. Gibt ja wohl echt schlimmeres im Leben als für jemanden da zu sein der gerade Hilfe braucht :unknown:
 
Im Dorf ist zwar nicht viel los, aber ein Geisterdorf wirds ja nicht sein. Da ist doch immer irgendwer draußen.

Anzeige erstatten, sich von jemandem begleiten lassen, jemanden verstecken lassen und selber gehen, damit das ganze mal dokumentiert wird, dann Polizei rufen und Anzeige erstatten mit Zeuge.
 
Ich muss sagen, das was Bratwurst geschrieben hab habe ich mir auch gedacht.

Da wir weder ein Gericht, noch die Polizei, noch eine Hilfestelle sind, hoffe ich das der TS mir es nicht übel nimmt folgendes anzumerken: Diese Geschichte klingt irgendwie komisch. Wer ist denn dieser Typ, und woher "kennt" er deine Freundin? Irgendwo muss ja ein Kontakt dagewesen sein, dass er sich sie als Opfer aussucht.

Was du uns über den psych. Zustand deiner Freundin geschildert hast, klingt auch so, dass sie (unabhängig von dieser Geschichte) dringend Hilfe braucht. Und es ist sehr löblich und gut das du für sie da bist, allerdings gibt es eine Grenze aber der das nicht mehr hilft, und professionelle Hilfe erforderlich ist. Daher sollte sie sich so oder so um psych. Hilfe bemühen.

Ich finde es prinzipiell nicht merkwürdig, und auch durchaus nachvollziehbar wenn Menschen mit einer ähnlichen Vita irgendwann das Vertrauen in die staatliche Hilfe bei solchen Problemen verlieren, denn Fakt ist, eine Vergewaltigung strafrechtlich zu verfolgen ist schon äußerst mühsam und leider nicht so einfach, bzw. oft von Erfolg gekrönt wie es sein sollte. Bei Stalking ist das ganze nochmal viel schwerer.

Jegliche Hinweise die darauf hinauslaufen das du oder deine Freundin quasi selbtjustiziell reagieren sollen sind unsäglich dumm, und sollten ignoriert werden.
Darunter Verstehe ich auch die "Ratschläge" von Bewaffnung über Selbstverteidigungskurse.

Fakt ist, es gibt nur zwei Möglichkeiten. Die eine wäre im Endeffekt wegziehen, die andere sämtliche Möglichkeiten den Stalker dran zu kriegen. Dazu gehört zur Polizei zu gehen, sich möglicherweise anwaltlich beraten zu lassen, Opferschutzbund, Stellen aufsuchen die bei Stalking beraten, etc. pp. Wurde hier ja schon mehrmals angeführt.
Dazu gehört auch, Beweissicherung. Nur so habt ihr eine Chance. Offenbar scheint der einzige Kontakt zum Stalker beim Auflauern auf dem Nachhauseweg zu erfolgen. Du schreibst er greift sie auch an wenn sie am Telefon ist. Dann bestünde eine Option darin, das sie auf dem Nachhauseweg mit dir telefoniert, und du entweder dann sofort die Polizei rufst, oder sie selber in einiger Entfernung (Parallelstraße) verfolgst und dann schnell vor Ort sein kannst. Das würde ich vor allem aus dem Grunde machen, um dich zu vergewissern das es diesen Stalker überhaupt gibt.

Hast du deine Freundin mal gefragt woher sie ihn kennt?

Zu den strafrechtlichen Konsequenzen: Es stimmt leider, das so jemand selbst bei Beweisen kaum sofort und für immer weg gesperrt wird. Er würde wohl eine Bewährungs- oder Geldstrafe bekommen, verbunden mit einem Kontaktverbot. Auf mehr kann man leider zunächst nicht hoffen. Sollte er sich daran allerdings nicht halten, sieht es schon anders aus. Ist das Gericht resolut, wird es dann sehr schnell empfindliche (und ich meine wirklich empfindliche) Geldstrafen, und danach dann zu Haftstrafen kommen. Nicht auszuschließen ist das nach mehrmaligem Überschreiten auch eine Unterbringung in der Psychiatrie erfolgt.
 
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es sich hier um ein handeln könnte.
So wie du das beschreibst, befragst du die "Geschädigte" nicht richtig, oder sie gibt verdächtig unpräzise Auskünfte.

Solche psychisch instabilen Typen wie du sie beschreibst sind hoch prädestiniert für solche Persönlichkeitsstörungen. Was mich sehr verwundert ist, dass du mehrfach ein "Wegtreten" beschreibst, oder sogar von Aussetzern sprichst. Menschen mit solch gravierenden Störungen sind sehr häufig kaum noch in der Lage in die Gesellschaft zu treten und keinesfalls in der Lage einem Arbeitsverhältnis nach zu gehen!

Du bist (vermutl.) ein gebranntes Kind und wirfst deshalb alles in einen Topf ohne zu differenzieren.
Die Grenzen sind fliessend,
bei den meisten Borderlinern merkst Du nichtmal ob einer vor Dir steht.
So wie Du schreibst werde ich das Gefühl nicht los
dass Du aus einer persönlichen Verletzung heraus argumentierst.

Einen Hang zum "Wichtig tuen" oder "Geschichten erzählen"
setzt nicht zwangsläufig eine schwere Persönlichkeitsstörung voraus -
letztlich liesse deine Hexenjagt ebenfalls eine gewisse Störung vermuten.

Wenn die Person sich "spaltet" tut sie das um sich vor Schmerzen zu
schützen - typisch für z.B. Borderliner.
Wenn das Schutzbedürfnis so hoch ist dass sogar eine Spaltung der Persönlichkeit
notwendig scheint wird es der Person auch entsprechend schwer fallen
präzise Auskunft über bestimmte Vorfälle zu geben, da diese wiederum an Schmerz- und Angsterelebnisse
gekoppelt sind.
Selbst viele vordergründig gesunde Menschen haben damit manchmal massive Probleme.

Gruss - kesrith
 
Einen Hang zum "Wichtig tuen" oder "Geschichten erzählen"
setzt nicht zwangsläufig eine schwere Persönlichkeitsstörung voraus -
letztlich liesse deine Hexenjagt ebenfalls eine gewisse Störung vermuten.
Oha, 1Bratwurstbitte hat eine Störung, die ihn zu einer Hexenjagd treibt?
Also ich kann keine Mistgabeln und brennenden Fackeln in seinem informativen Beitrag erkennen.
 
letztlich liesse deine Hexenjagt ebenfalls eine gewisse Störung vermuten.
I didn't expect the spanish inquisition

Im Ernst, die einzige Lösung in diesem Fall dürfte sein:
Du begleitest sie mit Abstand, beobachtest das ganze, greifst ein und sagst dann als Zeuge aus.
Du kannst auch die Tat anzeigen obwohl du nicht das Opfer bist.

Mit etwas Glück hat der Kerl ein paar Vorstrafen und wird erstmal für ein paar Jahre entsorgt.


Absolut falsch. Begrifflichkeit der Verhältnismäßigkeit mal gehört? Wäre ja super, wenn ich jeden, der mich anspricht/anschaut/mir folgt (und das ein Stalker, ganz egal, ob er wirklich einer ist oder jemand, der nach der Uhrzeit fragt...), einfach erschießen darf.
Wenn mich jemand würgt nehme ich an dass er mich töten will. Der Einsatz einer Feuerwaffe ist somit gerechtfertigt.

Dass du Würgen mit ansprechen/anschauen/folgen gleichsetzt -> :m

Warum ich Pfefferspray mitführe, muss ich gar nicht begründen können. Es bedarf keiner Genehmigung oder sonstigem.
Warum der Einsatz gegen Menschen verboten ist, habe ich ja vorhin schon geschrieben.
Das hat aber praktisch keine Auswirkung, denn ohne Notwehrsituation darf ich auch CS-Gas nicht einsetzen und in einer Notwehrsituation darf ich ohnehin jede mitgeführte Waffe einsetzen.
Auswirken würde sich das nur derart, dass ein Räuber der bei einem Überfall Pfefferspray einsetzt eine zusätzliche Strafe dafür bekommt.
Da es hier um die Schweiz geht, spielt das aber ohnehin keine Rolle.

Schusswaffen darf man nicht führen, aber transportieren. Dazu muss das Behältnis abgesperrt sein.
Komme ich so in eine Notwehrsituation kann ich natürlich das Behältnis aufsperren und die Waffe dann auch einsetzen ohne mich strafbar zu machen - kostet allerdings Zeit.

Und nein, ich muss nicht erst versuchen zu fliehen bevor ich mich verteidigen darf.
Es gibt auch keine "Überzogene Notwehr", da ich in einer Notwehrsituation töten darf und mehr geht nicht.
Wenn ich eine Feuerwaffe mitführe und ich werde von einem Schläger angegriffen, muss ich mich nicht zusammenschlagen lassen weil ich mit meiner Waffe einen großen Vorteil hätte.
Ein normal denkender Mensch wird zwar beim Anblick einer Feuerwaffe fliehen, geht er aber trotzdem auf mich los, kann ich problemlos schießen.

Edit:
sry, erst nach Beantwortung gesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Sofortmaßnahme wäre mal, Pfefferspray anzuschaffen.
Blödsinn... So wie die Situation hier dargestellt wird, ist sie selbst das beste Opfer, gegen das ihr eigenen Pfefferspray eingesetzt wird.
Wenn man Waffen mit sich führt, muss man sie auch einsetzen wollen und können.

Sie hat mal, das war wegen eines anderen Typen, Anzeige gegen diesen erstattet. Beweise gabs keine, es stand also Aussage gegen Aussage. Seine war verharmlost und beschönigt, ihre verwirrt und durcheinander, ihr wurde keine Glaubwürdigkeit und die Anzeige resultatlos fallen gelassen. Nun doch, das Resultat war eine noch tiefere Niedergeschlagenheit.
Das halte ich ebenfalls für Blödsinn. Es sei denn, du kannst erklären, was es an Würgemalen zu beschönigen gibt.

Wollte sie nicht, da sie kein Vertrauen (mehr) in das Gesetz hat. Und eben, es hätte wiederum sehr aufgewühlt, was zu diesem Zeitpunkt sehr ungünstig war. Und wiederum hätte sie mit Leuten reden müssen, welche ihr keinen Glauben schenken. Und sowas ist sehr frustrierend.
Wie schön, dass ihr Hellseher seid. Ob sie bzw ihr ernst genommen werdet, stelt sich immer erst heraus, wenn man es versucht hat. Und ich denke, bei sichtbaren und dokumentierten Verletzungen wird man sehr schnell ernst genommen. Oder ticken in Österreich die Uhren so sehr anders?

Und eben, selbst wenn er zu Rechenschaft gezogen worden wäre, wofür, für einen tätlichen Angriff? Das hätte ihn nicht "weggesperrt", er wäre dann nur wütend zurückgekehrt. Achja, wenn sie sich wehrt wird er wütend und noch grober.
Das mag sein. Aber es wäre zumindest schon mal ein Anfang, um den ständigen Opferstatus zu verlassen und sich gegen solche Typen zur Wehr zu setzen.


Ihre Tipps waren dann "nicht alleine nach Hause gehen" oder ähnlicher Bullshit.
Und so verkehrt ist der Tipp gar nicht. Wenn man einer Gefahr aus dem Weg gehen kann, sollte man das durchaus tun.
 
Zum notwehrthema, einfach um fuer klarheit zu sorgen: das recht darf dem unrecht nicht weichen. Flucht ist keine notwehr. Des weiteren muss die notwehrhandlung sehr wohl verhältnismäßig sein. Und es gibt sehr wohl überzogene notwehr, den sog. Notwehrexzess. Intensiver kann strafrei bleiben, extensiver nicht.

Zum thema: die einzige realistische option ist die die polizei einzuschalten. Ich würde aber auch erstmal schauen das man diesen typen mal zu gesicht bekommt. Die aussage "wenn jmd. Dabei ist kommt er nicht" klingt nach präventiver ausrede, für denn fall das du mal vorschlagen solltest sie zu begleiten.

Ich will natürlich nicht sagen das es daher rührt das sie weiß das es ihn nicht gibt, es kann ja auch durchaus sein das die aus schlechten erfahrungen angst hat als lügner dazustehen, bzw. Das man ihr eh nicht glaubt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Thread Starter Thread Starter
  • #54
Ich möchte hiermit manchen für ihre Antwort danken. Manchen auch nicht, ich denke diejenigen die ich anspreche verstehen schon.

@bevoller: Österreich? Schweiz.

Ich möchte es nochmals betonen: Wir haben es bereits, übrigens in einem schlimmeren Fall, mit Anzeige versucht. Gut, wir waren nicht richtig vorbereitet, das stimmt. Aber was soll man denn von 16 Jährigen erwarten? (Nein, ich bin heute keine 16 mehr, das ist einige Jahre her). Sehrwohl gab es Erwachsene, welche helfen wollten. Längerfristig hat dies aber keiner.
Ich werde Steff heute treffen. Ich werde sie ermutigen, erneut in Therapie zu gehen. Und ich möchte mit oder ohne sie zur Opferhilfe gehen und mit denen eine Lösung suchen. Ich werde sie von nun an den Wochenenden im Versteckten begleiten, und hoffe dass dabei etwas herauskommt, was zu einer Anzeige führen kann. Das Problem ist nur, dass ich das nächste Wochenende in die Ferien fahre, werde also erst ab übernächstem Zeit haben.
Jo, ich hoffe mal, dass das was wird. Nochmals danke an die ernstgemeinten, themabezogenen und kompetenten Antworten!
 
In einem hat Bratwurst nicht unrecht:

pass' vor allem auch auf Dich selbst auf und bewahre eine persönliche
Distanz in der Geschichte, Du wirkst recht engagiert.
Du hilfst niemanden wenn Du selbst dabei draufzahlst.

Ansonsten - viel Glück & gutes Gelingen!
 
War nur ein Tipp. Spital sagt man wohl auch in Österreich. So viel zu deiner Geheimhaltung mit neuem Nick und so. ;)

Anzeige, Bullerei, Anwalt... Wieder und wieder. Zumindest in Deutschland ist Stalking mittlerweile ein Straftatbestand. In der Schweiz wird es hoffentlich ähnliches geben. Ohne Gegenwehr wird der Typ wahrscheinlich immer weiter machen. Ist halt so...
 
...Wenn das Schutzbedürfnis so hoch ist dass sogar eine Spaltung der Persönlichkeit
Notwendig scheint wird es der Person auch entsprechend schwer fallen
präzise Auskunft über bestimmte Vorfälle zu geben, da diese wiederum an Schmerz- und Angsterelebnisse
gekoppelt sind.
Selbst viele vordergründig gesunde Menschen haben damit manchmal massive Probleme...
So drakonisch und schwer es sich anhört, solange selbst "normale" Menschen sich nicht irgendwie in die typischen Abläufe einer Gesellschaft einfügen zu vermögen ( Würgemale anzeigen, den Sachverhalt zu Protokoll geben...), wird es nicht möglich sein, diesen Menschen zu helfen. Solange man nicht die gesellschaftlich anerkannten Formen respektiert und nutzt.
Ein psychisch kranker Mensch repräsentiert nicht die Allgemeinheit, von daher sollte ein "guter Freund" dabei helfen diesem Menschen ein Gehörn in der Allgemeinheit zu verschaffen!

Ich habe recht lange im Rettungsdienst gearbeitet und kenne so einige Störungen, deshalb darf man meinem Urteil ein wenig mehr Beachtung schenken...
Keineswegs bin ich allmächtig, oder allwissend, aber so manche Dinge sind offensichtlich oder abzusehnen. Deswegen darf man auch manchmal ein wenig "cool" bleiben, wenn man gewisse Dinge erfährt...
 
Es ist an der Gesellschaft, "anerkannte Formen" so anzupassen das
psychisch kranke Menschen integriert werden können,
und Ermutigung finden ihr Fühlen,Denken und Erlebnisse auszudrücken!

Ein psychisch kranker Mensch ist Teil der Allgemeinheit und oft
Folge - oder besser Opfer(!) dessen was die Allgemeinheit als "normal" erachtet.
Und vor allem letzteres ist der Punkt der den obigen Fall so schwer
lösbar macht.
Meist ist ihr Verhalten ein krasser Spiegel dessen was die Allgemeinheit
von sich selbst nicht sehen, nicht ertragen will,
aber trotzdem zu ihrem gesunden Wachstum benötigt.

Ich bin kein "Rettungsdienstler" sondern selbst in jeder Beziehung
Betroffener und Beteiligter - worum es hier geht habe ich sozusagen
mein Leben lang studiert:

...soviel zum Thema Kompetenz! ;)

Gruss - kesrith :)
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #60
@Seonendseounli:
Ja. Sie sagt sie weiss es nicht mehr. Entweder weiss sie es tatsächlich nicht (ihr Hirn verdrängt vieles als eine Art Selbstschutz) oder sie möchte es mir nicht sagen. Ich habe auch nicht nachgehakt, da es ja eigentlich egal ist, wie dieser Typ auf sie aufmerksam wurde. Natürlich würde mich das auch interessieren.

@kesrith:
Ja. Ich möchte ihr wirklich gerne helfen und die ganze Geschichte schadet auch mir ziemlich und dies in einem Punkt meines Lebens wo ich schon ohne "sie" ziemlich unglücklich bin. Einerseits möchte ich mich - meinetwillen - ein wenig von ihr distanzieren. Andererseits möchte ich das - ihretwillen - nicht, da sie dann noch verlassener wäre, also sie ohnehin schon ist.


Ich hab gestern mit ihr gesprochen. Oder eher ich zu ihr, sie hat nicht viel gesagt, ausser vielleicht "Nein". Sie hat jeglichen Vorschlag meinerseits abgelehnt. Eine Anzeige möchte sie nicht, da sie meint dass sie lieber diesen Typ erträgt, das sei für sie einfacher. Ich habe ihr gesagt, dass wir damals, bei der ersten Anzeige, viele Fehler gemacht haben und dass es nun, bei bedachterem Vorgehen, mit Sicherheit klappt. Trotzdem hat sie abgelehnt. Immerhin habe ich sie soweit gebracht, ihrer ehemaligen Threapeutin zu schreiben. Sie wird wohl ihre Therapie fortsetzen.
 
Zurück
Oben