Bier (allgemein)

Bei REWE habe ich zufällig das Aventinus Eisbock entdeckt. Da Schneider Weisse Biere generell ziemlich beliebt sein sollen und zu den besten deutschen Biere zählen sollen, habe ich mir es gekauft. Selbst in Kanada hatte ich damals Schneider Weisse gesehen. Es war mir sonst ziemlich unbekannt, erst als Bekannte, die im Ausland leben und nicht deutsch sind meinten, sie tränken so gerne Aventinus, hatte ich mich mal umgeschaut. Ist allerdings sonst schwer zu finden, außer im Getränkemarkt und in manchen Edekas hatte ich jene Marke nie gesehen.

Schneider, als mittelgroße Brauerei mit weniger als 0,5 Mio hl/Jahr, hat ziemlich früh den amerikanischen Markt fokussiert, daher auch die Umbenennung in die TAP-Reihe. Erst in den letzten Jahren bekommt man das in Deutschland außerhalb Bayerns deutlich besser. Hier noch ein kleiner Artikel dazu:

Wie ist das eigentlich mit den TAP X-Sachen? Früher hatte ich den Eindruck, dass das ein Sondersud pro Jahr ist, mittlerweile komme ich da aber nicht mehr mit, was es da alles gibt und wann und wie oft da was veröffentlicht wird.
 
Wenn es das Zeug mal hier geben würde...

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Schmeckt es denn, oder ist es nur "gutes" Marketing?

Es ist schon wieder ein Monat rum, und das nächste Mikkeller-Paket ist auf dem Weg hierhin.

Hier die Vorstellung auf Youtube:


Hier dann noch mal die Rückmeldungen zum Dezember-Paket:

Raspberry Blush (San Diego): siehe hier

San Diego Beer Geek Brunch: Beer Geek Brunch/Breakfast ist schon ein Klassiker in der Mikkeller-Stoutserie. In der Tat am 31.12. zum Brunch getrunken, ist es mit 10.9 % alc. ein sehr leckeres, ganz dunkles Imperial Stout, was wirklich sehr gut zum Brunch in der kalten Jahreszeit passt. Süß, leicht röstig, mit leichtem Kaffeegeschmack.

Windy Hill (San Diego): Tolles, saftiges New England IPA mit leichten Pfirsichtönen und grasig-hopfigen Noten

Mosaic IIPA: Als Single Hop-Bier kommt hier dieses Tuttifrutti des Mosaic-Hopfens richtig gut raus, mit Mango, Zitrus, leichten Grapefruitnoten.

Mikkeller Gammel Dansk: Ein Lager aromatisiert mit Gammel Dansk, erschreckend gut, wenn man den Gammel Dansk-Geschmack mag, denn der kommt sehr stark durch.

Jetzt zu den drei Weihnachtsbieren, die im Paket waren:

Do They Know It's Christmas?: Schlecht war es nicht, aber es ist auch nicht prägnant in meiner Erinnerung geblieben.

Hoppy Lovin' X-Mas: Mit Ingwer und Kiefernnadeln eingebrautes IPA. Leider kommen die beiden Töne nur viel zu sanft durch, aber ansonsten ein leckeres IPA.

X-Mas Whish: Hohe Drinkability, süffiges IPA.
 
Dieses Jahr hatte ich einen Craft Bier Adventskalender. Auch wenn die meisten Biere jetzt im Kühlschrank lagern, habe ich ein paar Hopfenkaltschalen verkostet:

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Kann man trinken, fands aber nicht besonders.

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Gutes Red Ale, schön süffig.

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Leckeres Weißen, leicht bananig.

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Schokoladig, dunkel, karamellig, saulecker!

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Auch ein leckeres Red Ale.

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Bier mit deutlicher Kaffeenote. Ich fands zu heftig, jedenfalls als ich es probierte.

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Mein Favorit bisher. Angenehm herb, sehr süffig, werde ich vermutlich nochmals kaufen.
 
Hui, das erste hat ja viele Label auf dem Etikett. Aber Gusswerk mag ich, die haben auch schon relativ früh angefangen, sich mit Craftbeer zu beschäftigen.

Ich bin mir allerdings bis heute nicht sicher, was ein Red Ale definiert. Auch nach Rücksprache mit diversen Brauern und Kennern würde ich als beschreibende Adjektive "süffig", "malzig", "ausgeglichen", "angenehm", "rot" und "langweilig" (aber in einem positiven und beständigen Sinne) anbringen. Klar verwandt mit einem English Bitter, aber stärker karbonisiert, etwas malzig-süßer, wenig prägnante Aromahopfung und etwas röter. Habe ich Red Ale bisher nicht verstanden oder umreißt es das ganz gut?
 
@gavriel: Ich würde behaupten das trifft es recht gut. Irische Red Ales sind immer malzig und rötlich, bei amerikanischen wird es da schon schwierig. Alle, die ich bisher hatte, schmeckten angenehm süffig.
 
Und gerade trinke ich noch so ein "langweiliges" Bier, wieder im positivsten aller Sinne, weil auch der Stil "Helles" für mich recht öde ist, schon per Definition, zum Teil natürlich historisch bedingt. Aber dieses Helle, aus dem Hause Hoppebräu aus Waakirchen trifft den Stil perfekt und schmeckt allein deshalb schon super.

Als Brauereiempfehlung möchte ich euch noch das da lassen. Kriegt man leider kaum außerhalb der Region Leipzig/Dresden. Und wenn ich schon Leipzig erwähne, muss ich auch die Gose mit Salz und Koriander erwähnen. Mir schmeckt ja die Bayrischer Bahnhof Gose besser, als die Rittergutsgose.
 
Zuletzt kam ich leider in Leipzig nicht dazu Gose zu trinken :( Aber ist ein guter Tipp! Dieses Jahr klappt das hoffentlich! (und Nerchauer Bier - schaut interessant, wenn auch normal aus)
 
Kenne Red Ale nur aus Kanada: Rickards Red. Das hatte aber ziemlich langweilig geschmeckt. Aber ist wohl auch kein guter Vergleich.

Mein kanadischer Bekannter schwört auf Rickard's Red. Mein Airbnb-Host meinte dazu nur, das sei Mcdonald's-Bier.
 
War demletzt versehtlich in einem russischen Lädchen, direkt mal die 2 Biere mitgenommen, die die da hatten.

Insgesamt lecker und etwas malziger als die hiesigen biere aber jetzt nichts wo ich extra deswegen wieder dahin würde.

 
Nö, aus dem russischen Laden in Stuttgart :D Die Flaschen sind da alle 1,5 Liter! Aber ich sehe gerade, die haben auch keinen Schraubverschluss bei dir...
 
Bier in Budapest war leider, wie erwartet, recht lasch und eher wässrig. Was man noch trinken konnte, war Soproni IPA. Ich hatte gelesen, man sollte unbedingt das Flying Rabbit probieren, aber das auch nicht sehr geschmackvoll. Liegt eben auch daran, dass Ungarn eher eine Weinnation ist.
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Das waren die Craft Beers. Von den anderen habe ich vergessen, Fotos zu machen. War aber auch nicht so besonders: Soproni, Dreher und sowas
 
Den Wein unten fand ich dafür köstlich! :o

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Lecker!

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Highlight: Mexican Lager aus Österreich mit einem witzigen Text, warum das Bier Trump heißt.
 
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