Bitcoin im Höhenflug: 5000 Dollar-Marke durchbrochen

Stand der Bitcoin-Kurs am Sonntagabend noch bei 4.500 Dollar, so stieg er am Dienstag laut bereits auf 4922 Dollar und erreichte am Donnerstagmorgen dann ein neues Rekordhoch. Erstmals in der Geschichte der Kryptowährung war ein Bitcoin mehr als 5.247,28 US-Dollar wert – ein Plus von rund 9 Prozent.



Aufgrund der durch Aufsichtsbehörden des Landes vor wenigen Wochen, war der Bitcoin-Kurs um mehr als 1000 Dollar gesunken. Auch Russland will den Handel mit Kryptowährung einschränken. So will das Land den Zugang zu bestimmten Internetseiten blockieren, die Krypto-Währungen anbieten.



Derzeit liegt der Kurs etwa 75 Prozent über dem Niveau vor rund einem Monat. Seit Anfang 2017 hat er sich mehr als verfünffacht. Den Grund für das derzeitige Hoch sehen Analysten in Spekulationen auf eine bevorstehende technische Neuerung bei Bitcoin. So werde es voraussichtlich am 25. Oktober zu einer weiteren Teilung der Währung kommen, gab Mati Greenspan, Experte bei der Handelsplattform eToro, bekannt. Es wird neben Bitcoin und Bitcoin Cash voraussichtlich eine dritte Bitcoin-Währung, den Bitcoin Gold, geben. Anlegern wird in diesem Zusammenhang in Aussicht gestellt, für jeden Bitcoin einen neuen Bitcoin Gold geschenkt zu bekommen. Bereits Anfang August erfolgte eine solche Teilung in Bitcoin und Bitcoin Cash. Man wollte damit die Ausbreitung der Währung beschleunigen.

Allerdings warnen Experten, wie der Hedgefonds-Manager Ray Dalio oder der US-Ökonom Kenneth Rogoff vor einem Kurseinbruch. Sie sehen die neueste Entwicklung eher kritisch.

Bildquelle: , thx! (CC0 Public Domain)






Autor: Antonia
 
Allerdings warnen Experten, wie der Hedgefonds-Manager Ray Dalio oder der US-Ökonom Kenneth Rogoff vor einem Kurseinbruch. Sie sehen die neueste Entwicklung eher kritisch.
Dann ist noch alles in Butter. Wenn diese Typen irgendwann mal anfangen "Experten"-übergreifend zu Bitcoin zu raten, dann ist der Zeitpunkt gekommen, auszusteigen.

Ich erinnere nur dabei an den Chef von JP Morgan:
 
Dann ist noch alles in Butter. Wenn diese Typen irgendwann mal anfangen "Experten"-übergreifend zu Bitcoin zu raten, dann ist der Zeitpunkt gekommen, auszusteigen.
Ist doch überall das gleiche - wenn die Blöd vom Aktienboom berichtet und dir dein Zahnarzt erzählt dass er gerade welche gekauft hat ist dass das letzte Warnsignal schleunigst auszusteigen.
 
Egal, wie man die Cryptowährungen nennt, sie sind im Moment hoch spekulativ. Da sind Analogien zu hoch spekulativen Aktien nicht weit her geholt.
Mir persönlich gefällt diese Entwicklung nicht, da echte Cryptowährungen Kursstabilität brauchen, damit sich diese als Bezahloption durchsetzen können. Wer will schon damit bezahlen, wenn er fürchten muss, dass seine eingezahlten 1000€ in ein paar Monaten nur noch die Hälfte Wert sind?
 
Hängt oder besser gesagt, scheitert, nicht jede Cryptowährung wie das hier so propagiert wird, nicht daran, was ich damit erhalten kann (Händlerakzeptanz) und auch in wie weit man dies gegen etablierte Währungen/Wechselkurse € und Dollar umsetzen kann?

Cryptowährung hat doch einen philosophischen Wert - so lange diesen kein Gegenwert entgegensteht.

Und was kann man sich von Bitcoin kaufen? Ist der Markt da so groß das ich alles und jeden mit Bitcoin bezahlen kann, oder ist das Phantasie mit Zahlen im digitalen Netz?

Bekomme ich dafür (bare) €, einen Handwerker, ein Brot?

Edit: Das rechnet sich nur, so lange ich tauschen kann...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hängt oder besser gesagt, scheitert, nicht jede Cryptowährung wie das hier so propagiert wird, nicht daran, was ich damit erhalten kann (Händlerakzeptanz) und auch in wie weit man dies gegen etablierte Währungen/Wechselkurse € und Dollar umsetzen kann?
Vollkommen richtig.
In Österreich zB ist die Post auf den Zug vor kurzem aufgesprungen und bietet den Erwerb der Coins in ihren Filialen an.
In Deutschland bietet zB die Fidor Bank einen sekundenschnellen Kauf von Coins an, indem man sein Konto damit verknüpft.
Weckt man genug Interesse, dann kann es ganz schnell gehen. Dann gibt es noch einmal einen immensen Kurssprung nach oben, wenn weltweit genug Firmen ein Stück vom Kuchen abhaben wollen und sie Dienstleistungen in Bezug auf die Coins anbieten.
 
Das ist ja alles schön und gut, aber ein Leib Brot kann ich davon doch auch nicht kaufen, oder den Handwerker ums Eck bezahlen...

Weil ich physikalisch nichts davon sehe, ist das eher wie eine Glaubensfrage. Plus die Kurse die sich entwickeln wie sie wollen, keine Grundsubstanz.

Aber auch der Handwerker den ich in Bitcoins bezahle, will etwas für sein "Geld". Und ist da der Markt soweit offen und akzeptiert diese Währung, als das der sich neues Baumaterial damit kaufen kann?

Bleibt es in diesem Sinne nicht eine Einbahnstraße?

Ich vertraue wohl eher noch dem klassischen Geld - aber einen bedruckten Zettel hallte ich zumindest in der Hand, und das kann ich dem anderen "geben", der bekommt dafür seinen Anteil.
 
Das ist ja alles schön und gut, aber ein Leib Brot kann ich davon doch auch nicht kaufen, oder den Handwerker ums Eck bezahlen...
Das kann passieren, aber es muss nicht.
Coins sind eine ideale Möglichkeit, um im Netz zu bezahlen. Die Firmen tauschen dann einfach die Coins wieder in "Altwährungen", wenn sie dies wollen.

Ich vertraue wohl eher noch dem klassischen Geld - aber einen bedruckten Zettel hallte ich zumindest in der Hand, und das kann ich dem anderen "geben", der bekommt dafür seinen Anteil.
Ich auch. Kreditkarten und so eine Kacke, kommt mir nicht in die Geldbörse, ABER im Netz sind KK eben sehr weit verbreitet. Diese Vormachtstellung könnte man mit Coins brechen.
Das hätte für Händler und auch für Kunden Vorteile.
 
Eine universelle Geldbörse, aber dann muß sich das am Markt etablieren, und auch lohnen :)

Zumindest für Interneteinkäufe, für alles andere sehe ich darin noch keine Alternative.

Zumal, die Kursschwankungen da sind, und von wem wird das gesteuert, das ist "relativ fiktiv".
 
Theorie durchkauen ist eine Form der Prokrastination. Sinnfrei und schadend für einen selbst.

Wer sich selbst nicht in der Praxis mit einer Thematik außeinandersetzt, in dem Falle Bitcoin, hat auch nicht das Recht über Bitcoin zu urteilen.

Amüsanter Artikel:

 
Egal, wie man die Cryptowährungen nennt, sie sind im Moment hoch spekulativ. Da sind Analogien zu hoch spekulativen Aktien nicht weit her geholt.
Mir persönlich gefällt diese Entwicklung nicht, da echte Cryptowährungen Kursstabilität brauchen, damit sich diese als Bezahloption durchsetzen können. Wer will schon damit bezahlen, wenn er fürchten muss, dass seine eingezahlten 1000€ in ein paar Monaten nur noch die Hälfte Wert sind?
Zum Teil falscher Ansatz, würde ich sagen.

Bei Cryptowährungen beschränken wir uns mal auf Bitcoin. Alles andere ist vermutlich wirklich spekulativ. Bei Bitcoin gibt es eine maximale Anzahl, die vermutlich gegen 2030 erreicht werden wird. D.h. Bitcoin hat einen deflationären Charakter. Bitcoins, die schon verloren sind, können nicht wiederhergestellt werden. Bleibt also die Nachfrage an Bitcoin gleich, steigt der Preis trotzdem.

Weiterhin ist Bitcoin noch in der Entwicklung zum Mainstream. Es gibt seit geraumer Zeit Bitcoinautomaten. Man kann mit Bitcoin im Internet einiges bezahlen. Und die ersten Behörden akzeptieren Bitcoin. Bis zum vollständigen Alltagsgebrauch ist's aber noch ein langer Weg. Entsprechend wird die Nachfrage nach Bitcoin aber noch massiv steigen, was sich logischerweise auch auf den Preis auswirken wird. Erst dann wird und kann sich der Preis stabilisieren. Die Einheit wird dann vermutlich nicht mehr Bitcoin sondern eher Millibitcoin oder Mikrobitcoin sein.
 
Eben, so kurz nach 2030 wird der Bitcoin vermutlich stabilisieren. Mit geringfügiger Deflation, genau wie Gold. Aus dem selben Grund.

Bislang waren alle Argumente die ich gegen den Bitcoin gehört habe pure Ignoranz gegenüber dem Gesamten Finanmzarkt.
Wenn man Gold oder Diamanten nach ihrem Nutzwert handeln würde, dann wäre das Kilo keine 50€ Wert. Genauso gsetzliche Zahlungsmittel. Wer verkauft mir sein Haus für 1 Millionen eines deutschen gesetzlichen Zahlungsmittles das keine 100 Jahre alt ist?

Euros akzeptiert man doch auch nur in der hoffnung morgen dafür was anderes zu bekommen. Das da keiner die kognitive dissonanz bemerkt.:unknown:
Wer mir das Gegenteil beweisen will muss mir nur meine Reichsmark in Euro umtauschen und ich halte die Klappe.

Ich nehme jeden Goldkurs zwischen 1924 und 1935. Ich hab 1 Millionen, ich kann dir also ne mnge Gold abkaufen. Aber wie gesagt, das musst du nicht schleppen, ich nehms in Euro(oder wertlosen Bitcoins!), ich bin sehr nett.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dazu kommt, dass ja Dienstleistungen und Waren die ganze Zeit schon mit Bitcoins bezahlt werden. Im rechtlichen Sinne illegal meistens, aber das spielt ja erstmal keine Rolle.
Von daher gibt es ja durchaus ein gewisses Handelsvolumen, das den Preis stützt. Bisschen Sorge macht mir allerdings der extrem große Einfluss der Chinesen.
 
Die sind schon 2 mal "ausgestiegen" wie oft wollen die mich noch damit bereichern? Ich hab gehört der arme Schwarzhut weiss schon garnicht mehr wohin mit der Kohle die er durch "China Paniken" bekommt.
 
Ich vertraue wohl eher noch dem klassischen Geld - aber einen bedruckten Zettel hallte ich zumindest in der Hand, und das kann ich dem anderen "geben", der bekommt dafür seinen Anteil.
Und schon in einigen Ländern waren diese bedruckten Zettel plötzlich das Papier nicht mehr wert...

Edit: Was nicht heißen soll dass ich großes Vertrauen in BTC hätte, die Vola selbst wirklich spekulativer Aktien ist ein Witz dagegen
 
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