Datenspeicherung bei den Providern

diddy

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Kurze Frage weil ich davon sehr wenig Ahnung habe.

Habe seit 12 Wochen im Internet meine zugewiesene IP Nummer notiert und angemerkt wann diese geändert wurde. Alle vier Wochen erhalte ich aber immer eine neue die ich vorab schon einmal hatte.
Also Beispielsweise 38.117.12.1 und vier Wochen später bekomme ich diese Nummer erneut zugewiesen.

Vodafone Kunde. Ich weiß das wohl 10 Wochen die Verbindungsdaten VDS gespeichert werden dürfen. Wenn ich alle vier Wochen immer wieder die selben IP Nummern zugewiesen bekomme so könnten die Verbindungsdaten doch unbegrenzt gespeichert werden oder nicht?

Danke euch........
 
Kannst Du "4 Wochen" etwas genauer definieren?
 
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  • #3
Hi, also am 26.07.17 hatte ich eine IP Nummer zugewiesen bekommen für drei/vier Tage und danach eine andere wieder für drei/vier Tage, am 20.08.17 erhielt ich die selbe IP Nummer wie am 26.07.17 zugewiesen, mit den anderen Nummern ist es ebenso in diesem Rythmus. Sie wiederholen sich im Zeitraum von vier/fünf Wochen. Ich habe immer diese gleichen Nummern und niemals eine komplett andere.
 
Ziemlich spannend, irgendwie.
"Nein wir speichern nicht über 10 Wochen hinaus, aber da wir immer fix die selben 5 IP Adressen für diddy rotieren können wir dem Gericht mitteilen, dass er am 21. August 2017 die IP xxx.yyy.zzz.aaa hatte."
 
Vorratsdatenspeicherung, heißt doch nur, dass für die 10 Wochen nachvollzogen werden kann, welche IP-Adresse du in diesem Zeitraum wann hattest.

Wenn du jetzt deinen Router/Modem für ne Weile vom Strom nimmst, bekommst du zwangsweise eine neue Adresse, das heißt, dass deine bisher verwendete Adresse für die Verwendung eines anderen Kunden freigegeben wird. Vodafone müsste hier also protokollieren, von wann bis wann du diese Adresse hattest und diese Daten für 10 Wochen speichern.

wie ermittelst du denn die IP-Adresse? Wenn du einen DOCSIS-Anschluss hast, kann es genauso sein, dass du nur eine IPv6-Adresse zugewiesen bekommst und du die IPv4-Adresse vom NAT ausliest.
 
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  • #6
Habe ich ausgelesen. Ob ich eine Pv6-Adresse oder IPv4-Adresse
weiß ich nicht.

Der Router hatte öfter mal eine Macke und ich hatte ihn vom Strom, die IP Adressen haben sich aber dadurch nicht verändert.
 
@diddy: 4 Zahlen (zwischen 0 und 255) getrennt durch Punkte sind eine IPv4-Adresse.

Dass du öfter mal die gleiche IP zugewiesen bekommst, ist recht normal - die Provider haben keine unendlich großen Pools. Wenn du darin aber eine Regelmäßigkeit erkennst, und die so gestaltet ist, dass du IPs vorhersagen kannst, würde Vodafone damit die Vorratsdatenspeicherung auf unbestimmte Zeit erweitern. Abgesehen davon, dass sie wohl eh wieder vom BVerfG gekippt wird (warum diese Trottel sie nicht komplett für illegal erklären kapier ich nicht - anscheinend lernresistent), dürfte das zwar nicht direkt illegal sein, aber hat ein gewisses "Geschmäckle", vor Allem, weil das OLG Münster vor einigen Wochen die Unvereinbarkeit mit Europäischem Recht festgestellt hat. Würde mich bei Vodafone aber nicht wundern, die Firma ist die Pest am Arsch.
 
Dann schau mal lieber im Router nach, welche IP-Adressen dort vorhanden sind. Kann, wie oben erwähnt, durchaus sein, dass du gar keine öffentliche IPv4-Adresse hast und das nur das Gateway deines Anbieters ist.
 
Eine Fritzbox hast du wohl nicht? Da kannst du dir über das "Push Service" eine Mail schicken lassen, wann und welche IP du bekommen hast.

Cu
Verbogener
 
Zuletzt bearbeitet:

Also Vodafone Kunde hat man doch sowieso nur Funknetz und bekommt nur eine Gateway IP vom Provider.
Dann würde das bedeuten, das Vodafone für die Funkzellen immer die gleichen IP Adressen verwendet und nicht wechselt.

Zumindest war das vor einigen jahren bei meinem UMTS Vodafone "Festnetz" anschluss so.
 
Bei unserem Kabelanbieter in Wien (UPC) hast du de facto eine statische IP. Die ändert sich nur wenn der Papst stirbt oder Trump die nächste Wahl mit 5 Mio Stimmen weniger als der Mitbewerber nochmals gewinnt. Da nützt nichts, auch wenn du das Modem ein paar Stunden in die Tiefkühltruhe legst, damit es eine andere IP bekommt.

Das Vodafone nicht nur "Funk" anbietet, ist sogar bis in die Alpenrepublik vorgedrungen. :p

Vielleicht macht ja der Threadstarter noch ein paar Angaben zum Modem.

Cu
Verbogener
 
Das Vodafone nicht nur "Funk" anbietet, ist sogar bis in die Alpenrepublik vorgedrungen. :p

Nicht bis zu mir, da ich zur damaligen Zeit schlappe 60€ für einen Angebllich "Vollwertigen" DSL Anschluss ala UMTS DSL Bezahalt habe, was nie gescheit Funktionierte und Vodafone zum Traffic Sparen auch noch die Hälfte der daten Gefiltert hat.
Seit dem meide ich Vodafone.
 
Das ist so ein furchtbares Kabelmodem wleches in dieser Form auch UPC Austria verwendet. Völlig kastriert und von möglichen Funktionen befreit. Total auf Providerwunsch zugeschnitten.

Hatte gestern das Vergnügen eine o2 Homebox 6641 (Zyxel) einzurichten. Da bin ich gescheitert einen DNS einzustellen. Lt. Internetforen sollte sich das bei "Flatrate" verstecken. Dort war es jedoch auch nicht. WLAN Empfang ist extrem schlecht.

Der einzige Vorteil bei euch ist die mittlerweile freie Routerwahl. Bei uns ist noch immer der Zwang das zu verwenden, was man vom ISP vorgesetzt bekommt. Bei DSL ist das ja kein Problem zu ändern, bei Kabel geht es dann nicht mehr.


Ich habe jetzt geschaut, wenn man eine Fritzbox im Clientmodus betreibt, ob die dann die Lokale oder WAN Adresse übermittelt. Leider nur die lokale. Werde mal einen anderen Modus testen

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Cu
Verbogener
 

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Zunächst einmal: Der Pool verfügbarer IPv4 Adressen ist aktuell ausgeschöpft.
Um genau zu sein gibt es mehr Abnehmer, als es IPv4 Adressen gibt.
ISPs haben nun aus diesem Gesamtpool an IPv4 Adressen kleinere Mengen angemietet. Welche das sind kann man bei der RIPE abfragen.
Nun kann dein Provider zum Beispiel 100.000 IPv4 Adressen vergeben. Nehmen wir mal an, er hätte exakt 100.000 Kunden.
Selbst mit der besten zufälligen Verteilung wirst du irgendwann wieder eine Adresse bekommen, die du bereits hattest.
Dass dein Provider ein fixes Muster bei der Vergabe verwendet, mag nun für gewisse Zwecke "problematisch" sein, ist aber nicht unbedingt unüblich oder gar verboten.
Aber ja, theoretisch lässt sich damit die Vorratsdatenspeicherung beliebig erweitern, wenn dieses fixe Schema tatsächlich immer und vor allem EXAKT eingehalten wird.
 
Aber ja, theoretisch lässt sich damit die Vorratsdatenspeicherung beliebig erweitern, wenn dieses fixe Schema tatsächlich immer und vor allem EXAKT eingehalten wird.
Praktisch könnte es aber auch sein, dass denen das total Wumpe ist und die nur pro Einwahl irgendwas loggen. Praktisch kann es auch sein, dass die IP denen egal ist und die alles am Anschluss loggen.
Das Problem bei so ner Geschichte ist imho wo ganz anders zu suchen, nämlich beim Logging im eigentlichen Netz da draussen.
 
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