[Kaufberatung] Wifi-Bridge gesucht

musv

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Guten Morgen,

wie das so ist in alten Gebäuden und bei technikresistenten Menschen, sind häufig Kabelschächte nicht vorhanden. Mein lieber Herr Papa hat jetzt in seiner Wohnung eine Fritzbox stehen. Im Zimmer darunter befindet sich ein Protek-Receiver mit einem LAN-Anschluss (entsprechend keine Treiber installierbar und damit kein Wlan-Stick möglich), der allerdings (sagt ja der Name schon) Internet benötigt.

Damit hätten wir die Anforderungen:
  • Fritzbox steht im Zimmer über dem Zielgerät. Entfernung sind max 6m, Eine Decke ist dazwischen.
  • Die Internetverbindung muss zwingend permanent stabil sein.
  • Geschwindigkeit/Bandbreite egal, da nur relativ wenig Daten übertragen werden.
  • Preisvorstellung: bis 50€

Trotz ambivalenter Kommentare und Bewertungen in diversen Foren griff ich als erstes zu einem . Hauptgrund war die kompakte Bauweise und die Stromversorgung per USB. Der Plan war, das Teil zusammen mit dem Receiver zu starten und zu beenden. Die Ersteinrichtung kostete mich ein paar Stunden, da das Teil ziemlich träge reagiert und Dank der notwendigen Reboots (2 min) nach jeder Einstellung die Nerven höher kochen. Nach ca. 30 Sekunden gab es dann die ersten Aussetzer, die sich ab dann häuften in unregelmäßigen Abständen. Damit war das Teil unbrauchbar und ging an Amazon zurück.

Als Alternativen sind mir folgende Geräte unterkommen:

Bei beiden Geräten sind allerdings auch die 1-Sterne-Bewertungen markant vorhanden, die halt von Abbrüchen berichten. Und genau das ist jetzt mein Problem. Ich möchte an der Stelle möglichst wenige Risiken eingehen.

Btw. Powerlan wäre auch noch eine Option. Aber damit hab ich selbst schon Erfahrungen gemacht. Im Hause meine Vaters sind die Stromkreise relativ komplex. Die beiden Wohnungen hängen auch in unterschiedlichen Stromkreisen. Ich würde diese Option von daher von vornherein ausschließen.

Was könnt ihr empfehlen?
 
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  • #3
Danke, der PI ist 'ne interessante Option, die ich noch gar nicht auf der Liste hatte. Wie ist denn die Empfangsleistung des PI im Vergleich zur Standalone-Netzwerktechnik?

Ob mir die Sache den Aufwand Wert ist, muss ich erst noch entscheiden. Hätte natürlich noch den Vorteil, dass ich neben dem Sat-Receiver noch zusätzlich den PI mit Kodi für IP-TV als Alternative zur Verfügung stellen könnte.
 
Da das Ding keine Antennen hat, ist es halt etwas empfangsschwach, durch 6m Luft und eine Decke sollte das allerdings gehen.
 
Sollte einen günstiger, mit OpenWRT bespielbarer Router nicht auf funktionieren?
 
Ich hab alle stationären Geräte über LAN verbunden.
Bei dem Budget von 50€ und dem "Muss" einer stabilen Verbindung, würde ich auch zu einem Loch in der Decke und einer Kabelverbindung tendieren.
 
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  • #7
Das Loch liegt nicht in meiner Entscheidungshoheit. Ich weiß selbst, dass LAN die beste Möglichkeit wäre. Aber dafür ist halt die doch sporadische Nutzung nicht wichtig genug.

Wie sieht's jetzt mit den Teilen aus, die ich oben verlinkt hab? Gibt's da Erfahrungswerte?
 
Würde nur 2.4GHz 802.11n nutzen, 5GHz (n, ac) kommt nicht so gut durch die Wand.

Leider keine Erfahrungen mit deinen Geräten, aber es gibt Repeter, auf die man openWRT bekommt, das habe ich bspw mit dem hier erfolgreich getan:



Verbindungsqualität war eher Mittelmaß.
 
Es gibt auch von Namhafteren Herstellern solche Geräte:



einfach bei Amazon bestellen und zur not zurück schicken.
Die Entfernung ist oft nicht so das entscheidende - wenn zig W-Lan Netze in der Umgebung sind oder eine andere Störquelle bekommst du vielleicht nur sehr sehr schwer einen praktikablen w-lan betrieb hin.
Dann ginge noch Powerlan.
 
Kann dir einen Xiaomi Router 3 empfehlen. Habe die Custom Rom 'Padavan' drauf gespielt, damit hast du dann die Funktionalität (VPN Client/Server, FTP, Torrent Transmission, ADBlock direkt im Router usw) eines Asus RT Routers und kannst dir alles zurecht frickeln wie du es brauchst. Hat mich knappe 25 Euro gekostet. Jedoch nur 2 LAN Buchsen am Gerät also ggf. gleich Switch dazu kaufen.

Die Sendeleistung sowohl 2,4 Ghz als auch 5 Ghz ist hervorragend. P/L Monster!
 
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  • #11
Mittlerweile tendiere ich zum Xiaomi Router. Alternative wäre das Hama-Teil, was aber bei Amazon ausverkauft ist. Bestellung geht diese Woche irgendwann mal raus, wenn ich den Rest der Kaufliste noch rausgesucht hab.
 
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  • #15
Kommt mittlerweile zu spät. Ich werd mir Gearbest aber mal merken. Ich hab das Ding schon zu Hause. Mangels Zeit kam ich aber noch nicht zum Einrichten.
 
Ich hab' so was ähnliches auch mal gebaut. 'Nen kleinen Raspi mit WLAN-Adapter neben den Router legen und mit dnsmasq und iptables auf Raspian ein kleines DHCP-Interface einrichten. Möglicherweise muss man auch einen DNS-Server einrichten, es handelt sich in deinem Fall um ein Gerät was vermutlich nichts anderes als den lokalen DNS kennt.
Vermutlich kommt ein fertiger Forwarder sogar billiger raus, aber ich hätte einfach schon just for fun die Lösung Marke Eigenbau präferieren.

- Viz
 
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  • #20
… aber ich hätte einfach schon just for fun die Lösung Marke Eigenbau präferieren.
Siehe weiter oben. Die Idee hatte Phre4k schon. Wenn du mal einen Blick in mein Startposting wirfst, wird Dir da was grün entgegenspringen. Der Xiaomi-Router hat 4 Antennen. Ich geh mal grob davon aus, dass die mehr bewirken als die WLAN-Empfangs-und-Sende-Möglichkeiten des RPi.

Und auch das Selberbasteln. wollte ich hier vermeiden. Ich manage die Rechnerinfrastruktur für meine gesamte Familie. Das sind 3 Notebooks, 1 Desktoprechner, 3 Drucker, 1 HTPC, 2 Sat-Receiver (VU+, Protek), 1 NAS und 3 Fritzboxen. Dazu kommen noch 3 Smartphones und ein Tablet. Ich versuche da jegliches Gebastel mittlerweile zu reduzieren, schon allein deswegen, weil meine eigenen 4 Rechner hauptsächlich auf Gentoo laufen und Updates da durchaus zeitaufwendig sind.

Wenn es aus Deutschland geliefert wird, ist das Angebot gearbest vorzuziehen.
Artikelstandort war in Deutschland.
 
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