[Sonstiges] Kardinal Meisner ist tot

800px-Empfang_f%C3%BCr_Joachim_Kardinal_Meisner_-_Abschied_aus_dem_Amt_nach_25_Jahren-7057.jpg Der frühere Erzbischof von Köln, Kardinal Joachim Meisner, ist tot. Wie ein Sprecher des Erzbistums gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bestätigte, sei der 83-Jährige beim Urlaub in Bad Füssing "friedlich eingeschlafen".

Seit Februar 2014 war er im Ruhestand, nachdem er von Papst Franziskus auf eigenen Wunsch abberufen wurde.


Bild: Empfang für Joachim Kardinal Meisner - Abschied aus dem Amt nach 25 Jahren, 2014 (© Raimond Spekking / via )
Quelle:
 
Nur, weil einer tot ist, spricht ihn das nicht von seinen Schandtaten frei und verbietet es anderen, darüber zu reden und zu urteilen. Wäre ja noch schöner und hat auch nichts mit fehlendem Anstand zu tun. Da könnte man dann auch gleich die Geschichtsbücher wieder einpacken.
 
Nuja, nun liegt er ja erstmal 4 Tage so offen rum.
 
Und unabhängig davon, hat man Dir zu hause nicht wenigstens ein Minimum an Respekt anderen Menschen gegenüber beigebracht, auch wenn Du sie nicht persönlich kennst oder gekannt hast?

Ich z.B. komme aus einem erziehungstechnisch sehr konservativen Elternhaus.
Aber auch ein Elternhaus, in dem Gleichberechtigung und Widerstand gegen Ungerechtigkeit gelehrt und gelebt wurde.

Und auch mir wurde Respekt vor allen Menschen beigebracht.
Das ging dem rechtsgerichteten Kardinal ab.

Frauen gehören an den Herd!
Und das ist nur eine der harmlosesten Aussagen.
Wenn ich aber in der Kirche wäre, dann hätte er sich gerne meine nicht geringe Kirchensteuer einverleibt.
Um noch mehr Kreuz- und Demutswege zu basteln, nicht um Hungernde und Leidende zu unterstützen.

Er gehörte zu den fürchterlichen 3M. Mixa, Meisner und Müller.
So konservativ, dass der CDU/CSU das C aberkannt werden sollte und am liebsten wieder in die Zeit zurück,
in der das einfache Volk nur beten, gehorchen und kriechen sollte, statt lesen und schreiben zu lernen.
 
Frauen gehören an den Herd!


So, und was ist jetzt falsch an dieser Aussage???





Nein, war nur Spaß! :D

Meisner war ein erzkonservativer Sturkopf, nahezu ohne jede Einsicht.
So zu tun, als würde sich eine Religion 2000 Jahre lang nicht verändern dürfen, ist grundsätzlich falsch.

Es mag noch verständlich sein, dass man seine Religion verteidigt und bewahren will, aber Meisner hat definitiv jegliche Entwicklung unserer Gesellschaft versucht, zu ignorieren. Es hat vieles verhindert oder es zumindest versucht. Die katholische Kirche war zumindest bis zum vorletzten Papst (Ratzinger) starr und verfangen in überkommenen Vorstellungen. Dabei hat gerade diese Religionsgemeinschaft eine riesige Menge an, bis heute fortwährenden Taten, die ihr sicher nicht zur Ehre gereichen.

Nein, ich weine dem Meisner keine Träne nach.
 
Nicht die Angleichung an den Zeitgeist, sondern die Bekehrung zum Herrn, ist der bleibende Auftrag an seine Kirche.
Die Kirche hat Profil zu wahren und muß auf dem Markt der Möglichkeiten Flagge zeigen.

Ihm ging es immer darum, den Menschen von Sackgassen zu befreien und zurück auf den Weg zu bringen.
 
Nicht die Angleichung an den Zeitgeist, sondern die Bekehrung zum Herrn, ist der bleibende Auftrag an seine Kirche.

Au Backe! Also zurück in die Antike? Oder gar ins finstere Mittelalter?
Häretiker auf den Scheiterhaufen? Ist das etwa das Ziel?



Ihm ging es immer darum, den Menschen von Sackgassen zu befreien und zurück auf den Weg zu bringen.

Bist du mit Meisner verwandt gewesen?


Wie kannst du dich nur erdreisten, von Sackgassen zu reden? Welche Arroganz verbirgt sich nur hinter solchen Aussagen?
Meisner war das, was man einen uneinsichtigen Hardliner nennt. Meines Erachtens ging es ihm nicht um den oder die Menschen, sondern um die Wahrung bzw. Wiedereinsetzung der Allmacht der katholischen Kirche über die Menschen.

Die katholische Kirche hat in den ca. 2000 Jahren ihrer Existenz die allermeiste Zeit den Menschen unterdrückt und geknechtet, hat mit den weltlichen Herrschern zusammen dafür gesorgt, dass der einfache Bauer oder die Leibeigenen nicht aufgemuckt haben. Fast immer mit der Begründung, dass jeder Mensch von Gott an seinen Platz gestellt worden sei und man an dieser Stellung nicht rütteln dürfte, da es sonst Gotteslästerung wäre. Natürlich immer verbunden mit blutrünstigen Unterdrückungsmaßnahmen.

Willst du also ernsthaft solche Zustände wieder herstellen? Die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Frage stellen, gar die persönliche Freizügigkeit und Meinungsfreiheit beschränken?

Viel besser wäre es, den staatlichen Einzug der Kirchensteuern schnellstmöglich zu beenden und Sonderrechte der Kirchen, wie im Arbeitsrecht. sofort abzuschaffen!
 
Au weia.
Ich bin weiblich, habe rote Haare und eine schwarze Katze namens B'Elana.

War schön mit Euch :(
 
Wie kannst du dich nur erdreisten, von Sackgassen zu reden?


Wieso? Das versteht sich doch von selber. Wer dem Stern von Bethlehem folgt, befindet sich auf dem richtigen Pfad.. Wer davon abweicht, muß zwangsläufig in einer Sackgasse landen.
 
Wieso? Das versteht sich doch von selber. Wer dem Stern von Bethlehem folgt, befindet sich auf dem richtigen Pfad.. Wer davon abweicht, muß zwangsläufig in einer Sackgasse landen.


folg du mal deinem Stern, ich nehm lieber das GPS....
 
Wieso? Das versteht sich doch von selber. Wer dem Stern von Bethlehem folgt, befindet sich auf dem richtigen Pfad..

Aja, einfach mal so schlußfolgern. Alles klar.

Wieder einmal ein Beweis mehr, dass es sich nicht lohnt, mit religiösen Spi...rn zu diskutieren. Auch nicht ansatzweise!
 
Nun. Es ist halt immer wieder "lustig", wenn manche meinen, sie müßten anderen deren Religion erklären.
So wie, wenn da manche anfangen Suren zu googeln, um dann darüber Bescheid wissen zu wollen, an was so ein Muslim glaubt.
 
Und mit der Kommunion bekommt man das gesammelte Wissen über die Bibel und Gott eingepflanzt?

Es gibt durchaus Menschen, die sich auch als Nicht-Gläubige besser mit dem Thema auskennen, als so mancher Katholik.
Deshalb finde ich es durchaus fragwürdig, die Diskussionswürdigkeit an der Glaubenseinstellung festzumachen.
 
nun, ich hab nicht vorgehabt jemanden zu erklären wie man Katholisch ist.
Ich beschreibe es nur von außen betrachtet als ziemlichen Dumfug, so wie die AFD, oder Yogi-Fliegen.
Desweiteren habe ich die Verbrechen der Organisation "katholische Kirche" angesprochen, an denen der betreffende als aktiver Funktionär eine Mitschuld trägt.
Ebenfalls halte ich die Genauigkeit der Methode 2000 Jahre alten Sternschnuppen hinterher zu laufen als unzureichend für die Anforderungen moderner Navigation.

Das man Katholizismus nur verstehen kann, wenn man selber Katholik ist -okay.
Das Katholizismus bleibt aber weiterhin kein Freibrief für Kapitalverbrechen, genau so wenig wie Islam, Veganismus, oder eben Yogi-Fliegen.
 
@Flip:
Du verkörperst mit deinen Posts das, warum immer mehr Menschen der Kirche/den Kirchen den Rücken kehren.
Verbohrtheit, Rechthaberei, Abwertung und Hartherzigkeit.

Die Christen, die ich als Ungetaufte und auch Ungläubige in meinem Freundeskreis habe, verkörpern Nächstenliebe, Güte, Liebe, Offenheit und Verständnis. Viele von ihnen sind aus der Kirche ausgetreten, ohne ihre Gläubigkeit aufzugeben.
 
Nun. Es ist halt immer wieder "lustig", wenn manche meinen, sie müßten anderen deren Religion erklären..

Ich müsste also links sein, um linke Politik erklären zu können oder rechts im umgekehrten Fall?

Ehrlich, deine Aussagen sind sämtlich für den Lokus.
Übrigens war deine Religion auch meine, 20 Jahre lang. 20 Jahre zu viel an scheinheiligen Pfaffen, verbohrten Hardlinern im Stile Meisners, verlogenen und bigotten Fans.
Noch heute bezahlt die katholische Kirche Alimente für einen Priester, der eine Frau geschwängert hat, wenn man alles schön unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit belässt.

So eine Religion brauche ich wirklich nicht!

Mit dem Islam beschäftige ich mich seit über 15 Jahren, bin kein Muslim und erlaube mir dennoch, über die radikalen und strukturellen Auswirkungen so einer Religion mitreden zu können.
Nur mal so nebenbei erwähnt.


Im Übrigen nehme ich niemanden sein Recht auf (friedliche) Ausübung seiner Religion, habe aber massiv etwas gegen Zwang und Einschränkung, sei es das Christentum, das Judentum oder der Islam in ihren konservativen Ausprägungen.
 
Deshalb finde ich es durchaus fragwürdig, die Diskussionswürdigkeit an der Glaubenseinstellung festzumachen.

Ich weiß ja nicht auf welche Diskussion es hinauslaufen soll. Sicher braucht man aber nicht mit Leuten über z.B. innerkirchliche Strukturen sprechen, wenn sie die ganze Kirche eh in Gesamtheit für einen "Scheißverein" halten.

Ich beschreibe es nur von außen betrachtet als ziemlichen Dumfug, so wie die AFD, oder Yogi-Fliegen.
Desweiteren habe ich die Verbrechen der Organisation "katholische Kirche" angesprochen, an denen der betreffende als aktiver Funktionär eine Mitschuld trägt.

Wo hast Du was beschrieben? Wo ist da Dumfg? Welche Mitschuld trägt er an was? Irgendwelche Ressentiments, Vorurteile ohne Belege interessieren mich nicht.

Viele von ihnen sind aus der Kirche ausgetreten, ohne ihre Gläubigkeit aufzugeben.

Sicher gibt es da draußen auch viele Hobby-Christen. Nicht nur ungebundene und in Glaubensgemeinschaften, die sich oft sogar Kirche nennen, sondern auch unter dem Dach der Kirche.
Der Glaube ist aber kein Mischwarenladen, wo man sich raussuchen kann, was man mag.
 
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