Portfreigabe/Portweiterleitung Telekom-Anschluss mit Fritzbox 7490

Raubsau

NGBler
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Hallo,

ich habe seit kurzem einen Telekom-Anschluss mit Fritzbox 7490 (selbst angeschafft).

Die Zugangsdaten des vorherigen Anbieters waren noch eingetragen, dennoch hat sich die Fritzbox ins Telekom-Netz eingewählt - coole Sache, vor allem weil ich ohne Unterbrechung weiterarbeiten konnte und von außen drauf zugreifen konnte: in die Fritzbox ist eine "Portfreigabe" von extern Port 2122 auf Port 22 am Rechner eingetragen.

Vor 4 Tagen habe ich meine Telekom-Zugangsdaten in die Fritzbox eingetragen und die Fritzbox neu gestartet. Jetzt steht unter Verbindungsübersicht IPv4 eine Adresse, die sich seit 4 Tagen nicht geändert hat und eine IPv6-Adresse (WTF!?). Ein Ping von außerhalb (ping6 $adresse) schlägt fehl. Den Ausdruck "DS-Lite" kann ich nicht erkennen.

Mein Problem: Die Portfreigabe von 2122 wird nicht durchgeführt, stattdessen steht in der Fritzbox für den Rechner unter Freigaben "Port extern gewünscht: 2122" und direkt darunter unter "Port extern vergeben: 22". Ihr könnt Euch wahrscheinlich vorstellen, dass das am Tage mehrere Tausend fehlgeschlagene SSH-Loginversuche von irgendwelchen IPs ergibt...
Hat jemand schon dieses Problem gehabt und vor allem gelöst? Mir bringt es doch absolut nichts, wenn der Dienst auf dem Standardport erreichbar ist!
 
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Re: Portfreigabe/Poerweiterleitung Telekom-Anschluss mit Fritzbox 7490

Wieso WTF? Du hast jetzt eben einen echten Dualstack-Anschluss.

Prüf mal die Einstellungen deiner Portweiterleitung und beschränke sie auf IPv4 und prüfe, wie die Firewall IPv6-Anfragen handhabt.

Wenn dir das zu viel Aufwand ist, kannst du auch IPv6 in der Fritzbox deaktivieren, damit sollte dann der Zustand davor wieder hergestellt werden.
 
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  • #3
Re: Portfreigabe/Poerweiterleitung Telekom-Anschluss mit Fritzbox 7490

Danke für Deine schnelle Antwort - g:b-Feeling :T

Ich will gar kein IPv6, ich will dass alles so funktioniert wie vorher und ich vor allem nicht über irgendwelche Adressen und Ports erreichbar bin.

Der Tipp IPv6 zu deaktivieren war genau richtig.

Lösung:
Erweiterte Anzeige der Optionen im Hauptmenü aktivieren
IPv6 komplett deaktivieren
Fritzbox neu starten
 
Was spricht denn gegen eine Verlegung des Ports intern? Ich habe glaube ich keiner meiner SSH-Daemons auf Port 22 laufen…
 
Die Zugangsdaten des vorherigen Anbieters waren noch eingetragen, dennoch hat sich die Fritzbox ins Telekom-Netz eingewählt - coole Sache, vor allem weil ich ohne Unterbrechung weiterarbeiten konnte und von außen drauf zugreifen konnte:
Bei einem modernen Telekom-Anschluss auf BNG-Basis spielt es gar keine Rolle, was als Zugangsdaten eingetragen sind, da die Identifikation des Routers über den aufgeschalteten DSL-Port stattfindet. Da könnte man die Zugangsdaten auch einfach nullen und der Router würde sich weiterhin einwählen.
 
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