Verständnisfrage zu VPN

Also ich sehe phre4ks Bedenken ähnlich - nämlich aufgrund des Anwaltsschreibens als Panikreaktion.

Erstmal: Sehr gut, dass du nicht einfach gezahlt hast. Du bist nicht zuhause gewesen, kannst das beweisen, die können dir gar nix. Ist ja nicht so, als hätten diverse Abmahnanwälte nicht des Öfteren schon Sachen abgemahnt, die völlig ausgeschlossen werden konnten. Zahlendreher in der IP-Adresse, falsche Uhrzeit, Hashkollisionen etc. machen es möglich.

Das VPN selbst ist aber wahrscheinlich eher Schlangenöl. Mal ehrlich: Dein Dienstbetreiber kann genauso loggen, und wenn der in den USA ist, haben die seit einem Tag die Möglichkeit, alle deine Daten zu verkaufen, während wir in Deutschland zumindest die ISPs an der sehr kurzen Leine bzgl. Datenschutz halten. Du verlagerst hier also nur die Schwachstelle, auch wenn natürlich eine Iteration mehr von der geneigten Stelle aufgelöst werden muss, um dich zu identifizieren.
 
Naja ab dem 1.7. wird aber die aktuelle Vorratsdatenspeicherung umgesetzt.
Die Daten die da gespeichert sind, sind natürlich nicht mit dem Dummfug der da bei den Amis jetzt passiert ist zu vergleichen.
Für Abmahnungen würden die Daten da aber reichen, wobei ja angeblich nur bei Terror und schweren Straftaten Zugriff gewährt wird.

Hab den aktuellen Stand nicht mehr im Kopf. Falls Urheberrechtsverletzungen jetzt noch ausgeschlossen sind, kommen die bestimmt noch nachträglich mit rein da geh ich jede Wette ein.
 
Man kann auch einfach nur den Grauzonenkram über VPN laufen lassen. YouTube etc. zieht so viel VPN-Datenvolumen, dass sich das in meinen Augen nicht lohnt, insbes. da ein Tracking durch Google-/Facebook-Cookies im Hinblick auf die Privatsphäre viel gewichtiger ist.
 
Richtig, VPN muss man entweder selber hosten oder in Ländern mit Datenschutzgesetz das sich auch so nennen darf mieten. EU bietet sich dafür an. Wenn die sagen sie loggen nicht ist das rechtsverbindlich. Wenn rauskäme das sie doch loggen hätte jeder Kunde sofort ein Sonderkündigungsrecht und eventuelle ANspruch alle Zahlungen zurückzufordern. Über eine Klage wegen Betrug könnte man in dem Fall auch nachdenken. Die rechtliche Grundlage ist definitv gegeben, man muss sich halt nur Fragen was man mit dem Sieg bezwecken will. Aber er ist fast sicher.

Deswegen mag ich die niederländischen Usenetprovider, Rechtlsage fast wie Deutschland, Trafficpreise wie Deutschland zugesichert kein Logging. Alles in der EU und politisch stabiles 1. Welt Land also gut greifbar.
VPN's gibts da sicher auch günstig.
 
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  • #25
Zum 15.7. läuft mein Abo für VPN ab, entweder ich zahle weiter oder könnt Ihr mir sonst was empfehlen?
 
Ohja bei newshosting.com kann man bei den kleineren Paketen für 4,99$ pro Monat einen VPN Zugang dazu buchen.
Hab ich Ende letzten Jahres gerne genutzt, da waren ca. 20 Server Weltweit verfügbar.
Lohnt sich aber finde ich nur, wenn man eh schon Bedarf an einem Usenet Zugang hat.
 
Mit diesem Link finde ich die Preise ok (das Angebot gibts bestimmt schon seit 2 Jahren oder länger):


Fullspeed und unlimitierter Traffic für 9,99$.
Weil ich den Account eh schon hatte fand ich das Angebot, den VPN Service dazubuchen zu können passend für mich.
 
Nee der Preis wird glaube ich auch immer aktuell umgerechnet. Welchen Anbieter kannst du denn empfehlen bei dem ich unlimitierten Traffic und Speed für weniger Geld habe?
Als ich vor ca. 2 Jahren gesucht hatte, war newshosting mit diesem Angebot der günstigste Anbieter den ich nach ner Stunde google gefunden hatte :unknown:
Auch eine vergleichbare Lebenszeit der Dateien wär top, bei newshosting sinds 3148 Tage laut denen.

Das + unlimitierten VPN Traffic bekäme ich bei newshosting aktuell für ca. 14€ (wow der Dollar ist ja echt viel mehr wert geworden).
Wenn ich die gleiche Leistung anderswo günstiger bekäme wär ich natürlich nicht unzufrieden.
 
Lohnt sich aber finde ich nur, wenn man eh schon Bedarf an einem Usenet Zugang hat.
Usenet (!!!) gibt's übrigens bei zigtausend Anbietern für Umme. Mir scheint, Du bist da genauso gut informiert wie bei der Administration eines Linuxservers.

Edit: Zur Horizonterweiterung:
 
Kann man sich für SSL abgesicherten Downloads aus dem Usenet nicht gleich den VPN vom selben Anbieter sparen? Abgemahnt werden meines Wissens nach doch eh nur Uploads.
Darum gehe ich beim TE mal von P2P Downloads aus, da man dort die bereits geladenen Teile auch anderen Teilnehmern zum Download vom eigenen Rechner bereitstellt. Peer to Peer halt...
Der Vorwurf aus einer Abmahnung ist immer der, dass über den Internetanschluss einer Person urheberrechtlich geschützte Werke ohne Erlaubnis verbreitet worden sind. Dem Anschlussinhaber wird dabei nicht der Download des Werkes, sondern dessen Weitergabe an Dritte mittels einer Tauschbörse vorgeworfen. Die Nutzung von Tauschbörsen beruht nämlich auf dem einfachen Prinzip, dass empfangene Daten auch an andere Nutzer der Tauschbörse weitergegeben werden.
So kommen die Abmahner auch ganz einfach an die IP, weil sie die beim laden von den einzelnen Peers natürlich auch sehen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein VPN zu nutzen ist praktisch für
a) regionale Sperren umgehen
b) einzelne Aktionen "anonym" durchzuführen.

für Teil b muss man dann aber auf mehr achten - z.B. auch den passenden browser, in der vpn-sitzung möglichst keine Spuren hinterlassen usw.
Selber einen VPN-Dienst in einem liberalen Land zur Verfügung zu stellen ist auch so eine Sache - dann wird ja evtl. im RZ der Serverzugriff geloggt und du musst im zweifel zeigen das du nicht der Nutzer warst. Insofern du als Betreiber zu ermitteln bist - da kommt also noch mal ein Rattenschwanz dazu - vom Betrieb des Servers wie oben erwähnt mal abgesehen.

Für beliebiges illegales Downloaden funktioniert das in der Konfiguration aber nicht wirklich da dann der GESAMTE Internetverkehr immer über dieses VPN gehen müsste - sprich am Router hinterleg sein müsste.
Das trübt aber erst mal meist das Internet vergnügen da an der Geolocation einiges hängt und die Geschwindigkeit nicht immer super ist.

Ist aber im Prinzip auch nicht mehr nötig - wie auch in diesem Artikel dargelegt:


Wichtig ist in erster Linie eine nachweisbare Aufklärung der Kinder / Jugendlichen / Mitbewohner.
 
Ist aber im Prinzip auch nicht mehr nötig - wie auch in diesem Artikel dargelegt:


Wichtig ist in erster Linie eine nachweisbare Aufklärung der Kinder / Jugendlichen / Mitbewohner.
Wirklich nötig vielleicht nicht in dem Sinne. Vielleicht möchte man sich aber trotzdem den Stress sparen eine Abmahnung überhaupt zu erhalten, gegen angehen, Evtl. Anwalt, Gericht, usw..

Meine Kids habe ich natürlich ordentlich belehrt und ihnen zum gegebenen Zeitpunkt die Vorteile von Usenet und OCH erklärt. Keine Uploads, keine Abmahnung, alles gut.
 
Was bringt mir die Unterschrift eines/einer minderjährigen wenn ich sie nachher trotzdem anscheissen muss.
Ausserdem würde ich die, wie oben genannt, nie brauchen weil sie halt abmahnfreie alternativen von mir genannt (und bereit gestellt [Ja, ich weiss, mindestens genau so verboten wie z.B. Wurfsterne]) bekommen haben. Das haben sie sogar schon in jungen Jahren verstanden, da traue ich ihnen, weil sie mir vertrauen.
Ganz oft liegt das Problem darin das P2P kostenlos ist und die Abmahnfreien alternativen meist etwas kosten was die sich vom Taschengeld nicht leisten können oder wollen ohne das die Eltern was davon mitbekommen obwohl sie es verboten haben. P2P ist da halt die einzige alternative in dem Fall.
Sind übrigens mittlerweile 19 bzw. 21 und haben das Thema mit den Abmahnungen die es nur für Uploads gibt tatsächlich schon damals verstanden. Kinder die alt genug sind um an den PC gelassen zu werden verstehen das eigentlich ganz gut wenn man sie nicht in eine rosarote Wattebauschwelt bezüglich dieses Themas packt.
 
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Zum 15.7. läuft mein Abo für VPN ab, entweder ich zahle weiter oder könnt Ihr mir sonst was empfehlen?
Es steht halt weiterhin die Frage im Raum: Wofür bzw. wogegen?
Was genau willst du verhindern?
'Anonym' und 'Sicherheit' sind mediales Bullshitbingo du musst schon konkreter werden, sonst können die Antworten auch nicht konkreter werden.
Wenn du nicht weißt, wogegen du dich schützen willst wird dir ja vllt jemand ein paar Dinge nennen, die generell sinnvoll sind, wenn man so ganz normal im Internet surft, das hat dann nur keine praktische Relevanz in dem Sinne, dass das vor Abmahnung schützt o.ä.. Und mit dem Thread hat das dann entsprechend nichts mehr zu tun.
Ich bleibe aber bei meiner Theorie, dass es gar kein Problem gibt, oder zumindest keines, dass sich sinnvoll auf technische weise lösen lässt, sondern im Kern eher zwischenmenschlich und/oder psychologisch ist.
 
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