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Forscher an der Ben Gurion Universität in Israel haben herausgefunden, dass es möglich ist, unter Anwendung eines Algorithmus, das Sehverhalten einzelner YouTube-Nutzer nachverfolgen zu können.
Trotz der Versuche von YouTube, die Anonymität der User zu schützen, wäre es möglich festzustellen, welche Videos ein Nutzer gerade anschaut, laut einer
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der Ben-Gurion Universität. So wäre es Hackern oder auch Werbefirmen möglich, die Gewohnheiten der Nutzer auszuspionieren, um die Informationen dann möglicherweise für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Ferner könnte dieses Medium von Geheimdiensten verwendet werden, um potentielle Terroristen zu identifizieren, die etwa Propagandavideos teilen.Der israelische Wissenschaftler Ran Dubin, ein Experte für Cyber-Sicherheit und Doktorand der Ben-Gurion Universität – Abteilung für Kommunikationssysteme, stellte diese Forschung auf dem Black Hat Europe-Treffen in London vor. Er warnte vor einer möglichen Nachverfolgung des Sehverhaltens von Nutzern beim Videoportal YouTube.
Lücken in der Verschlüsselung auf der YouTube-Plattform ließen dies seiner Ansicht nach zu. Dubin hat zusammen mit seinen Kollegen einen simplen, lernfähigen Algorithmus entwickelt, durch den sich mit einer sehr hohen Treffsicherheit feststellen lässt, ob ein Nutzer ein bestimmtes Video gesehen hat oder nicht. So könnten zum Beispiel Geheimdienste in Erfahrung bringen, ob sich jemand Videos mit terroristischen Inhalten anschaut. Oder Werbetreibende würden am Ende wissen, ob Nutzer bestimmte Werbefilme angesehen haben.
Es sei wichtig zu wissen, dass Video-Verschlüsselung nicht so sicher sei, wie bisher angenommen, sagt Ran Dubin. YouTube-Besitzer Google werde seiner Meinung nach daran auch nicht so schnell etwas ändern, weil eine Verschlüsselung jeder einzelnen Videoanfrage sehr teuer wäre.
Bildquelle:
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, thx! (CC0 Public Domain)
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Autor: Antonia
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- hat er auch erwähnt, dass man dafür direkt die leitung des users abhören müsste sowie eine datenbank mit signaturen von einer milliarde youtube-videos vorhalten muss? ich weiß ja nicht.. wäre ich einer der wenigen US-geheimdienste, die solche ressourcen überhaupt haben, würde ich stattdessen vielleicht einfach mein youtube-backend anschmeißen (PRISM is a dancer) und ganz einfach nachschauen was jeder user macht
.. und dass youtube selbst und seine werber wissen, welche videos man schaut, dürfte eigentlich keine neuigkeit sein und diese information lässt sich trivial mit einem adblocker schützen
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) - dagegen ist eigentlich fast jeder C3- oder defcon-vortrag aufschlussreicher...