Schnell aufgesetzte NAS-Software

sia

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Hi Leute,

Welche Alternative zu den gängigen NAS-Systemen würdet ihr denn so propagieren? Wir hatten hier im Forum ja schon oft festgestellt, dass ein HP Microserver oder ähnliches System einem herkömmlichen NAS weit überlegen ist – wir basteln aber auch gerne.

Bei meinen Kunden setze ich eigentlich immer ein Debian und eine zur Situation passende Serversoftware auf. Meistens ist das vanilla Debian mit LXC/Docker und Nextcloud mit PAM-/AD-Authentifizierung. Aber auch das dauert, selbst mit Übung, teilweise mehrere Stunden.

Gibt's eine gute Alternative zur Software wie Synology DSM? In der Vergangenheit hatte ich Zentyal, freeNAS und OpenMediaVault ausprobiert, aber da hakte es an einigen Stellen noch. Ähnlich eines Windows Servers war es recht kompliziert, dem Teil neue "Rollen" beizubringen – also auf jeden Fall komplizierter als [kw]apt update && apt upgrade && docker pull nextcloud[/kw].

Habt ihr Erfahrungen mit Umgebungen wie , oder ähnlichen Webinterfaces mit "Apps"? Taugt da auch nur eine einzige Lösung was im Vergleich zu der Simplizität eines Synology NAS?
 
Nur SAMBA + RAID dauert nicht wirklich lange.

Was verstehst du unter NAS Software?
Für mich wäre ein reines NAS jetzt echt unter Umständen nur SAMBA + RAID.:unknown:
 
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  • #3
Samba 4 AD ist auch eine Tortur, bis das 100% einwandfrei läuft :D

RAID ist ja quasi bei der Installation im Vorbeigehen eingerichtet, das dauert wenige Minuten.

Ich gehe hier von einem "Consumer"-NAS aus, also dass man eben selbst Nutzer anlegen kann, auf einen "Cloud-Speicher" zugreifen kann ("Personal Cloud" :rolleyes:) und eine Klickibunti-Oberfläche hat. Also eben wie bei Synology:

K8sj2jZ.jpg


 
Kann man das nicht alles einfach in die SAMAB Konfig schreiben wie mans will?

Hatte ich nie Verwendung für aber SAMBA einrichten fand ich jetzt nich sonderlich schwierig und das scheint prinzipiell doch recht viel zu können.
Kann man vermutlich doch sogar über SQL regeln oder?(Also die virtuellen Nutzer)

Bin wohl zu pragmatisch um den Nutzen einer grafischen Oberfläche auf einem NAS zu verstehen. Bin mir mittlerweile nichtmal mehr sicher ob ich eine auf dem Desktop brauch.
 
XPENology vielleicht?
Keine Ahnung ob man das sinnvoll einsetzen kann mittlerweile.

edit:
für nen Kunden würde ich das wohl auch aufgrund der Grauzone in der Legalitätsfrage nicht einsetzen...
 
Wir verkaufen nur QNAPs. Mag die Dinger recht gern und hab hier auch eine stehen. Nie Probleme damit.

Nachtrag: Hab glaub nur halb gelesen. Selbst aufgesetzte Software kA.
 
Und was spricht da nun gegen das Synology - das ja im Grunde auch auf standard Libs setzt - du auch ssh Zugang haben kannst - wofür man den auch immer braucht - und die Preis / Leistung finde ich an sich stimmt - dafür steht die Frage aber wohl im falschen Bereich ^^

Um auch was Sinnvolles zum Thema beizutragen:
Cozy.io habe ich mal installiert - das Ding ist leider nicht multiuser-fähig sonst währe es recht cool.. und ist auch nicht gewollt.
Das ding ist EINE Privat Cloud. Wenn du mehrere möchtest dann musst du mehrere z.B. DockerContainer parallel starten.
 
arbeite mich gerade in xpenology ein.
Läuft mit DSM6 + Updates ohne jegliche Probleme.
Am Anfang ein wenig Arbeit wegen MAC-Adresse flashen (wenn man WOL will), dann läuft das aber wie geschmiert, wie ein originales Synology halt.
Sehr zu empfehlen.



Vom USB-Stick die VID und PID auslesen
MAC + SN generieren
Grub4DOS Bootlaoderimage anpassen mit SN, MAC, VID, PID
Vom Stick booten und los gehts.
 
hab mir aufn SS4200 Ubuntu (LTS Version) installiert und webmin als Interface. Läuft seit Jahren stabil und hat im Laufe der Zeit immer mehr Aufgaben übernommen. Ne klassische Cloud hab ich nicht. Ich nutze baikal für Kalendersync mit unseren Androids und seafile für Bilder.
 
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  • #13
Seafile dann mit Systemusern, gibt's da ein Webmin-Modul oder legst du die in Seafile selbst an?

--- [2016-12-05 19:01 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

wie ist das lizenzrechtlich? Darf man DSM überhaupt installieren, also ist das FOSS oder so?
 
lege ich in seafile an. Ehrlich gesagt habe ich garnicht geschaut, obs da ein Webmin-Modul gibt. ;-)
War eher ein Experiment. War aber so schnell und einfach erledigt, daß ichs weiterhin laufen habe... Seafile kann aber nicht viel, obs was für deine Zwecke ist, wage ich zu bezweifeln...
 
Verwendest du immer die gleiche Hardware?

Wieso baust du dir dann nicht ein angepasstes Linux, mit den von dir gewünschten Komponenten?
Dann würdest du dir zumindest einige Setup-Schritte sparen.
 
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  • #17
Hab ich schon, ist ein OpenMediaVault-Image mit diversen Scripts.

Ich sollte mir vermutlich mal ein Webinterface á la yunohost bauen, was einfach die Webdienste bündelt.

Oder yunohosts anpassen.
 
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