[Politik und Gesellschaft] Lutz Bachmann ist auf Teneriffa nicht länger erwünscht

387px-Lutz_Bachmann_%282015%29.jpg Der Pegida-Mitgründer Lutz Bachmann ist auf Teneriffa nicht länger erwünscht. Das Regionalparlament erklärte den 43-Jährigen, der erst seit September auf Teneriffa lebt, zur "persona non grata".

Vor allem seitens der Linkspartei "Podemos" ist dies ein Schritt in die richtige Richtung. Gegenüber der Zeitung "La Opinión de Tenerife" sagte Fernando Sabaté. ein Sprecher der Partei: "Diese Erklärung soll wie eine Impfung wirken, denn diese Person ist wie ein Virus."

Die Auswirkungen dieser Entscheidung sind bislang noch unklar.



Bild: Lutz Bachmann (Metropolico.org, Magichnicht, CC BY-SA 2.0, via )
Quelle:
 
Die Gesellschaft ist nicht gespalten, aber innerhalb dieser Gesellschaft gibt es einige wenige Personen, die gespalten sind. Dazu gehören sicher dieser Bachmann, aber auch seine Unterstützer.
Einer der Gründe, warum hier soviel geschrieben wird, bist Du.

Schon das du behauptest, die Gesellschaft sei nicht gespalten, zeigt doch das du in einer anderen Gesellschaft lebst als ich. Und wenn es mittlerweile mehr als eine Gesellschaft gibt, dann muss ja eine Spaltung stattgefunden haben!

Mein erster Beitrag in diesem Thema ist die #89, also kann es nicht soviel mit mir zu tun haben..


Wenn Bachmann gespalten wäre, gäbe es das Problem gar nicht erst ;)

SCNR! :D

Lutz Bachmann hat ein Problem, das heute leider viele Menschen betrifft. Er kann die Widersprüche des modernen Menschen nicht in sich vereinen. Er kann sich nicht spalten!
 
@Janosch:
Du verwechselst Spaltung mit Meinung.
Eine Gesellschaft heißt nicht, dass es nur eine Meinung gibt... sozusagen wäre das Land tief gespalten zwischen Rot, Grün und Schwarz und das schon seit Jahren.
 

Nur die Spaltung geht hier auch quer durch die Parteien. Und der Unterschied ist, dass es sich um ein Top-Thema handelt, von dem alle betroffen sind, oder sich zumindest betroffen fühlen und mit welchem sehr viele Emotionen verknüpft werden.
Das ist was anderes als wie mit "CETA" und dergleichen. Das sollte ja wohl irgendwie offensichtlich und "verständlich" sein. Daher finde ich schon, dass seit der "Mauer", nichts die Gesellschaft so gespalten hat wie die Flüchtlingsfrage mit dem Islamthema im Schlepptau.
 
Als Du von Spaltung geschrieben hast, ging es noch um Bachmann und Teneriffa.
Das hat aber mit der Flüchtlingsfrage nichts zu tun, weil man nicht für Flüchtlinge sei muß, um Bachmann abstoßend zu finden.
 
Als Du von Spaltung geschrieben hast, ging es noch um Bachmann und Teneriffa.
Das hat aber mit der Flüchtlingsfrage nichts zu tun, weil man nicht für Flüchtlinge sei muß, um Bachmann abstoßend zu finden.

Ähh natürlich, die Gesellschaft spaltet sich nicht am Thema "Bachmann" oder "Parlament von Teneriffa", sondern an der großen Frage die damit verknüpft ist.
Ich dachte das wäre selbstredend ersichtlich. Sonst gäbe es ja hier auch keine 124 Posts dazu, schließlich ist er kein Kaliber wie Hitler, Trump oder Hilton.
 
Ähh natürlich, die Gesellschaft spaltet sich nicht am Thema "Bachmann" oder "Parlament von Teneriffa", sondern an der großen Frage die damit verknüpft ist.

Nein. Für und wider Flüchtlinge hat ja gar nichts mit Pegida zu tun, sprich gäbe es auch ohne diese Dumpfbacken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein?

Das eine schließt das andere doch nicht aus?

Also du meinst Bachmann ist tatsächlich so eine prominente Streitfigur? Oder beschränkt sich sein Fame nur auf das NGB?
 

Nein

Das eine schließt das andere doch nicht aus?

Es schließt sich nicht aus und das eine bedingt nicht das andere.

Also du meinst Bachmann ist tatsächlich so eine prominente Streitfigur? Oder beschränkt sich sein Fame nur auf das NGB?

Prominent und Fame ist eine seltsame Wortwahl in Zusammenhang mit dieser Person. Aber man kennt ihn offensichtlich auf einer Afrika vorgelagerten Atlantikinsel.
 
Daniel Kübelböck hatte auch mal fame, man muss nicht für gutes bekannt sein.
Hier geht es doch weniger um bchmann selber, sondern stellvertretend darum ob das was passiert ist okay ist.
Meiner Meinung nach muss man auch straftätern und brandstiftern ihre rechte zugestehen... das ist passiert.
Man muss aber nicht besonders nett zu ihnen sein. Freundlichkeit ist kein Rechtsbegriff.
 
...
Prominent und Fame ist eine seltsame Wortwahl in Zusammenhang mit dieser Person. Aber man kennt ihn offensichtlich auf einer Afrika vorgelagerten Atlantikinsel.

mal runter kommen.
So bekannt war er da nicht.
Ich bin mir sicher bei einer Umfrage hätten kaum 2% der Einwohner ihn gekannt.
Die Leute die diese Sache hier ins Leben gerufen haben kannten ihn. Nicht mehr und nicht weniger wissen wir.
 
Bachmann ist bekannt genug, dass sich das Lokalparlament auf Teneriffa explizit mit seiner Person befasst hat.
Das schaffen wohl nur ganz wenige, dass sich Parlamente zu Einzelfällen derartig äußern.

"Bachmann, Staatsfeind Nummer eins" hat einiges an Werbewert generiert. Obs ihm nützt, ist aber eine andere Frage. Bei den Anhängern aber auf jeden Fall.
Zumindest hätte er für die Medienaufmerksamkeit ansonsten viel Geld investieren, oder anderweitig ordentlich auf die Kacke hauen müssen.
 
Bachmann ist bekannt genug, dass sich das Lokalparlament auf Teneriffa explizit mit seiner Person befasst hat.
.

war das auf Antrag des ganzen Parlaments oder auf Antrag eines einzelnen Parlamentsmitglieds?
Und was sagt es über den Bekanntheitsgrad einer Person aus wenn ihn ein oder zwei Parlamentsmitglieder von Teneriffa kennen?

Nicht falsch verstehen ich finde es gut was die gemacht haben.

Ob das aber nun rechtmäßig ist oder die Bekanntheit eines solchen Typen beweißt ist doch eine ganz andere Sache.
 
Zurück
Oben