[Politik und Gesellschaft] Lutz Bachmann ist auf Teneriffa nicht länger erwünscht

387px-Lutz_Bachmann_%282015%29.jpg Der Pegida-Mitgründer Lutz Bachmann ist auf Teneriffa nicht länger erwünscht. Das Regionalparlament erklärte den 43-Jährigen, der erst seit September auf Teneriffa lebt, zur "persona non grata".

Vor allem seitens der Linkspartei "Podemos" ist dies ein Schritt in die richtige Richtung. Gegenüber der Zeitung "La Opinión de Tenerife" sagte Fernando Sabaté. ein Sprecher der Partei: "Diese Erklärung soll wie eine Impfung wirken, denn diese Person ist wie ein Virus."

Die Auswirkungen dieser Entscheidung sind bislang noch unklar.



Bild: Lutz Bachmann (Metropolico.org, Magichnicht, CC BY-SA 2.0, via )
Quelle:
 
Die Frage ist: Juckt es ihn? Wie oft ist er dort? Ist er überhaupt dort? Oo
 
Steht damit ein vorbestrafter Ausländer kurz vor der Abschiebung?
2 von 3 Pegida-Vorständen würde das vermutlich gefallen.
 
Nein. Lediglich Verurteilungen wegen mehrfachen Einbruch mit Diebstahl und wegen Drogenhandel in 2 Fällen.
Also eine ziemlich weiße Weste. ;)

Aber wenn ich nicht irgend etwas verpaßt haben sollte, dann handelt es sich hier um einen symbolischen Akt.
 
Schon merkwürdig, wenn einer der Anführer einer Bürgerbewegung, die vor allem die "Heimat", die "Deutsche Kultur" und das "Christliche Abendland" schützen will, seinen Wohnsitz dann nach Afrika verlegt. (geografisch gesehen)

Frag mich wie er das seinen "Anhängern" vermittelt? Oder ist er dort unterwegs um persönlich die EU Außengrenze zu bewachen?
 
Das ist die Schuld der SPD.

Oder besser, von Peter Struck.

"Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird heute auch am Hindukusch verteidigt."
 
@Janosch: Seine Anhänger sind Leute, denen kommt so ein Gedanke gar nicht ;) Ich glaub, man nennt das heute "postfaktisch". Um solche "Details" gehts oft nicht mehr.
 
Lediglich Verurteilungen wegen mehrfachen Einbruch mit Diebstahl und wegen Drogenhandel in 2 Fällen.
Die Volksverhetzung fehlt noch ;)

Ansonsten kann natürlich jeder EU-Bürger seinen Wohnsitz in der Union frei wählen, egal was irgendwelche Regionalparlamente entscheiden. Auch ein Flüchtling wie Bachmann und das ist gut so.
Was der Mann aber in Spanien will, ist mir nicht klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frag mich wie er das seinen "Anhängern" vermittelt?
Dazu steht in der Quelle:

Wen interessiert es, wo man arbeitet und seinen Lebensunterhalt verdient, solange man mit Rückgrat hinter der Sache steht?

Und :

Bachmann fühlte sich verfolgt

Bachmann und seine Frau haben laut "Sächsischer Zeitung" bereits im Mai den Wohnsitz in Kesselsdorf bei Dresden aufgegeben. In dem Facebook-Video nennt er verschiedene Gründe für den Schritt, Dresden zu verlassen. Seine Frau sei dem Druck nicht mehr gewachsen gewesen, sie seien verfolgt worden, und es habe Einbruchsversuche gegeben.
Auch sein Hund sei verfolgt worden!!!1 Und sein Auto in die Luft gesprengt worden!!!11 Oder so ähnlich. :-)

Er wollte es scheinbar schon früher bekanntgeben, aber die Festerling sei aus "taktischen Gründen" dagegen gewesen.

Oder in seinen eigenen Worten, die sehr amüsant sind, sofern man es fünf Minuten lang aushält:

Do blotzt mür doch dör Orsch un Bole is offe!!!1
 
Die Auswirkungen dieser Entscheidung sind bislang noch unklar.
Keine, von Seiten der Behörden!
Das Gesabbel von Politfuzzis hat keinerlei bindende Wirkung für irgendwen. Die Behörden haben nach Recht und Gesetz zu handeln, und nicht nach einer Resolution eines Lokalparlamentes.
Die können ihm ja nicht einmal verbieten ins Lokalparlament zu gehen. Wenn doch, klagt er sein Recht ein, ein öffentlich zugängliches Gebäude zu betreten und dann steht in der Zeitung, dass sie nicht einmal einer persona non grate vom Parlament fern halten können. Der kann jeden Behördengang machen, den er will.
Klassiches Eigentor, da jeder Tag den Bachmann dort verbringt, die Ohnmächtigkeit des Lokalparlamentes zeigt.


Vor allem seitens der Linkspartei "Podemos" ist dies ein Schritt in die richtige Richtung. Gegenüber der Zeitung "La Opinión de Tenerife" sagte Fernando Sabaté. ein Sprecher der Partei: "Diese Erklärung soll wie eine Impfung wirken, denn diese Person ist wie ein Virus."
Oha, ein Linker hat den Nazisprech wiederentdeckt.
Man stelle sich vor Bachmann hätte den einen oder anderen als Virus bezeichtet. Na, da wäre was los gewesen.

Herr, wirf Hirn vom Himmel in Richtung Kanaren.
 
Zuletzt bearbeitet:
@TBow:
Du kannst auch in öffentlichen Gebäuden Hausverbot bekommen, auch unbegründet.
 
Klassiches Eigentor, da jeder Tag den Bachmann dort verbringt, die Ohnmächtigkeit des Lokalparlamentes zeigt.
Ja, halten sich an Gesetze und müssen jeden gleich behandeln. Was für ein Eigentor.

Unter einem starken Führer, sagen wir Bachmann, hätte es so eine Toleranz nicht gegeben.
 
@TBow:
Du kannst auch in öffentlichen Gebäuden Hausverbot bekommen, auch unbegründet.
Was aber vor vor Gericht nicht halten kann. Ein "den wollen wir hier nicht" reicht nicht. Das Parlament ist kein Privatclub.
Solange er nicht pöbelt, oder anderweitig den Frieden bzw die Sicherheit gefährdet, wird man ihm den Zutritt nicht verwehren können, besonders, da er nicht vor Ort agitiert.

Dieter85 schrieb:
Ja, halten sich an Gesetze und müssen jeden gleich behandeln. Was für ein Eigentor.
In der Tat ein Eigentor, wenn sie das nicht tun bzw, wenn sie das mit ihrer Aktion andeuten wollen.
Solche Leute adelt man, indem sich ein Parlament mit einem völlig nutzlosen symbolischen Akt beschäftigt, der dazu auch noch deren Ohnmächtigkeit zutage fördern wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor 70 Jahren steckte man Menschen wegen ihrer Religion ins KZ.
Bis in die späten 90er gab es in öffentlichen amerikanischen Lokalen getrennte Räumlichkeiten für "Colored People".
Bis heute werden Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe grundlos erschossen.
Letzte Woche wurde jemand wegen seinen politischen Ansichten eines Landes verwiesen.

Ich finde es erschreckend dass manche Leute nichts aus den Verbrechen gelernt haben die in den Geschichtsbüchern festgehalten sind.
 
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