[Politik und Gesellschaft] Spanien: Tierschützerin wünscht krebskrankem Achtjährigen den Tod

matador-389398_960_720.jpg Der achtjährige Adrian aus Spanien leidet am Ewing-Sarkom (Knochenkrebs). Die Tatsache, dass der Junge davon träumt, später einmal Stierkämpfer zu werden, hat eine Tierschützerin so empört, dass sie sich nach der Medien-Veröffentlichung von Bildern, die Adrian auf den Schultern eines Toreros zeigen, der ihn in die Arena trägt, über ihren Twitter-Account dazu geäußert hat.

"Ein krankes Kind, das gesund werden möchte, um unschuldige und gesunde Tiere zu töten, die auch nur leben möchten - Adrian, du wirst sterben!" so die Übersetzung des Tweets. Die Stiftung Toro de Lidia (Kampfstier) will die Dame nun ausfindig machen und plant, rechtliche Schritte gegen sie zu unternehmen.



Bild:
Quelle:
 
Statt dem Jungen auf etwas diplomatischere Weise klar zu machen, was da eigentlich passiert mit den Stieren und ihn darüber aufzuklären, wie barbarisch sein Berufswunsch ist, zeigt sie sich hasserfüllt.
Sie hat ja nicht Unrecht damit, seinen Wunsch zu kritisieren, aber hier fehlt es offensichtlich am Fingerspitzengefühl.
 
Dämliche Frau sagt dämlichen Satz zu dämlichen Jungen :unknown:
 
Bei dem chronischen Intelligenzmangel der bei allen Tierschutzfanatikern Quer durch die Bank zu beobachten ist wundern mich solche Aussagen nicht. Ich finde Stierkämpfe zwar auch nicht gerade schön, bin aber auch nicht dafür diese zu verbieten oder sonst wie zu unterbinden. Immerhin reden wir hier von einer jahrhundertealten Tradition und einem Kulturgut welches tief mit Spanien verbunden und wichtig für den Tourismus ist, und keinem primitiven totfoltern von Schlachttieren. Da gibt es schlimmere "Verbrechen" die tagtäglich verübt werden ohne dass diese eine strafrechtliche relevanz haben obwohl ethisch schwerst verwerflich.
 
Bei dem chronischen Intelligenzmangel der bei allen Tierschutzfanatikern Quer durch die Bank zu beobachten ist wundern mich solche Aussagen nicht.

Ich habe ein paar von diesen Leuten in meinem Freundeskreis. Mit Tierauffangstelle und allem was dazugehört. Einen chronischen Intelligenzmangel konnte ich bei denen allerdings nicht feststellen. Eher im Gegenteil. Die leben ihre Einstellung und gehen keinem damit auf die Nerven. Wenn Du mit denen über Tierschutz reden willst, machen die das gerne. Und wenn nicht, ist auch alles gut.

Ich finde Stierkämpfe zwar auch nicht gerade schön, bin aber auch nicht dafür diese zu verbieten oder sonst wie zu unterbinden. Immerhin reden wir hier von einer jahrhundertealten Tradition und einem Kulturgut welches tief mit Spanien verbunden und wichtig für den Tourismus ist, und keinem primitiven totfoltern von Schlachttieren.

Gladiatorenkämpfe waren auch mal "Tradition" und "Kulturgut".
 
Ich habe ein paar von diesen Leuten in meinem Freundeskreis. Mit Tierauffangstelle und allem was dazugehört.
Ich meine explizit Fanatiker die sich zB. an öffentlichen Plätzen in Käfige einsperren oder die PETA-Aktivistinnen die sich "Fur kills" auf die Hupen malen, mit Kunstblut überschütten und nackt durch die Straßen gehen. Personen die Aussagen wie diese Tierschützerin tätigen setze ich auf die selbe intellektuelle Stufe wie solche extremistische Gruppierungen.

Gladiatorenkämpfe waren auch mal "Tradition" und "Kulturgut".

In der Tat, das waren sie. Nur hat sich die Gesellschaft seit dem weiterentwickelt. Irgendwann werden auch Stierkämpfe als nichtmehr zeitgemäß angesehen.
 
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  • #8
Er ist 8 Jahre und wächst in einer Welt der Stierkämpfe auf. Hier sollte man Aufklärungsarbeit leisten, einem kleinen Kind aber nicht den Krebs-Tod wünschen, da hört es dann wirklich mal auf und ich finde es in Ordnung, dass die Dame dafür eventuell mit Konsequenzen rechnen muss.

Zu Stierkämpfen habe ich ebenfalls eine klare Meinung (Spoiler: Ich bin dafür, diese generell zu verbieten), nur diese Metadiskussion sollten wir an anderer Stelle führen, sofern Bedarf besteht (Off Topic, eventuell auch P&G).
 


Warum ist der Junge dämlich? Hattest Du als Kind keine Träume? Sad Story.



Er schrieb von Tierschutzfanatikern die unterscheiden sich imo sehr von den von Dir beschriebenen Personen in deinem Freundeskreis oder wünschen Sie 8jährigen krebskranken Kindern den Tod? :rolleyes:

€mperor war schneller...



Wie viele Tiere hat PETA auf dem Gewissen? Irgendwas über 30k bestimmt, erst retten und dann einschläfern. :rolleyes:

@Topic

Ich bin überrascht dass ich mal eine Aktion von Toreros super finde, nette Aktion.
 
Er schrieb von Tierschutzfanatikern die unterscheiden sich imo sehr von den von Dir beschriebenen Personen in deinem Freundeskreis oder wünschen Sie 8jährigen krebskranken Kindern den Tod? :rolleyes:

Die Freunde sind auch schon mal wo eingestiegen und haben Tiere freigelassen etc.. Die waren mal eine ganze Zeit lang etwas "härter" unterwegs. Davon kann und mag man halten, was man mag. Ich persönlich finde die oben beschriebenen Aktionen (Tierschutz-Ultras) ebenfalls über´s Ziel hinausgeschossen. Und nein, das wünsche sie natürlich niemanden.

Um wieder OT zu kommen: Ansonsten das was Lokalrunde sagt.
 
Die Freunde sind auch schon mal wo eingestiegen und haben Tiere freigelassen etc..

Man kann Tierschutz auch übertreiben, wie der Hunde-Import herrenloser Tiere aus Spanien und anderen Ländern.
Gibt schon genug von den Viechern, die unsere Gehsteige und Felder verkacken.

In einem Ort in Ba.-Wü. kann ein Hochwasserschutz für die Bevölkerung nicht gebaut werden, weil irgendwelche Echsen und ähnliches Kroppzeugs dann gefährdet wären.
Argument NaBu/Tierschützer: Die Tiere könnten mit Naturereignissen, wie Hochwasser leben, nur der Mensch nicht!

Bin mal gespannt, was die dann sagen würden, wenn jemand im Hochwasser umkommt.

Manche sehen nicht mehr, was wichtig ist und was nicht. In Stuttgart gibt es schon Baustopps wegen eines dämlichen Käfers (Juchtenkäfer).

Stierkampf in Spanien ist blutig. Na und? In Spanien eine Tradition. Ich lebe nicht in diesem Land.
Krieg ist auch blutig. Sehr sogar.

Manche Religionsanhänger lassen Schlachttiere langsam verbluten. Ist das besser? Regen sich die Aktivisten da auch so auf?
Das passiert immerhin millionenfach täglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich regen die sich da genau so auf.

Du beschreibst es ja schon perfekt, welch Wurzel des Übels der Mensch ist.

Wenn man so argumentiert wie du es machst, erleben wir keine Fortschritte mehr bezüglich unserer Natur. Denn wenn man die Probleme angehen möchte, die du ansprichst, dann sagt irgendein anderer, dass man sich doch erstmal um die anderen Probleme kümmern sollte. Das ist ein Teufelskreis, aus dem man eher herausbrechen sollte anstatt es noch zu instrumentalisieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich regen die sich da genau so auf.

Manche vielleicht. Viele aber nicht.
PETA hat, zumindest nicht offensichtlich, keine Kampagnen gegen das Schächten der Schlachttiere durch Juden und Muslime.
Dafür aber zahrleiche Kampagnen gegen falsche (Massen-)Tierhaltung - was an für sich okay ist.
 
Du redest von PETA. Peta ist eine von vielen Organisationen.
Nicht jeder Tierschützer ist PETA-angehörig. Die rüde Dame aus dem Startbeitrag auch nicht, zumindest wird PETA nicht erwähnt.
 
so ist das halt mit dem Scheiß-Socialmedia Rotz.
Ins Gesicht hätte die Dame das dem Jungen auch nicht gesagt, und wir müssten uns dann hier nicht mit solchen Aussagen beschäftigen.
 
Einige bleiben essen, andere wachsen dort heraus..

Äh, was? Vertippt oder verstehe nur ich das nicht.

BTT: ich finde den spanischen Stierkampf Scheiße, den portugisischen Stierkampf auch nicht ganz so gut und die Tierschützerin hat voll einen an der Schüssel
wegen so eines Satzes zu einem kleinen, kranken Kind. So was sagt man in einer solchen Situation nicht. Eigentlich gar nicht.
 
seltsam?
Womöglich war das nur ein freudscher Versprecher und du solltest dir mal wieder was zu Essen genehmigen.
Ist nicht gerade Zeit für 2nd lunch?
 
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