Paysafe & VPN

HoneyBadger

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Moin,

wollte gestern einen OCH-Account über VPN per Paysafecard bezahlen. Wirklich oft habe ich das noch nicht benutzt. Das Paysafe VPN blockt, ist, wie ich inzwischen bereits gelesen habe, ja schon länger bekannt. Für mich war´s bis dato neu. Über einen Umweg habe ich es dann zwar doch noch hinbekommen. Jedoch ist das seitens Paysafe ja eigentlich nicht gewollt.

Ich frage mich nun allerdings ernsthaft, wo bei diesem System noch der Sinn enthalten ist? Den einzigen wirklichen Nutzen, den ich mir da noch daraus ableiten konnte, war die Tatsache, dass man anonym online bezahlen kann, ohne das so unkomfortabel und kursabhängig, wie´s bei Bitcoins der Fall ist, tun zu müssen.

Oder übersehe ich da etwas? :unknown:

Gruß in die Runde.
 
Ist eigentlich eher für kleine Kiddies, damit die mit ihrem Taschengeld den Minecraft-Server bezahlen können, wenn sie noch kein Konto haben.

Bitcoin für anonyme Zahlungen ist auch nervig wegen dem Transaktionslimit und der mittlerweile unglaublich riesigen Blockchain.
 
Zumindest in Deutschland sollen Paysafekarten eigentlich garnicht anonym sein. Von daher alles eigentlich nur konsequent.
 
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  • #4
Gibt´s denn (außer BC) überhaupt anonyme Transaktionsmöglichkeiten?
 
Zumindest in Deutschland sollen Paysafekarten eigentlich garnicht anonym sein. Von daher alles eigentlich nur konsequent.
Ich denke mal, dass gespeichert wann und wo gekauft wurde.
Aber anonym ist es dennoch, man geht einfach in einen Laden der die anbietet, kauft in Bar den gewünschten Betrag und geht mit dem Wisch nach Hause.
Läuft eine PSC Einlösung überhaupt zwangsläufig über deren Server? Ich hatte den Eindruck, dass ich da dem Anbieter vertrauen muss, das ich ihm den PSC Code gebe, er den einlöst/checkt und mir dann den passenden Betrag anschreibt auf den Account.
 
Gibt´s denn (außer BC) überhaupt anonyme Transaktionsmöglichkeiten?

Naja, wir bieten Cashzahlung an via Post. Man muss eben das Verlustrisiko in Kauf nehmen.
Ansonsten ist diese Geschenkkarten-Systeme wie UKAsh oder PSC eben doch recht aus der Mode gekommen. Bei PSC auch Gott sei Dank.
In AT gibts ja noch diese schicken BTC-Codes.

Ansonsten fallen mir noch diese Wegwerfkreditkarten ein. Wo man die genau bekommt, weis ich gerade aber auch nicht. Im Endeffekt haben die aber das gleiche Funktionsprinziep wie bei PSC.
 
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  • #7
Naja, wir bieten Cashzahlung an via Post. Man muss eben das Verlustrisiko in Kauf nehmen.

Euch betrifft aus meiner Sicht das Problem gar nicht so recht. Wenn ich bei einem VPN-Anbieter (,dem ich vertraue...) beispielsweise per Paypal zahle, kann zwar nachvollzogen werden, dass ich diesen Dienst nutze, allerdings kann darüber noch nicht abgeleitet werden, was damit so getan wird (,sofern die Loggingpolitik dahinter auch passt). Wenn man z.B. einen OCH-Premium-Account kaufen möchte, um beispielsweise irgendwas vorbei an dem Geldbeutel der Filmindustrie zu ziehen, und dieser Account direkt über ein bekanntes Konto erworben wurde, ist die Identifizierung des Nutzers ja eigentlich nur noch Formsache.
 
Ja da hast du natürlich recht. Bei uns und den paar anderen guten VPN-Anbietern sind solche Zahlungsmethoden irgendwie blödsinnig.

Mir gings eher so allgemein ums Thema :)
 
Naja, wir bieten Cashzahlung an via Post. Man muss eben das Verlustrisiko in Kauf nehmen.
Hast du zufällig Zahlen, wie hoch das circa ist? Was sind denn eure Erfahrungen?

Ansonsten fallen mir noch diese Wegwerfkreditkarten ein. Wo man die genau bekommt, weis ich gerade aber auch nicht. Im Endeffekt haben die aber das gleiche Funktionsprinziep wie bei PSC.
Normal an jeder Tankstelle.


Je nach Händler könnten eventuell Amazon/ Steam/ iTunes/ Google Play - Gutscheine funktionieren. Zumindest die letzten drei kann man ja auch einfach im Laden (bar) kaufen und dann weitergeben. Voraussetzung ist natürlich, dass der Partner die Gutscheine annimmt, die sind ja schon recht speziell.
 
Hast du zufällig Zahlen, wie hoch das circa ist? Was sind denn eure Erfahrungen?

Extrem gering. Also ich habe dieses Jahr geschätzt vielleicht 60 Cash-Zahlungen bekommen und 2 Beschwerden. Bei einer kam im Nachhinein die Post verspätet an und bei der anderen bin ich nicht sicher ob derjenige überhaupt was abgeschickt hat, oder eine falsche Adresse angegeben habe.
Kann natürlich auch sein, das hier oder da mal ein brief weg ist, wo sich keiner beschwert hat. Aber insgesamt schätze ich das Risiko als extrem gering ein. Nicht viel höher als das sich mal einer mit seiner Bitcoin Adresse vertippt :P

Je nach Händler könnten eventuell Amazon/ Steam/ iTunes/ Google Play - Gutscheine funktionieren. Zumindest die letzten drei kann man ja auch einfach im Laden (bar) kaufen und dann weitergeben. Voraussetzung ist natürlich, dass der Partner die Gutscheine annimmt, die sind ja schon recht speziell.
Das Problem an der Sache ist einfach, dass man dieses ganze Zeug als Händler auch wieder los werden muss und das ist ein echtes Problem. Da sind diese Einwegkreditkarten schon wesentlich praktischer. Da ist eher das Problem der restbeträge. Keine Ahnung obs da eine ordentliche Lösung für gibt.

Mir selber sind die jedenfalls noch nie bei den ganzen Karten in der Tanke aufgefallen. Da liegen immer nur diese ganzen typischen Sachen wie iTunes, PSC und so weiter rum.
Paymentwall hatte uns ja auch als Ersatz für PSC MINT empfohlen. Aber das scheint es in Deutschland gar nicht zu geben. Habs jedenfalls noch nie gesehn. Mit den kranken Gesetzen hier, dürften die auch gar keinen Bock haben nach DE zu kommen.
 
Das ist mir tatsächlich auch noch nicht (wissentlich) begegnet. Allerdings schaue ich auch nicht wirklich danach.
Können die Nutzer bei euch ein Guthabenkonto führen? Dann könnte man ja, das nötige Vertrauen vorausgesetzt, einfach den kompletten Betrag überweisen.
 
Nein. Das ist leider noch nicht möglich. Wir arbeiten ja Non-Stop an Neurungen(auch wenn der Nutzer das oft gar nicht sieht) und vielleicht ist das ja irgendwann möglich. Ich fände das würde die Zahlungen und so weiter einfacher machen und man könnte auch auf Mailverkehr verzichten usw...
 
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