Was bringt es denn wenn man sich für eine Sportart interessiert welche man durch solche Vereine nicht einmal kennenlernen kann?
Bei uns gibt es ein sogenanntes Schnuppertraining. Das findet einmal im Monat statt und Leute die sich für das Bogenschießen interessieren können sich dafür anmelden. Das Training findet dann an drei Tagen hintereinander statt. Wer sich dann nach dem Training immer noch Interesse hat, kann dann noch ein paar bei den normalen Trainings mitmachen. Dann muss der- bzw. diejenige Mitglied beim Verein werden (wegen der Versicherung usw.).
Dann steigen die Leute ins sogenannte Anfängertraining ein. Hier wird rein unter Aufsicht geschossen und es werden die Grundlagen, Regeln usw. vermittelt. Hat der Anfänger dann alles drauf, was im Anfängertraining vermittelt wird, kann der die Schützenpassprüfung ablegen. Hier muss er bzw. sie 30 Pfeile in den roten oder goldenen Bereich der Scheibenauflage versenken. Treffer in den blauen, schwarzen oder weißen Bereich haben zur Folge, dass man durchgefallen ist. Dann macht man wieder ein paar mal Anfängertrainings mit und kann dann erneut die Prüfung ablegen.
Hat man den Schützenpass kann man (und sollte) am Fortgeschrittenentraining teilnehmen. Hier werden die Einzelnen Phasen/Elemente vertieft und man darf auch an Turnieren teilnehmen.
Ist man dann gut genug, kann man auch noch am Profitraining teilnehmen. Hier arbeiten die Schützen hauptsächlich an sich selbst, erhalten aber auch Unterstützung durch andere Schützen und die Übungsleiter.
Unter unseren Übungsleitern ist auch der eine oder andere Trainer C Leistungssport.
Wie du also siehst, kann man auch in einem Verein eine Sportart durchaus sehr gut kennen lernen. Von daher sollte man, weil man schlechte Erfahrungen gemacht hat, nicht alle Vereine über einen Kamm scheren.