Regierungen und Bevölkerungen durch Flüchtlingswelle überfordert?

lol.
ja, die tolle Türkei hat 2,5 Millionen aufgenommen.
Hast du dir die türkischen Lager mal angeschaut?
Unter welchen erbärmlichen Zuständen die Leute dort leben müssen?
Übrigens die selben Lager in die dank dem tollen EU Abkommen unserer ach so flüchtlingsfreundlichen Angela die Flüchtlinge wieder hin müssen wenn sie nicht nach Europa reinkommen oder zurück geschickt werden.
Tolle Sache.
Aber halt weiter weg, und dank türkischem Staat auch weniger Berichterstattung.
Aus den Augen aus dem Sinn.
 



das sind die lager "vor ort", oder nahe bei, die hier immer gefordert werden. die 3 milliarden werden wohl für neue lager verwendet werden. in deutschland würden die zehnfachen Kosten anfallen. pro jahr.
die türkei finanziert flüchtlinge eh nicht, wie man das in europa macht. die werden überwiegend von deutschland oder der eu ernährt, oder müssen für ihren unterhalt arbeiten. oft weit unter dem mindstlohn.
verglichen mit dem bombenhagel in syrien ist das zwar sicherer, aber ansonsten sind das zustände zum flüchten
 
Wenn schon Milliarden Euro-Euronen in die Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen gesteckt werden sollen,
dann wäre es mir persönlich lieber, dass das hier geschieht oder bei der, zum Teil sehr tapferen Inselbevölkerung in Griechenland.
Immer noch besser, als es dem EXTRA3-Mitarbeiter des Monats ungeprüft hinterher zu werfen.

Die ganze Sache mit der Vereinbarung mit der Türkei -oder eher mit der türkischen Regierung- halte ich für extrem grenzwertig.
Frei nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn. Koste es was es wolle.
 
Laut ai schiebt die Türkei völkerrechtswidrig Flüchtlinge ins syrische Kriegsgebiet ab.


Die Hinweise verdichten sich, dass die Türkei nicht gewillt ist, sich an den Vertrag mit der EU zu halten. Die Umsetzung sollte von Brüssel gestoppt werden.
 


Gegenargument: Die Reise nach D ist weit, teuer und gefährlich. Für manche vielleicht unbezahlbar.

Für die Menschen hätte die Türkeilösung durchaus Vorteile, wenn es möglich wäre, die Türkei zu kontrollieren.
 
Der Preis wäre die Menschen aus Griechenland zurück in die Türkei zu schaffen.

Wieso? Auf solchen Blödsinn sollte man sich nicht einlassen.

Außerdem ist Erdoğan unkontrollierbar.

Es käme auf den Versuch an. Bislang wurde wohl keiner unternommen.



Erdogan verhält sich wie der kriminelle Aufsteiger in einem Mafia-Film von Scorsese. Er nimmt alles persönlich und verliert leicht die Selbstbeherrschung, was ihm als Stärke ausgelebt wird. Dabei knickt die Sorte Psychopath ganz schnell ein, wenn man ihn an einer Stelle kneift, wo es richtig wehtut.

Bei Erdogan gibt es mehrere solcher Stellen. Die Arbeitserlaubnis für Türken in der EU braucht er als Sicherheitsventil, zum Schutz davor, dass ihm der Laden um die eigenen Ohren fliegt. Die Bevölkerung wächst, die türkische Wirtschaft schrumpft, die Touristikbranche ist am Kollabieren, Abenteuer wie den Abschuss eines russischen Militärjets kann sich Erdogan nicht mehr leisten. Seine Massenbasis war der anatolische Mittelstand und die anatolische Industrie, als die Türkei noch mit China konkurrieren konnte. Diese Zeiten sind vorbei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du bist ja wirklich ganz schön naiv, Nero.

Als ob der einknicken würde, weil ihm der ein oder andere aus der EU in den Hintern zwickt.

Frag mal die Türken hier, die noch die türkische Stasatsbürgerschaft haben, wen sie wählen.
Die meisten von hier wählen den.

Und die Zeit der dringend benötigten Arbeitserlaubnissen ist vorbei. Es haben so viele die deutsche Staatsbürgerschaft,
oder deren Familienmitglieder, dass die sich überhaupt keine Sorgen über eine Erlaubnis machen müssen.

Das einzige was ihm Sorgen machen müsste, wären dies Jahr die ausbleibenden Touristen.
Die Mitteleuropäer haben Angst vor Anschlägen, die Russen sind angesäuert wegen des Fleugzeugs.

Aber dort die Lager kontrollieren? Das wird nicht klappen. Einige auserwählte bestimmt, den Rest nicht.
Amnesty wird sich die Finger wundschreiben und die EU-Politiker werden Arbeitskreise bilden, beraten und anmahnen.
 
Noch ein Punkt für meine Interpretation: Die Aggression gegen Kurden.

Autoritäre Regime reagieren auf Labilität im Innern mit Aggressionen nach Außen. Die Kurdenpolitik wäre demnach ein Symptom dafür, dass Erdogan denkt, nur noch ein Krieg könne ihn retten,
 

Weil sich die Aggression zwischen Türken und Kurden schon etabliert ist.
Es ist also nicht nötig ein neues Feindbild zu schaffen.

Der Ausländerhass hier richtet sich ja auch gegen Türken und Araber und nicht gegen Japaner und Holländer.
 
Erst vor paar Tagen haben kurdische PKK Terroristen in Aschaffenburg eine Demo von Türken angegriffen. Daraufhin verschanzten sich die Terroristen in einem Gebäude, griffen Polizisten an, bis sogar ein Polizeihelikopter anfliegen musste. Schon bald wird man auch in Deutschland verstehen, dass es keinen Unterschied zwischen islamistischen Terror und stalinistischen Terror gibt.
 

1. Was hat PKK jetzt mit stalinistischen Terror zu tun?
2. Zwischen Tot und Ewig Leben, muss es etwas drittes Geben... Nur weil die PKK (zum Teil) kacke ist, macht es die Erdogan Türken (nicht alle Türken) nicht besser.
 


Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, bevor Öcalan hinter Gitter kam. Kurden hatten damals die widerliche Angewohnheit, sich selber anzuzünden, meist junge Mädchen, und meist auf Autobahnen. Jemand zückt einen kleinen Benzinkanister, gießt ihn sich selbst über den Kopf, und zündet ein Streichholz an. Bevor sie starben, lagen die Opfer, die zugleich Täter waren, wochenlang im Koma. Widerlich, ganz widerlich, von allen völkischen Typen waren die Kurden die Schlimmsten.

Aber seit die Türken den Öcalan eingebuchtet haben und die Kurden im Irak über eigenes Territorium verfügen, vor allen seit sie den Jesiden gegen den IS beistanden, sind sie mit richtig sympathisch geworden, und der Schurke im Stück ist jetzt Erdogan.
 


Die Zeiten in denen Kurden krass verfolgt wurden, sind in der Türkei schon lange vorbei. Der Chef des türkischen Geheimdienstes ist Kurde.

Man sollte nicht den Fehler machen und Kurden mit der PKK oder YPG gleichsetzen. Kurden leiden selbst unter den PKK Terroristen zum Beispiel, wenn ihre Kinder entführt werden und als Kindersoldaten zwangsrekrutiert. Was schon viel fach von Menschenrechtsorganisationen angeprangert und dokumentiert wurde. Vergessen darf man auch nicht, dass die PKK nicht nur Terroristen sind, sondern auch noch hoch kriminell. Sie kontrollieren weite Teile des europäischen Drogenmarktes. Aber ja, haben nur gute Absichten die Pluderhosenträger.
 
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