Ich finde es traurig, das meine Position gegenüber dem Islam auf diese Art und Weise bestätigt werden muss. Ein friedliches Zusammenleben mit radikalen Muslimen ist nicht möglich. Ein steigender Anteil streng gläubiger Muslime korreliert anscheinend immer mit verstärktem Dschihadismus. Andererseits ist das ja auch ganz normal: Hat man mehr streng gläubige Muslime im Inland wird ein ähnlicher Prozentsatz davon soweit radikalisiert, dass Gewalt gegen uns eingesetzt wird. Die Ressourcen der Strafverfolgungsorgane wurden jedoch nicht angepasst. Zudem gibt es das Gesetz der Serie: Auch bei geringer Erfolgsschance kommt bei genug Versuchen mal ein Plan durch. Wenn nur genügend Gruppen Anschläge vorbereiten werden hin und wieder auch welche Erfolg haben.
Bisher berücksichtigen wir das allerdings weder bei der Gefahrenabwehr noch bei der Rechtsprechung noch bei der Migrationspolitik noch bei der Grenzsicherung. Die Bereitschaft in der deutschen Bevölkerung, solche Anschläge hinzunehmen, ist immernoch hoch. Die Mehrheit der Parteien verspricht dem Volk derzeit mehr muslimische Zuwanderung und das bevorzugt ohne Kontrolle. Auch die Bereitschaft, straffällige Asylanten schnell abzuschieben, Kriminellen standardmäßig Asyl zu verweigern oder gar radikale Muslime pauschal abzuweisen wird weiterhin abseits der AfD als rechtsextrem gebrandmarkt. Selbst das Vorgehen Frankreichs gegen den Terror als Folge der Paris-Anschläge wird ja auch hier im Board mehr kritisiert als begrüßt.
Viele Leute wollen sich anscheinend einfach an derartige Ereignisse gewöhnen und sie lieber passiv tolerieren statt aktiv gegen die Täter vorzugehen. Sind wir uns mal ehrlich: Auch bei diesem Anschlag werden die Mörder nicht aus der Mitte unserer Gesellschaft kommen, so viel wage ich einfach mal schon jetzt zu behaupten.