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So weit war ich auch schon. Nur werden dann alle Bilder geblockt, auch die, hinter denen keine Werbung steht.
µBlock hat eine Adserver-Filterliste. Reicht hier aber anscheinend nicht aus.
Adblock Plus möchte ich wenn's geht vermeiden. µBlock hat eine bessere Performance. Ist aber wahrscheinlich subjektiv.
Wie kommt man auf so Filter? Hörzu hab ich schon mit dem FF-Entwicklertool durchgeackert. Aber da ich nicht wirklich ein Plan von der Materie habe, ist eigentlich nur immer ein fischen im trüben.
Das funktioniert aber eben nur bei hoerzu, ist ja auch darauf beschränkt das Greasemonkey Script funktioniert auf allen Seiten die diese Art der Werbung eingeblendet haben. Gut, ich weiß nicht wie häufig du auf anderen Seiten darauf stößt, aber hier kommt es häufiger vor und bevor ich dann entsprechende Divverschachtelungen und Containernamen analysiere ...
Zumindest nicht mit Tools. Man muss sich etwas besser mit CSS auskennen. (wobei :first-child eine eher leichtere Übung ist, wenn man das System einmal verstanden hat.)
Wer noch an dem Spiegeldingens interessiert ist schaue sich die Hörzu-regel etwas genauer an.
Mit www.hoerzu.de gilt alles nur für diese Webseite ###wrapper besagt, dass nur alles in der ID #wrapper geblockt werden soll > besagt, dass das folgende Element nur direktes Kind sein darf, nicht also in tieferen Ebenen div bezieht sich auf das Element das angesprochen werden soll :first-child besagt, dass nur das allererste angesprochen werden soll, falls mehrere des gleichen Elements auf einer Ebene sind.
Spiegel.de hat jetzt Spiegel + eingeführt. Da verwursten die die Artikel aus dem Heft weiter, haben sie vorher auch geacht, aber jetzt kostet das 39 Cent. Dann gibt es noch ganz exklusive berichte, die es sonst nicht geben soll. Die verwursteten Artikel sind für die E-paper Abonnenten kostenlos, die normalen Abonnenten müssen ihr Abo aufstocken.
Bezaht wird mit Paylater, einem Mikropaydienst.
Warum schreibe ich das in diesen Thread?
Weil Paylater ein Tracker ist.
Man kann die Artikel nach einigen Klicks erst einmal lesen und erst wenn man 5,- € zusammen hat, muß man sich zur Bezahlung registrieren.
Spiegel.de merkt sich meinen Rechner?
Da bin ich natürlich erst einmal hellhörig geworden. Wollen die jetzt ernsthaft fingerprints auslesen?
Denn die meckern nicht über Adblocker oder Sperren von bekannten Trackern.
Nein. die gehen ganz altmodisch über Cockies. Aber die werden bei mir automatisch gelöscht. Wie soll das gehen?
Ich habe die Cockies dann erst mal direkt händisch gelöscht mit dem Resultat, daß ich mich ab da registrieren sollte, wenn ich Zugriff haben wollte, weil meine Browsereinstellungen die Benutzung von Paylater nicht erlauben würde.
Die Einstellungen habe ich aber gar nicht geändert. Was stört die denn?
Vermutung: Die merken sich meine IP und daß bei mir der Cookie gelöscht wurde.
Bingo. Neu IP und der Zugriff wieder möglich
LaterPay schrieb:
Kurzum: Ja, LaterPay kann umgangen werden. Ja, wir versuchen, das zu verhindern. Aber nein, nicht mit allen technischen Mitteln und schon gar nicht auf Kosten der Privatsphäre unserer Nutzer.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für
die Nutzung des LaterPay-Zahlungsmittels
(nachfolgend "LaterPay-Zahlungsmittel"), die Ihnen
von Wirecard Card Solutions Limited (nachfolgend
"Wirecard") zur Verfügung gestellt wird. Wirecard ist
somit Ihre Vertragspartnerin.
Mit Wirecard Card Solutions Limited hat man erst nach der Registrierung zu tun, wenn es zum Zahlungsverkehr kommt.
Aber dennoch danke für den Hinweis.
Ich werde im Laufe des Tages mal eine Mail an spiegelplus@spiegel.de. schreiben, warum das nicht transparent ist und warum man nicht darauf hingewiesen wird, daß die IP geloggt wird.
Wer zahlt denn dafür?
Ich meine diese "Bezahlung" kann man ja sogar aus Versehen ganz einfach umgehen.
Da sollte man doch wenigstens über Login gehen ...
Grüße, psp
EDIT
Siehe unten für den "normalen" User ist das doch nicht so einfach wie ich dachte.
Erst mal nicht, du wirst "nur" getrackt und wenn du für 5€ gelesen hast, wird die Zahlung erbeten.
LaterPay funktioniert wie ein "digitaler Bierdeckel": Sie können die bepreisten Artikel sofort lesen. Erst wenn Sie so viele Artikel gelesen haben, dass insgesamt fünf Euro zusammengekommen sind, bitten wir Sie, sich einmalig zu registrieren und die Gesamtsumme von fünf Euro zu bezahlen - ganz einfach per Kreditkarte, Überweisung oder Bankeinzug. Diese Lösung ist einfach und schnell zu bedienen.
Hm eben mal geschaut für den einfachen User ist es in der Tat nicht so einfach überwindbar.
Reconnect + (laterpay) Cookies löschen = "Kontostand" zurückgesetzt = Unendlich Artikel Gratis lesen
Nur Cookies löschen = Man muss sich bei Laterpay einloggen
Nur IP wechseln = Bringt nichts - "Kontostand" besteht weiterhin und laterpay weiß durch die Cookies, dass man der gleiche User mit anderer IP ist
Privates Fenster (Firefox) = Man muss sich bei Laterpay einloggen
Ich habe nicht genauer nachgeschaut, aber es sieht so aus als würden die Artikel nach den 1000 Zeichen weiter im HTML stehen (obfuscated).
Das ließe sich eventuell auch (ohne laterpay?) umgehen.
Für den normalen User könnte laterpay in der Tat funktionieren soll jeißen, er zahlt.
Die werden das noch spitzkriegen und sich darauf besinnen, dass man ein Usergerät mit hinreichender Genauigkeit auch ohne IP und Cookies identifizieren kann. Deshalb ist selbst die Aussage "hier werden keine IP's geloggt" nicht viel wert. Aber das ist eine andere Kiste