Zwei interessante Texte würde ich hier gern dalassen, die einmal aus der Sicht eines Flüchtlings und einmal aus der Sicht eines Flüchtlingsherbergenbetreibers geschrieben sind. In beiden wird deutliche Kritik an der Bürokratie laut, die hierzulande nicht nur in dem Bereich immer wieder ein Problem darstellt.
Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, näher vor Ort Hilfe anzubieten. Ein Freund von mir meinte, Lager dort unten wären deutlich günstiger und mit 30.- Euro pro Person im Gegensatz zu ca. 300.- Euro hier allein schon vom Finanziellen her besser. Auch hätte man dann als Flüchtender nicht ein paar Tausend Kilometer überwinden müssen. Auch hieß es, dass solche Lager jedoch reduziert wurden. Grund und "Auftraggeber" weiß ich nicht mehr und hab mich zugegebenermaßen auch sonst noch nicht dazu schlaugemacht.
Auf der anderen Seite las ich neulich noch, dass das Geld für die in solchen, näheren Lagern lebenden Menschen systematisch gekürzt wurden. Meiner Erinnerung nach von umgerechnet rund 30.- Euro auf 18.- Euro und dann 11.- Euro, was den Menschen absolut nicht mehr zum Leben reichte. Vielleicht hing das aber zusammen mit den allgemeinen Schließungen.
Was ich im Endeffekt sagen will, ist, dass man vielleicht wirklich mehr dort unten hätte tun sollen. Hier auch, klar, aber eben doch deutlich mehr dort. Dann hätten manche auch gleich ihre ganze Familie mitnehmen können.
PS: Hier noch zur AFD eine interessante Übersicht, aber das führt wiedermal zu weit. Nur, weil es oben gerade Thema war:
Und da gabs noch mehr bescheuerte Sachen in deren Programm. Reine, widerliche Populismus-Schwachsinnspartei.