Welche Komponente gibt gerade ihren Geist auf?

mf2dd

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Howdy,

mein PC macht mir seit geraumer Zeit Kummer, heute hatte ich folgende Probleme:

Kurz nach dem Hochfahren von Windows wurde der Bildschirm schwarz, Resetknopf (Lampe neben dem Knopf brannte konstant) half nicht weiter, ich musste den Powerbutton ein paar Sekunden gedrückt halten, um den PC auszuschalten.

Danach fuhr er wieder problemlos hoch, aber ein paar Minuten später froren Maus, Tastatur und der aktuelle Bildschirminhalt ein, keine Bedienung mehr möglich.

Im Moment schnurrt meine alte Kiste wieder reibungslos, schreibe diese Zeilen gerade an besagtem Problem-PC.

Es handelt sich um ein ABIT I-45CV Mainbord mit 2 GB RAM und einem Celeron 1,8 GHz. OS ist Windows 2000 SP4 und das Netzteil hat 350 Watt.

Mit welcher Komponente ist Eures Erachtens etwas faul? Ich tippe auf Mainboard oder Netzteil.

Besten Dank im Voraus für Eure Einschätzungen!
 
Wechsele mal den RAM, wenn du noch was rumliegen hast. Oder teste den mal mit nem Programm. Da gibt es nen RAM-Test, obwohl ich davon nicht viel halte. Netzteil glaube ich eher nicht. Mainboard auch nicht.
 
Da gibt es nen RAM-Test, obwohl ich davon nicht viel halte.
Kommt wohl darauf an, wie man den RAM überprüft. Unter Windows mit irgendeiner Software, ist nicht zielführend, da der von Windows belegte Teil des RAMs nicht geprüft werden kann. Mit einer Boot-CD sollte man aber auf jeden Fall die meisten RAM-Fehler feststellen können.

Wie hier beschrieben, erstmal RAM prüfen. Kommt in dem System eine dedizierte Grafikkarte zum Einsatz und falls ja, welche? Diese wäre mein zweiter Anhaltspunkt.

OS ist Windows 2000 SP4...
Vielleicht sollte man die Kiste auch ersetzen. Zumindest im Internet sollte dieses Betriebssystem tunlichst nicht mehr verwendet werden, da es seit 6 Jahren bereits keinen Support mehr von seiten Microsoft dafür gibt.
 
OS ist Windows 2000 SP4
Du bist ein Troll, oder? ;)

Spar dir die Fehlersuche und kauf dir nen neuen PC mit nem aktuellen OS. Da du Windows 2000 nutzt, scheinen dir aktuelle Anwendungen ja nicht wichtig zu sein, mit Linux kannst du dir somit Lizenzkosten sparen und etwaige Win2000-Anwendungen mit WINE weiter nutzen. Bei Geldmangel kannst du dir auch einen gebrauchten PC kaufen, würde aber mindestens einen Core i3 empfehlen.

Selbst wenn du den Fehler finden solltest, wird es schwer und teuer, Ersatz für die Uralt-Komponenten zu finden.
 
Wenn der rest vom Rechner auch von 2000 ist dürfte es wohl das Board oder die Platte sein ^^ Würde den auch ausmustern ..... für unter 300 bekommst schon welche die min 50 mal schneller sind ......
hab üb noch meinen 1sten PC ..... so als nostalgie im Büro... Highend 286er 8 Mhz 12MB Ram GK 64kram satte 16 Farben MFMPlatte mit 20MB und löppt mit Dos 3.0 bis heute Fehlerfrei ^^
 
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  • #6
Memtest86 hat jetzt zwei Durchgänge absolviert (läuft seit 130 Minuten) und bislang keine Fehler gefunden. Auf dem Board befindet sich ein DDR-2 Riegel mit 2 GB. Leider habe ich keinen RAM-Riegel zum testweisen Austausch herumliegen.
 
Wann letztes Mal offen gehabt und Kühler, Lüfter von CPU und GPU, Gehäuselüfter entstaubt?

Wärmeleitpaste evtl. alt?

Manchmal wirkt das Wunder.

Wenn der Memtest keine Fehler zeigt, würde ich den Ram trotzdem mal rausziehen, mit Druckluft oder Staubsauger (Vorsicht vorausgesetzt!) mal den Slot durchpusten/aussaugen und wieder reinstecken.

Kann auch mal ein Wackler sein, beim Transport oder beim Rumtragen den Ram gelöst.
 
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  • #8
@thom53281: Es wird die Intel on-board-Grafik genutzt.

Danke für Deine Vorschläge, Defense :) Der Rechner wurde zuletzt im vorigen Sommer entstaubt und seitdem nicht mehr bewegt.
Die Wärmeleitpaste wurde 2011 im Zuge eines Lüfterwechsels erneuert. Da der PC die Probleme immer kurz nach dem Hochfahren macht und danach stundenlang solide arbeitet, glaube ich nicht an ein Überhitzungsproblem.

Gestern gab es erstmals folgenden Bluescreen:
bsod.jpg

Und heute gab's folgende Symptome: Ich bin nach dem Hochfahren ca. 1 Minute im Windows, da wird der Bildschirm schwarz. Nach einem Drücken des Resetknopfs bleibt er beim Suchen nach einer bootbaren Diskette hängen, Diskettenlaufwerkslampe bleibt leuchten. Nach einem erneuten Reset schnurrt er jetzt wieder seit zwei Stunden fehlerfrei.

Da Memtest keine Fehler gefunden hat und weil ich noch nie zerschossene Dateien hatte (heruntergeladene Archive lassen sich entpacken, MD5-Prüfsummen von kopierten Dateien stimmten immer überein), glaube ich eigentlich nicht an einen Defekt des RAM-Riegels.

In der Systemsteuerung unter Verwaltung -> Ereignisanzeige finden sich leider auch keine hilfreichen Einträge zur Fehlerdiagnose.

Ich glaube bald doch, das Mainboard ist am Verrecken...
 
Für was wird das Ding denn genutzt?

Ich hoffe, du hast schon Backups gemacht?

IRQL_LESS_OR_EQUAL deutet eigentlich auf ein Treiberproblem hin. Versuch doch mal, den PC mit einer Linux-Live-CD zu starten und da zu schauen, ob es Probleme gibt. Lubuntu und Puppy Linux würden sich anbieten.
 
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